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Schwarzer August - Lost in Fuseta - Leander Lost ermittelt, Band 4 (gekürzt)

(gekürzte Lesung)

Lost in Fuseta Band 4

Gil Ribeiro

(101)
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Beschreibung

Bombenalarm in Fuseta!
In Leander Losts viertem Fall an der Algarve bekommt es der deutsche Kommissar mit einem Bombenleger zu tun: Eine Briefbombe verletzt einen Kommunalpolitiker - zwei weitere an einen Konzernmanager und einen Baulöwen detonieren nicht, sie entpuppen sich als gewollte Blindgänger. Der Bombenleger scheint mit der Polizei zu spielen. Während Leander Lost versucht, mit seinen Kollegen Graciana Rosado und Carlos Esteves den Fall zu lösen, zieht Gracianas Schwester Soraia bei ihm ein und er erfährt hautnah, was es heisst, mit einem "Aspie" unter einem Dach zu leben. Es gibt echte Herausforderungen. Zum Beispiel, was geplanten Nachwuchs angeht...

Andreas Pietschmann, geboren 1969 in Würzburg, hatte bereits Engagements am Schauspielhaus Bochum und am Schauspiel Zürich bevor er 2000/ 2001 an das Hamburger Thalia Theater wechselte. Im Kino machte er sich durch seine Rollen in "FC Venus", "Sonnenallee" und "Echte Kerle" einen Namen, während er im Fernsehen von 2004 bis 2006 u. a. in der Kinderserie "Vier gegen Z" zu sehen war.

Produktdetails

Verkaufsrang 480
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Andreas Pietschmann
Spieldauer 549 Minuten
Erscheinungsdatum 10.06.2020
Verlag Argon
Format & Qualität MP3, 549 Minuten, 395.26 MB
Fassung gekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783732417889

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
101 Bewertungen
Übersicht
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Der 4. Fall für Leander Lost
von Ele am 09.07.2020
Bewertet: Paperback

Schwarzer August, Kriminalroman aus der Lost in Fuseta-Reihe von Gil Ribeiro, ebook, Kiepenheuer & Witsch. Bombenstimmung an der Algarve, Leander Lost ist in Fuseta angekommen. Leander Lost, Asperger und Austauschkommissar aus Deutschland hat es geschafft, seine Kollegen bei der Policia Judicária und auch die Bewohner von Fu... Schwarzer August, Kriminalroman aus der Lost in Fuseta-Reihe von Gil Ribeiro, ebook, Kiepenheuer & Witsch. Bombenstimmung an der Algarve, Leander Lost ist in Fuseta angekommen. Leander Lost, Asperger und Austauschkommissar aus Deutschland hat es geschafft, seine Kollegen bei der Policia Judicária und auch die Bewohner von Fuseta sind von dem ungewöhnlichen wie auch liebenswerten Menschen begeistert. Soraia, die Schwester seiner Kollegin Graciana hat es ganz besonders erwischt. Sie folgt ihrem Herzen und zieht zu Lost in die Villa Elias. Doch schon bald wird die sommerliche Idylle gestört. Im Hinterland der Algarve explodiert eine Autobombe, zwei Tage später explodieren drei Thunfisch Trawler im Hafen von Olhao. Ist der islamistische Terror nun auch in Portugal angekommen? Graciana Rosado, Carlos Esteves, und Leander Lost stehen vor einem Rätsel. Wer ist der raffinierte Bombenleger der Katz und Maus mit den Ermittlern spielt? Mit portugiesischer Menschenkenntnis und Leanders Kombinationsgabe kommen sie dem Täter immer näher. Mit ein paar erläuternden Worten war es nicht schwierig schon ganz zu Beginn in Lesefluss zu kommen. Die Spannung beginnt mit einem (Bomben)Knall und zieht sich extrem hoch bis zum atemberaubenden Schluss. Man merkt dem Autor seine Liebe zu Portugal und der Algarve, durch seinem bildhaften und begeisterten Schreibstil an. Dem Leser ist zu jeder Zeit bewusst, wo sich die Handlung abspielt. Die Landschaft prägt den Charakter der handelnden Figuren. Eine Mischung aus Spannung, Situationskomik und eine gehörige Portion portugiesischer Lebensart, die Figuren, nicht nur die guten, sind sympathisch und handeln nachvollziehbar. Die Charaktere waren voller Leben und handelten zu jeder Zeit glaubwürdig. Mein besonderer Liebling, Leander Lost, der eine erstaunliche Entwicklung gemacht hat. Toll, wie es Ribeiro schafft, die Stimmungen und Eindrücke eines Menschen mit Asperger Syndrom zu beschreiben. Natürlich trägt Lost, mit seinen besonderen Fähigkeiten wieder entscheidend zur Lösung des Falles bei. Er ist eine Bereicherung für die Kollegen und wird deshalb auch ganz besonders von ihnen geschätzt. Portugiesische Phrasen und Palindrome sind in kursiver Schrift gekennzeichnet. Der Handlungszeitraum von 8 Tagen ist in 30 Kapitel aufgeteilt, alle in idealer Leselänge. Der Autor hat den auktorialen Erzählstil gewählt, deshalb ist der Überblick über das Geschehen zu jeder Zeit umfassend möglich. Mittlerweile bin ich ein Fan der Fuseta-Reihe geworden. Bei den abendlichen Treffen auf der Dachterrasse der Rosados wäre ich auch gerne dabei, gerade da kommt das portugiesische Lebensgefühl sehr gut zur Geltung. Der Fall hat wieder Tiefe und macht Sinn, genau das schätze ich bei den Krimis dieser Reihe. Voller Vorfreude warte ich auf eine weitere Fortsetzung und bin auf alle Fälle wieder dabei, wenn Lost und Co. wieder in Fuseta ermitteln. Deshalb von mir 5 von 5 möglichen Sternen.

