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Die Mitternachtsbibliothek

Roman

Matt Haig

(202)
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Beschreibung

Stell dir vor, auf dem Weg ins Jenseits gäbe es eine riesige Bibliothek, gesäumt mit all den Leben, die du hättest führen können. Alles, was du jemals bereut hast, könntest du ungeschehen machen. Genau dort findet sich Nora Seed wieder, nachdem sie aus lauter Verzweiflung beschlossen hat, sich das Leben zu nehmen. An diesem Ort zwischen Raum und Zeit, an dem die Uhrzeiger immer auf Mitternacht stehen, hat sie plötzlich die Möglichkeit, all das umzudrehen, was ihr Leben aus der Bahn gebracht hat. Aber kann man in einem anderen Leben glücklich werden, wenn man weiss, dass es nicht das eigene ist?

Hoffnungsvoll, zauberhaft, philosophisch. Ein kluges Buch, das die Sicht auf die eigenen Grenzen verändern kann.

Matt Haig, Jahrgang 1975, ist ein britischer Autor. Seine eigenen Erfahrungen mit Depressionen und Angststörungen sind auch stets ein zentrales Thema in seinen Büchern. Bei dtv sind von ihm zuletzt die Romane "Ich und die Menschen" (2014) und "Wie man die Zeit anhält" (2018), sowie die Sachbücher "Ziemlich gute Gründe, am Leben zu bleiben" (2016) und "Mach mal halblang" (2019) erschienen. Matt Haig lebt mit seiner Familie in Brighton..
Sabine Hübner übersetzt seit 1989 Sachbücher, Belletristik und Lyrik, u.a. von Mark Haddon, Michael Frayn und Edward St. Aubyn.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 320
Erscheinungsdatum 01.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-28256-4
Verlag Droemer Knaur Verlag
Maße (L/B/H) 21.1/13.4/3.5 cm
Gewicht 463 g
Originaltitel The Midnight Library
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sabine Hübner
Verkaufsrang 22

Kundenbewertungen

Durchschnitt
202 Bewertungen
Übersicht
139
47
15
1
0

Hatte grössere Erwartungen
von einer Kundin/einem Kunden aus Fehraltorf am 25.02.2021

Der Einband und der Klappentext schienen sehr vielversprechend. Auch gab es in der Mitte des Buches eine Stelle, wo die Thematik der Quantenphysik in Zusammenhang zu diesem Buch erwähnt wird, was äusserst spannend war. Abgesehen davon war das Buch leider eher durchschnittlich. Ich konnte mich mit der Hauptperson (Nora) schlecht... Der Einband und der Klappentext schienen sehr vielversprechend. Auch gab es in der Mitte des Buches eine Stelle, wo die Thematik der Quantenphysik in Zusammenhang zu diesem Buch erwähnt wird, was äusserst spannend war. Abgesehen davon war das Buch leider eher durchschnittlich. Ich konnte mich mit der Hauptperson (Nora) schlecht identifizieren, da es schien, als wäre sie nie zufrieden und unglaublich pessimistisch. Mir ist klar, dass wenn man depressiv ist, dies durchaus so sein kann. Trotzdem finde ich man hätte die Bindung zwischen Leser und Nora besser knüpfen können. Allgemein war mir der Text auch zu hektisch. Nora springt beim kleinsten Makel von Leben zu Leben und man merkt, dass sie dadurch nicht wirklich glücklich wird. Der Sinn dieses "Ausprobierens" kommt nicht gut genug durch. Zu Beginn dachte ich die Message des Buches wäre "Man ist sowieso nie komplett glücklich. Deshalb sollte man sich lieber mit dem zufrieden geben, was man hat." Zum Glück stellte sich dies am Schluss als falsch heraus. Ich finde sogar, dass der Schluss das Buch etwas gerettet hat.

