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Wenn das Meer leuchtet

Roman

Jessica Koch

(21)
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Beschreibung

Marie ist neu auf dem College. Hier in Kalifornien ist alles anders - und doch genau so, wie es für sie schon immer war: Ausgrenzung und Ablehnung bestimmen ihren Alltag, und so zieht sie sich in sich selbst zurück. Doch eine dramatische Bedrohung zwingt sie zum Handeln. Plötzlich wird ihr Leben zum Spiessrutenlauf, und von einem auf den anderen Tag ist alles anders. Denn was tust du, wenn derjenige, der dich bedroht, auf einmal der einzige ist, der dir beisteht? Können Menschen sich so grundlegend verändern? Kann aus Angst Liebe werden?

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 15.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-00433-9
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19/12.4/3 cm
Gewicht 333 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 66716

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
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Gefühlsachterbahn
von Nicole Lehmann am 13.01.2021

Marie ist neu auf dem College. Schon im Prolog erfährt man, dass sie bis jetzt ein sehr schweres Leben hatte. Sie wurde auf schlimmste Weise gemobbt und hofft nun, dass es an einem neuen Ort besser wird. Leider wird es nur schlimmer. Die Erniedrigungen kommen zuerst nur von Theresa, Maries ehemaliger Mitbewohnerin. Diese wiegt i... Marie ist neu auf dem College. Schon im Prolog erfährt man, dass sie bis jetzt ein sehr schweres Leben hatte. Sie wurde auf schlimmste Weise gemobbt und hofft nun, dass es an einem neuen Ort besser wird. Leider wird es nur schlimmer. Die Erniedrigungen kommen zuerst nur von Theresa, Maries ehemaliger Mitbewohnerin. Diese wiegt immer mehr Leute gegen Marie auf. Und sie möchten Marie zerstören. Am Anfang ist auch Jayden mit von der Partie. Der erfolgreiche Sportler und Liebling aller ist vorne mit dabei, was sich aber eines Tages ändert. Er hilft Marie. Kann sie ihm trauen? Dieses Buch geht ans Herz und benötigt eigentlich eine Trigger Warnung am Anfang. Die Autorin bringt die Gefühle direkt zum Leser. Und diese sind nicht einfach anzunehmen. Man leidet mit Marie mit und würde ihr gerne helfen. Man zittert und hofft auch. Doch diese Hoffnung ist zerbrechlich. Mit Marie hatte ich unglaubliches Mitgefühl. Sie wirkt viel jünger, was aber vielleicht mit ihrer Vergangenheit zu tun hat. Ihre Liebe zu ihrem Bruder ist spürbar. Diese gibt ihr auch Kraft. Ich selbst konnte aber manche Entscheidungen nicht ganz nahvollziehen. Manchmal ging mir alles etwas zu schnell und ich konnte nur den Kopf schütteln. Jayden war mir zu dünn gezeichnet. Obwohl er eine Wandlung im Buch macht, konnte ich ihn zu wenig spüren. Er blieb einfach blass. Er setzt sich zwar für Marie ein und hilft ihr, aber stellt sie dann vor eine unmögliche Entscheidung. Ein Buch, welches die Leser auf eine Gefühlsachterbahn schickt. Aus meiner Sicht hatte es aber auch ein paar Schwächen. Daher vergebe ich gerne 3,5 von 5 Liebesgeschichten.

Dieses Buch hat bei mir einige alte Wunden aufgerissen
von Dark Rose aus Troisdorf am 17.12.2020