Bombenstark: Der vierte Fall für Leander Lost
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 07.07.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Eine Autobombe im Hinterland der portugiesischen Algarve zerstört eine Filiale der Crédito Agrícola. Unmengen an Geldscheinen fliegen aus einem Schließfach der Bank durch die Luft, für welche erstaunlicherweise niemand Besitzanspruch erhebt. Das Ermittlerteam um Cristina Sobral steht zunächst vor einem Rätsel. Während der Spanie... Eine Autobombe im Hinterland der portugiesischen Algarve zerstört eine Filiale der Crédito Agrícola. Unmengen an Geldscheinen fliegen aus einem Schließfach der Bank durch die Luft, für welche erstaunlicherweise niemand Besitzanspruch erhebt. Das Ermittlerteam um Cristina Sobral steht zunächst vor einem Rätsel. Während der Spanier im Team, Miguel Duarte, einen Anschlag islamistischer Terroristen vermutet, tendiert der Alemão Leander Lost zu einem Täter, welcher aus Idealismus handelt. Als einige Tage später im Hafen von Olhão drei Thunfisch-Trawler durch Bomben schwer beschädigt werden, geraten Graciana Rosado, Carlos Esteves und Leander Lost unter Druck von höchster Stelle, den Fall schnellstmöglich aufzuklären. Derweil spielt der Täter mit ihnen Katz und Maus, indem er ihnen verschlüsselte Botschaften zukommen lässt. Und auch privat ist so einiges los, denn Leander wurde bewilligt, weiterhin an der Algarve ermitteln zu dürfen und genießt das für ihn noch verwirrende Gefühl der Liebe mit Gracianas Schwester Soraia. „Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ (Zitat S. 321) Endlich gibt es einen vierten Band rund um den Ermittler mit Asperger Syndrom. Mittlerweile sind die Mitarbeiter von Cristina Sobral ein eingespieltes Team und auch die Bewohner Fusetas wissen, Leanders Eigenarten einzuschätzen und damit umzugehen, wie man an ein paar schönen Beispielen erfährt. Neben der Herausforderung, nun eine Liebesbeziehung zu führen, beschäftigt Leander Lost vor allem die Serie von Bombenattentaten. Tatsächlich bringen seine Auffassungsgabe sowie seine rationalen Schlussfolgerungen die Ermittler schnell voran, während Miguel Duarte ebenfalls wieder heldenhaften Einsatz zeigen kann. Neben dem verzwickten Kriminalfall hat mir diesmal vor allem die Idee gefallen, welche Triebfeder der Attentate ist. Ansonsten gestaltet sich auch der vierte Band wie gewohnt unterhaltsam und spannend und bietet wohldosierte Einblicke ins Privatleben der Ermittler ebenso wie in die portugiesische Kultur. Ein wunderbarer Portugal-Krimi mit viel Spannung und Atmosphäre und herrlich sympathischen Ermittlern.