Tolle Idee, mittelmäßige Umstellung
von eleisou aus Düsseldorf am 25.02.2021

Ich habe vorher schon viel über „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig gehört und war schon gespannt auf das Buch. Nora ist Mitte 30 und an einem Punkt in ihrem Leben angekommen wo sie denkt das Leben hat ihr nicht mehr viel zu bieten, die Depressionen plagen sie. Bei einem Selbstmordversuch hat sie dann aber die Gelegenheit... Ich habe vorher schon viel über „Die Mitternachtsbibliothek“ von Matt Haig gehört und war schon gespannt auf das Buch. Nora ist Mitte 30 und an einem Punkt in ihrem Leben angekommen wo sie denkt das Leben hat ihr nicht mehr viel zu bieten, die Depressionen plagen sie. Bei einem Selbstmordversuch hat sie dann aber die Gelegenheit in ein anderes Leben reinzuschlüpfen, in dieses "Was wäre wenn.." , über das wir alle schon man gedacht haben. Und dies geschieht durch die Mitternachtsbibliothek, durch ihre eigenen Visualisierung in der sie in die möglichen Alternativen ihres Lebens eintauchen kann. Durch verschiedene Bücher, die in dieser fantastischen Bibliothek zu Hause sind, kann sie sich auswählen wie es denn wäre, wäre sie eine Olympiasiegerin, eine Forscherin oder gar ein Popstar geworden. Für welches Buch beispielsweise welches Leben wird sie sich entscheiden? Obwohl die Thematik sehr interessant auf den Leser wirkt, fand ich die Ausarbeitung des Charakters von Nora recht flach, das Potential würde meiner Meinung nach hier nicht so richtig ausgeschöpft. Und obwohl gerade sie und ihre psychischen Probleme die Basis für dieses Buch sein sollten, fand ich sie als sehr oberflächlich beschrieben, von jemanden der sich nicht richtig in die Situation so einer Person hineinversetzten kann. Die Geschichte und das Geschehene könnten dichter gestaltet werden und mit der richtigen Nachricht. Doch am Ende liest man nur, dass man sein Leben so sehr genießen und leben sollte, wie es denn nur geht. Danke, das wusste ich schon vorher. Eine wirklich tolle Idee war das Buch trotzdem und ich hätte mich gefreut, würde dieses ganze Potenzial, dass das Thema bieten, ausgeschöpft. Leider war dies nicht der Fall, dennoch vergebe ich für den Versuch 3 Sterne.

Was wäre wenn... man das eigene Leben wieder lieben lernt?
von einer Kundin/einem Kunden am 25.02.2021

Zum Inhalt: Nora Seed ist 35 Jahre alt, hat Philosophie studiert & ist mit ihrem Leben so unglücklich, dass sie beschließt sich das Leben zu nehmen. Wie jeder Mensch hat auch Nora oft darüber nachgedacht, wie ihr Leben aussehen würde, hätte sie andere Entscheidungen getroffen. Und dann kommt sie auf dem Weg ins Jenseits ausg... Zum Inhalt: Nora Seed ist 35 Jahre alt, hat Philosophie studiert & ist mit ihrem Leben so unglücklich, dass sie beschließt sich das Leben zu nehmen. Wie jeder Mensch hat auch Nora oft darüber nachgedacht, wie ihr Leben aussehen würde, hätte sie andere Entscheidungen getroffen. Und dann kommt sie auf dem Weg ins Jenseits ausgerechnet in die Mitternachtsbibliothek - eine riesige Bibliothek gefüllt mit all den Leben, die sie hätte führen können. Ein Ort zwischen Raum & Zeit, der Ihr die Möglichkeit gibt, alles zu ändern. Für Nora ist es die Chance das Leben zu finden, in dem sie glücklich sein kann. Ob Forscherin, Sportlerin oder Rockstar: Was wird Nora glücklich machen? // Meinung: Die Mitternachtsbibliothek war das erste Buch, dass ich im Jahr 2021 gelesen habe & es hätte kein besseres geben können. Die Frage „Was wäre wenn?“ beschäftigt uns wohl alle hin und wieder und hinterlässt fast nie ein gutes Gefühl. Aber nicht so dieses Buch. Nora Seed ist als Protagonistin sehr gut gewählt. Sie ist greifbar, echt. Man kennt ihre Gefühle, kann ihre Gedanken nachvollziehen und es ist einfach ihrem Leben zu folgen. Auf den ersten Blick wirkt Nora nicht besonders, ihr Leben wirkt normal, nicht abgehoben, nicht zu viel. Sicher hatte nicht jeder olympische Ziele oder eine Band in der eigenen Kindheit oder Jugend, aber sicher etwas vergleichbares, hängen gebliebenes. Vielleicht das ganz Normale, das Unspektakuläre. Doch ist nicht gerade das besonders Normale das ganz Besondere? Die Mitternachtsbibliothek ist jedenfalls ein besonderes Buch. Es lässt einen mit einem Lächeln auf den Lippen und einem guten Gefühl im Herzen zurück. Es ist eines dieser Bücher die man, einmal gelesen, immer wieder gern im Bücherregal entdeckt. Der Einstieg, Noras Suizid, wiegt schwer. Umso schöner ist es mit zu erleben, wie sie nach und nach die Freude am Leben wieder entdeckt und mit jedem Versuch wächst. Die Bücher bzw. Leben die sie ausprobiert, die Situationen an denen sie scheitert und wächst, lassen auch den Leser an innerer Stärke wachsen. Noras Verzweiflung, die mit jedem versuchtem Leben schwindet, lässt am Ende eines zurück: Hoffnung. Hoffnung und die Liebe zum Leben. Denn wenn Nora ihr eigenes, kein fremdes, Leben wieder lieben kann, wieso dann nicht auch man selbst? // Résumé: Philosophisch, tiefgründig & berührend. Ein Buch das zum Nachdenken anregt & einmal angefangen, unbedingt beendet werden will! Etwas, dass man Jedem von Herzen empfehlen würde. Am Ende bleibt nur eine Frage: Welches Leben wählst du?


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