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Das chinesische Jahrhundert

Die neue Nummer eins ist anders (ungekürzte Lesung)

Unser Bild von China ist verzerrt und unterbelichtet. Wolfram Elsner öffnet die Augen und plädiert für einen offenen Dialog mit der Weltmacht Nummer 1.
China ist in aller Munde. Zu recht! Denn China ist die neue Nummer 1, die wirtschaftlich, technologisch, ökologisch und auch sozial(!) tonangebendenführende Nation des 21. Jahrhunderts. Es hat einen in kürzester Zeit den Aufstieg von einem der ärmsten Entwicklungsländer zu einem Land mit mittlerem Pro-Kopf-Einkommen gemeistert, der bisher einzigartig in der Welt ist. Doch seine Leistungen liegen weit jenseits des Pro-Kopf-Sozialprodukts. Wolfram Elsner liefert realistische Einblicke in Bereiche, die im "Westen" kaum oder nur äusserst verzerrt bekannt sind und zeigt die Chancen einer neuen Partnerschaft.
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Beschreibung

Produktdetails

Medium MP3
Sprecher Josef Vossenkuhl
Anzahl Dateien 57
Erscheinungsdatum 05.05.2020
Sprache Deutsch
EAN 4064066578657
Verlag ABOD Verlag GmbH
Spieldauer 738 Minuten
Format & Qualität MP3, 738 Minuten, 540.11 MB
Verkaufsrang 325
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Kundenbewertungen

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Eine interessante Lektüre
von Gertie G. aus Wien am 15.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Wie Autor Wolfram Elsner bemerkt, ist unser Bild von China verzerrt. Mit diesem Buch versucht er Licht ins Dunkel unserer Sichtweise zu bringen. Nach einer recht langen Einleitung erklärt er uns in drei großen Abschnitten wie China so tickt. Natürlich ist auch dies nur eine, nämlich seine, Sichtweise. China verstehen lern... Wie Autor Wolfram Elsner bemerkt, ist unser Bild von China verzerrt. Mit diesem Buch versucht er Licht ins Dunkel unserer Sichtweise zu bringen. Nach einer recht langen Einleitung erklärt er uns in drei großen Abschnitten wie China so tickt. Natürlich ist auch dies nur eine, nämlich seine, Sichtweise. China verstehen lernen ... oder ideologischer Krieg? Vom Entwicklungsland zur Führungsnation. Strukturen und Prozesse sozialen und ökonomischen Erfolgs „It‘s the System, stupid“ Jeder Abschnitt ist noch in weitere Kapitel unterteilt, die interessante Tatsachen zu Tage fördern. Vielen von Elsners Aussagen kann ich zustimmen, aber dass Saddam Hussein deshalb sterben musste, weil er sich seine Öllieferungen nicht länger mit US Dollar bezahlen lassen wollte, erscheint mit doch ein wenig weit hergeholt (S. 133). Es scheint unbestritten, dass Chinas Regierung ihre Bevölkerung aus der Armutsfalle geholt hat (S. 160). Wenn Chinas bislang als größter Umweltverschmutzer angeprangert worden ist, sollten sich vielleicht jene, die hier so laut schreien, überlegen, welchen Anteil europäische Firmen durch die Auslagerung ihre Produktionen in Billiglohnländer haben. Gut gefällt mir dieses Kapitel „Recycle to Ride“. Das Modell, für gesammelte PET-Flaschen Guthaben für Öffi-Tickets oder Aufladebons für Smartphones zu vergeben (S. 204). In vielen westlichen Staaten schafft man es nicht einmal ein Pfandsystem für PET-Flaschen bzw. Alu-Dosen einzuführen (in Österreich zum Beispiel). Viele Menschen argumentieren gegen China mit Menschenrechtsverletzungen und führen auch die Unterdrückung von ethnischen Minderheiten an. Allerdings ist kein Land davon gefeit. Auch in Europa wird mehr oder weniger subtil gegen ethnische Minderheiten polemisiert. An dieser Stelle seien seien zwei investigative deutsche Journalisten zitiert: „Eine ethnische Minderheit grundlos zu kriminalisieren, wäre das Ende eines Vielvölkerstaates (Chinas), dessen beispiellose Entwicklung die Menschen nicht nur ernährt, sondern ihnen auch Bildung, Selbstachtung und solide Zukunftsperspektiven vermittelt hat.“ (S. 256) Auch der Vorwurf, China brächte mit seinen Investitionen in Afrika die dortigen Länder in eine Schuldenfalle, ist nicht zu beweisen (S. 278). Im Gegenteil, es scheint, dass beide Seiten Nutzen aus der Kooperation ziehen. China versucht derzeit durch sein Engagement in Afrika jene Ungerechtigkeiten zu beseitigen, die der jahrelang westliche Imperialismus hier hinterlassen hat. Fazit: Eine interessante Lektüre, die das Reich der Mitte unter einem anderen Licht erscheinen lässt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