Rechtfertigt das Ziel die Mittel?
von Aennie am 07.07.2020
Bewertet: Einband: Paperback

Lost ist nicht nur in Fuseta, sondern auch mächtig „in love“. Für den nun-nicht-mehr-nur-Austausch-Kommissar an der portugiesischen Algarve öffnet sich eine ganz neue Welt in der Beziehung mit Soraia, der Schwester seiner Kollegin Graciana. Wie in jeder neuen Beziehung gibt es ein paar Missverständnisse, die jetzt gar nicht so A... Lost ist nicht nur in Fuseta, sondern auch mächtig „in love“. Für den nun-nicht-mehr-nur-Austausch-Kommissar an der portugiesischen Algarve öffnet sich eine ganz neue Welt in der Beziehung mit Soraia, der Schwester seiner Kollegin Graciana. Wie in jeder neuen Beziehung gibt es ein paar Missverständnisse, die jetzt gar nicht so Asperger-spezifisch, aber durch Leanders besondere Art der Kommunikation und des Verstehens geprägt sind. Aus dieser entspannten Idylle werden er und seine Kollegen durch einen Bombenanschlag auf eine Bankfiliale gerissen. Terrorismus an der Algarve? Aber warum an einem Sonntag, warum eine Filiale, die vollkommen alleine im Hinterland liegt, warum wurde nichts gestohlen? Als auch ein Fischerei-Unternehmen Opfer eines weiteren Anschlags wird, beginnt sich ein Muster heraus zu schälen, das nicht zuletzt durch Losts spezielle Kombinationsgabe klar umrissen werden kann: hier geht es irgendjemandem nicht um das Töten von Menschen, nicht um Religion, hier steht keine Ideologie dahinter sondern Idealismus. Und die Kommissare beginnen zu erkennen, dass der Täter bereit ist, seine Mittel anzupassen, aus Enttäuschung, Frustration und die Lage spitzt sich zu, die Gefährdung wächst für alle Beteiligten und schließlich finden sich Leander und Carlos in einer äußerst prekären Situation wieder. Lost in Fuseta ist für mich eigentlich gar kein Regionalkrimi. Es ist eine Krimireihe, die nun mal in Portugal spielt. Mit einem deutschen Kommissar zwar, der auch oft die Lösung präsentieren darf, aber sonst erinnert nichts an die seichten „Urlaubs-Fälle“ zwischen gekühltem Wein, gegrilltem Fisch und schöner Landschaft. Gil Ribeiro wählt auch keine 08/15-Fälle, sondern findet immer etwas mit mehr Relevanz, mehr Sinn, mehr Tiefe, was mir außerordentlich gut gefällt. Es ist auch äußerst interessant, Leanders Entwicklung im Laufe der Zeit zu beobachten, eventuell zum ersten mal in seinem Leben angekommen zu sein, in einem Umfeld, dass ihn und seine Besonderheiten einfach so annimmt, ihn nicht ausschließt sondern akzeptiert und aufnimmt. Das ist der Grund weshalb ich auch empfehlen würde, falls jemand die Vorgänger-Bücher nicht kennt, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Ich denke, dies ist für den Zugang zu den Protagonisten und ihrer Dynamik von großem Vorteil. Fazit: ich bin wieder sehr begeistert vom neuen „Lost“ und hoffe, der Autor sieht noch sehr viel für seinen Protagonisten und seine Kollegen an der Algarve. Abseits der jeweiligen – wirklich interessant erdachten und außergewöhnlich gewählten Kriminalfälle – ist die Geschichte drumherum noch lange nicht auserzählt und bietet einen absolut ebenbürtigen Grund, diese Reihe zu lesen.


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