Triggerwarnung: Mobbing! Marie hofft auf einen Neuanfang. Ihre High School Jahre waren schrecklich und geprägt von täglichem massivem Mobbing. Jetzt, so hofft sie, wird alles besser. Immerhin steht die Uni im Ruf familiär zu sein. Doch eines Abends erwischt sie ihre Mitbewohnerin bei ihrem geheimen Hobby – Marie malt mit Blut... Triggerwarnung: Mobbing! Marie hofft auf einen Neuanfang. Ihre High School Jahre waren schrecklich und geprägt von täglichem massivem Mobbing. Jetzt, so hofft sie, wird alles besser. Immerhin steht die Uni im Ruf familiär zu sein. Doch eines Abends erwischt sie ihre Mitbewohnerin bei ihrem geheimen Hobby – Marie malt mit Blut, ihrem eigenen. Sie verdreht alles, um sich vor ihren Freunden und vor allem Jayden, dem Sportstar, zu profilieren und plötzlich befindet sich Marie wieder im mitten im Sturm des Mobbings. Doch dieses Mal ist es schlimmer. Das Ziel scheint nicht Maries Demütigung und Isolation zu sein, die Clique scheint Marie endgültig zerstören zu wollen und macht vor nichts Halt. Plötzlich ist es aber ausgerechnet Jayden, der Marie gegenüber Freundlichkeit an den Tag legt, ausgerechnet er, der sie einst mit dem Tod bedroht hat. Was soll sie davon halten? Kann sie ihm vertrauen? Können sich Menschen so sehr ändern? Und was, wenn Marie ihm vertraut und sich am Ende herausstellt, dass das alles nur ein grausamer Scherz ist? Würde Marie das überstehen, oder daran zu Grunde gehen? Selten ist es mir so schwer gefallen ein Buch zu lesen. Dieses Buch hat so viel in mir wieder aufgewühlt und ich habe verdammt viel geweint. Marie macht die Hölle durch. Sie wurde schon früher gemobbt, aber jetzt, am College ist es noch schlimmer. Die Clique, die das alles in Gang setzt und am Laufen hält scheint sich nicht damit zufrieden zu geben Marie zu verletzen und am Boden zu sehen, sie wollen sie zerstören. Das Mobbing ist wirklich heftig und hat so viel in mir aufgewühlt. Leser meines Blogs wissen schon, dass ich selbst während meiner Schulzeit massiv gemobbt wurde und jeder, der das erleben musste weiß, wie tief diese Wunden reichen. Manchmal glaube ich, dass sie nie vollständig verheilen werden. Ich kann so gut nachvollziehen, wie Marie sich fühlt. Das liegt nicht nur am Schreibstil, der einem das echt verdammt nah bringt, sondern eben auch an meinen eigenen Erfahrungen. Ich weiß, wie sehr Worte weh tun können und wie nachhaltig sie einen schädigen können. Ich weiß, wie es ist, wenn man niemandem mehr vertrauen kann. Wenn man hinter jedem freundlichen Wort, hinter jeder freundlichen Geste sofort eine Falle vermutet. Umso glaubhafter war für mich Marie und ihr Verhalten. Ihre Verwirrung. Ihre Angst vor der Hoffnung. Ganz ehrlich? Am Anfang wollte ich Jayden wirklich verdammt weh tun und ich habe lange gebraucht, um mir ein Urteil über ihn zu bilden. Ich möchte nicht spoilern, deswegen darf ich nicht mehr sagen. Nur so viel: er ist beliebt und hat keine Ahnung davon, wie es ist es nicht zu sein oder sogar das Gegenteil davon. Er hat keine Ahnung, welch ein Schaden angerichtet werden kann in der Seele eines anderen, durch Mobbing. Meine Hoffnung ist es einfach, dass die Leser dieses Buches erkennen, wie zerbrechlich die Seele eines Menschen ist und in Zukunft achtsamer sind, als sie es vielleicht vorher waren. Fazit: Dieses Buch zählt für mich zu den schwersten, die ich jemals gelesen habe. Nicht wegen des Inhalts oder des Schreibstils, die fand ich super, nein, wegen des Themas: Mobbing. Dieses Buch hat so viel in mir aufgewühlt, dass ich nicht nur zwischendrin viel geweint habe, sondern auch jetzt, beim Tippen dieser Rezension nicht aufhören kann, Tränen zu vergießen. Man ist so nah an Marie und erlebt das Mobbing mit ihr. Das macht das Buch so gut, aber auch für diejenigen, die selbst ähnliche Erfahrungen machen mussten auch nicht so leicht zu lesen. Es ist emotional heftig und reißt alte Wunden auf. Aber ich finde es ist ein sehr wichtiges Buch, weil es schonungslos vor Augen führt, was Mobbing mit einem Menschen machen kann, wie es einen langsam zerstört. Das Ende des Buches war nicht zu 100% meins, passt aber zum Buch. Ich hätte es mir zwar etwas anders gewünscht, aber es stört mich jetzt auch nicht extrem. Von mir bekommt dieses Buch 5 Sterne.