Ein großartiges Werk! Inhaltsreich, klar, schonungslos. Unbedingt lesen!
von Wedma am 06.04.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hier geht es nicht nur um China. Es geht auch um Deutschland, Europa und USA, denn Wolfram Elsner vergleicht die Lage in heutigem China, wirtschaftspolitisch, soziologisch und noch von einigen anderen Standpunkten gesehen, mit dem, was in Deutschland und im „Westen“ insg. geschieht, sei es die marode Infrastruktur hierzulande,... Hier geht es nicht nur um China. Es geht auch um Deutschland, Europa und USA, denn Wolfram Elsner vergleicht die Lage in heutigem China, wirtschaftspolitisch, soziologisch und noch von einigen anderen Standpunkten gesehen, mit dem, was in Deutschland und im „Westen“ insg. geschieht, sei es die marode Infrastruktur hierzulande, die missliche Lage, was Investitionen in zukunftsträchtige Projekte angeht uvm. Solche Gegenüberstellungen kommen recht oft vor. Und Deutschland, samt USA, stehen nicht so toll da, milde gesagt. Welch scharfe, schonungslose und zutreffende Beschreibung des heutigen Gesellschaftssystems und der wirtschaftspolitischen Lage hüben wie drüben! Dazu noch so knapp und griffig formuliert! Wirkt so erfrischend. Hier wird so deutlich die Stellung bezogen und die Dinge beim Namen genannt. Sehr wohltuend, nach dem üblichen Brackwasser der „Leitmedien“. Mag sein, dass dieses Buch so manchem, von „Qualitätsmedien“ erzogenen Leser, wie eine Provokation vorkommt. Diese ist aber echt bitter nötig, just so wie Foker Hellmeyer, ehem. Chefökonom der Bremer Landesbank, im Vorwort schreibt. Kurze Info zum Autor: „Wolfram Elsner, geb. 1950, war Professor für Volkswirtschaftslehre an der Uni Bremen und Leiter des Bremer Landesinstituts für Wirtschaftsforschung… “, so Klappentext. Ein gutes Buch ist gut auf jeder Seite. Und hier trifft es voll und ganz zu. Es gibt viele Highlights. Die typischen Denkfallen, die Schubladen, in die man hierzulande gewohnt ist, alles, was mit China zu tun hat, zu stecken, sind schon am Anfang klar definiert und beschrieben worden. Herrlich. Treffend, was Elsner zu so manchem Werk über China schreibt, das in letzter Zeit in DE erschienen ist, es gibt eine kurze Review, u.a. geht es um „China First“ von Theo Sommer und „Die Neuerfindung der Diktatur“ von Kai Strittmatter. Habe mich köstlich amüsiert. Sehr spannende und aufschlussreiche Inhalte findet man im Teil II, z.B. über Chinas Fünfjahrespläne und wie und wofür sie genützt werden; über Wirtschaft, Geld, Finanzen, hier stehen die Ausführungen und Einschätzungen Elsners im Kontrast zur Meinung Dirk Müllers über Chinas Finanzsektor und die entspr. zukünftige Entwicklungen in seinem „Machtbeben“. Zur Technologie und Innovation in China findet man hier auch paar klare Worte und einleuchtende Beispiele. Wer mehr zu diesem Thema erfahren möchte, liest „Shenzhen“ von Wolfgang Hirn. Ebenfalls ein sehr lesenswertes Buch, auch von dem her, dass er keine Hetze gegen China betreibt. Elsner geht hier auf die Vorurteile ein, die China ggü. hierzulande üblich sind, und entkräftet diese mit klaren, mitunter schonungslosen Ausführungen und Beispielen. Die Kapitelüberschriften spiegeln die Inhalte sehr treffend wider. Man bekommt aber viel mehr an Substanz als sie erahnen lassen. Teil III ist auch große Klasse. Sehr gute Fragen wurden hier gestellt, s. z.B. S. 313-314, gerade was Meinungsfreiheit, Demokratie usw. im Westen und in China angeht. Das Ganze wird mit einem wunderbaren letzten Absatz gekrönt. Wahre Worte. Man kann seitenlang über dieses Werk referieren. Aber das Nacherzählen ist nie so gut wie die eigentliche Quelle. Tun Sie sich den Gefallen: Lesen Sie dieses Buch. Es lohnt sich. Wirklich. Es bietet viel Diskussionsstoff. Es hat definitiv Zeug zum Augenöffner. Zudem ist es sehr zugänglich und mit einer guten Prise Humor geschrieben, es lässt sich insg. wunderbar lesen. Die Quellen und Anmerkungen, die manchmal recht ausführlich ausfallen, findet man hinten im Buch, nach Literaturabteilung, die viele gute Lesetipps enthält. Auch hier sieht man diese Hingabe, das Können, die Meisterschaft, die sich in diesem Werk in ein schlichtes, aber auch raffiniertes Gewand hüllt. So etwas Gutes gibt es selten. Fazit: Großartiges, aufschlussreiches Werk! Unbedingte Lesepflicht!