Hoffnung im Dunklen
von Nicole aus Nürnberg am 14.12.2020

Meine Meinung zum Roman: Wenn das Meer leuchtet Inhalt in meinen Worten: Marie ist schon immer ein Außenseiter. Nun hat sie es aber in der Hand und sie darf in einen neuen Lebensabschnitt steigen. Doch gerade hier passiert etwas unfassbares für sie, sie wird entdeckt. Aber nicht sie als Person sondern ihre besondere Kunst, ... Meine Meinung zum Roman: Wenn das Meer leuchtet Inhalt in meinen Worten: Marie ist schon immer ein Außenseiter. Nun hat sie es aber in der Hand und sie darf in einen neuen Lebensabschnitt steigen. Doch gerade hier passiert etwas unfassbares für sie, sie wird entdeckt. Aber nicht sie als Person sondern ihre besondere Kunst, die auslöst, das ihre Mitbewohnerin eine Panikattacke bekommt, und die Mitschüler es heraus finden, und ihr das Leben schwer machen. Dann gibt es da auch noch einen Mitkollegen auf dem College der ihr Freundschaft anbietet, doch kann sie ihm vertrauen? Und schafft sie es sich selbst zu behaupten? Das erfahrt ihr, wenn ihr das Buch lest. Wie ich das Gelesene empfinde: Zuallererst muss ich ein Triggerwarnung bringen. Wen jemand der sich selbst geschnitten hat, und weiß wie es sich anfühlt zu "bluten", der wird von der Kunst von Marie getriggert, zumindest ich wurde es. Ich habe dennoch weiter lesen wollen und war sehr gespannt, wie es ihr weiter ergehen wird. Trotzdem finde ich hier eine Triggerwarnung angebracht. Themen im Buch: Es geht um das Erwachsen werden. Darum sich selbst zu finden, darum auch mal über die eigenen Grenzen zu gehen und dabei sich selbst nicht zu verlieren! Es geht um Freundschaft, erste Liebe und um Wetten! Besser gesagt, wird das Thema Wette im Buch aufgegriffen, das Marie dann auch noch komplett falsch in den Hals bekommt. Es geht um Mobbing und das eben nicht jedes Mobbingopfer einen besseren Platz bekommt, sondern eben auch ausgeschlossen wird, darum das Mobbing wenn es nicht aufgearbeitet wird, auch weiter reichen kann, und das Leben nachhaltig beeinflussen kann. Es geht um noch so vieles mehr, doch das sind für mich die Kernpunkte. Gedanken: Ich finde das Buch sehr berührend. Am Ende kamen mir auch die Tränen, weil ich mir gehofft habe, selbst auf einen solchen Menschen zu treffen wie es Marie tat, das eben auch trotz allem, ein Neuanfang möglich ist, egal wie schwer es ist. Das es manchmal aber auch einen dritten Menschen braucht, um wieder da anknüpfen zu können, wo es vermeintlich aufhörte. Ich konnte mich zum Teil deswegen gut in Marie hinein versetzen und wünschte mir, das ich genauso einen Halt gefunden hätte. Das Buch löste bei mir also auch alte Verkrustungen auf und riss alte Wunden erneut auf. Doch nicht mit dem Schmerz von früher sondern mit dem Hinblicken was war damals das Problem. Charaktere: Marie ist ein Mauerblümchen, komplett in sich selbst gekehrt, will nicht weiter aus dem Schneckenhaus heraus, doch sie muss es, um zu überstehen und zu überleben. Ihre Blutkunst fliegt auf und deswegen gibt es natürlich auch Probleme, doch der Mensch der auf sie zutritt ihr und ihr Hoffnung schenkt, kann zugleich auch ihre größte Gefahr werden, die Frage ist, wie wird Marie ihren Weg gehen? Das Marie am Ende so gestärkt wird, liegt am meisten an diesem Menschen, doch letztlich kitzelte er nur das Gute aus ihr heraus! Und sie ging ihren Weg. Das bewegte und berührte mich sehr. Das College erinnert mich persönlich an ein Haifischbecken. Das nur darauf aus ist, egal ob Dozent oder Mitstudierender, mit den Ellenbogen das schwächste Glied aus der Kette heraus zu reißen und ihm zu schaden. Doch andererseits ist es auch ein echt blöder Start der da passierte. Marie hat auch am Anfang Fehler gemacht, die ihr das ganze erschwerten. Doch wie gut das es immer noch den Zauber von der Liebe gibt. Spannung: Am Anfang war ich gespannt wie die Kunst von Marie weiter verlaufen wird, ob sie einfach nur Lust hat sich selbst zu verletzen oder ob sie etwas anderes erreichen möchte. Dann wurde es aber aufgrund der Vorkommnisse und dem was sie erlebte immer spannender. Als dann auch noch das zarte Band der Freundschaft beginnen durfte war ich gefesselt von den Zeilen und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Empfehlung: Jessica Koch ist eine Autorin, die ich in diesem Jahr ganz besonders wahr nahm und auch ihre Bücher zu schätzen lernte, wobei das schon letztes Jahr beginnen durfte. Dennoch hatte ich das Gefühl gerade jetzt beim dritten Buch, das es immer ein ähnliches Schema in ihrer Geschichte gibt. Mauerblümchen trifft auf Jüngling der ihr das Leben rettet, doch der Jüngling hat sein eigenes schräges Paket mit im Leben und es kommt zu einem Bruch, doch der wird wieder auf wundersame Weise irgendwie gekittet. Das empfinde ich etwas schade, denn ich glaube das könnte man auch etwas anders aufrollen. Dennoch hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen und mich bewegt. Aber angemeckert wollte es dann schon haben. Wem ich das Buch empfehle? Jedem der auf die Magie der ersten Liebe vertraut, der wahr nimmt, das es mehr zwischen den Zeilen zu entdecken gibt und auch bereit ist, vielleicht durch den ein oder anderen Punkt selbst an sich zu arbeiten. Ich denke jedoch dass das Buch sich eher an Mädels und Frauen richtet, als an Männer. Bewertung: Mir hat die Geschichte sehr gefallen, auch wenn ich eine Triggerwarnung angesetzt habe. Die Geschichte berührte mein Herz und ich konnte mich mit Marie gut identifizieren. Deswegen gibt es auch fünf Sterne, auch wenn ich im Punkt Empfehlung, ein klein wenig etwas kritisiere!


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