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Zugvögel (Ungekürzte Lesung)

(ungekürzte Lesung)

Charlotte McConaghy

(116)
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Beschreibung

Auf der Suche nach Erlösung folgt sie den letzten Vögeln in die Antarktis
Franny hat ihr ganzes Leben am Meer verbracht, die wilden Strömungen und gefiederten Gefährten den Menschen vorgezogen. Als die Vögel zu verschwinden beginnen, beschliesst die Ornithologin den letzten Küstenseeschwalben zu folgen. Inmitten der exzentrischen Crew eines Fischerboots macht sie sich auf den Weg in die Antarktis, allein die Vögel sind ihr Kompass. Doch wohin die Tiere sie auch führen, vor ihrer Vergangenheit kann Franny nicht fliehen. Ihr folgt das Geheimnis eines Verbrechens, die Geschichte einer aussergewöhnlichen Liebe. Und schon bald entwickelt sich die Reise zu einem lebensbedrohlichen Abenteuer.

Produktdetails

Verkaufsrang 114
Abo-Fähigkeit Ja
Medium MP3
Sprecher Eva Meckbach
Spieldauer 592 Minuten
Erscheinungsdatum 26.08.2020
Verlag Argon
Format & Qualität MP3, 591 Minuten, 418.99 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Sprache Deutsch
EAN 9783732418183

Buchhändler-Empfehlungen

Faszination der Zugvögel

Phoebe Schärer Koch, Buchhandlung 5400 Baden

In einer unbestimmten, nahen Zukunft sind fast alle Tiere ausgestorben. Franny, eine junge, rastlose Frau sucht verzweifelt eine Möglichkeit den letzten Seeschwalben auf ihrem langen Flug nach Süden zu folgen. Sie findet einen Kapitän mit Schiff und Crew, der sich mit ihr auf die gefährliche Reise wagt. Spannend geschrieben, würde ich das Buch jungen, weiblichen Leserinnen empfehlen. Erst mit der Zeit wird klar, dass die Handlung in der Zukunft spielt - es ist für mich daher eher ein Fantasyroman. Es wird jedoch gut dargestellt, dass die Menschen, wenn sie ihre Welt und ihre Mitgeschöpfe zerstören auch nicht mehr glücklich sein können.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
116 Bewertungen
Übersicht
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0

"...kein Tier sollte jemals im Käfig leben. Dieses Schicksal haben nur die Menschen verdient." (222)
von Miri am 23.09.2020
Bewertet: eBook (ePUB)

Es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich in das Buch und in die Geschichte eingetaucht bin, aber ab dann hielt mich das Buch fest umklammert und ich konnte es nicht weglegen. Am Anfang fand ich es sehr düster und ein wenig langweilig: eine Frau sucht einen Schiff um Vögeln zu folgen . Die ganze Welt wurde sehr dystopisch und für... Es hat ein paar Seiten gedauert, bis ich in das Buch und in die Geschichte eingetaucht bin, aber ab dann hielt mich das Buch fest umklammert und ich konnte es nicht weglegen. Am Anfang fand ich es sehr düster und ein wenig langweilig: eine Frau sucht einen Schiff um Vögeln zu folgen . Die ganze Welt wurde sehr dystopisch und für alle Ewigkeit verloren dargestellt, die Menschheit hat den Planeten fast zur Unkenntlichkeit zerstört: Artensterben, Klimawandel uv.m., die einzige Schönheit, die die Welt den Menschen zu bieten hat, lebe in den Seiten eines Romans. Der Hauptcharakter ist eine junge Frau Franny Stone, die ihre "Wanderfüße" nach ihrer Mutter geerbt hat, ihr Leben gleicht einem Vogelzug ohne Ziel. Sie befindet sich zwischen zwei Welten: die eine besteht aus Wasser und Erde, die andere aus Angst. Das Hauptthema ist das menschliche Versagen, Gleichgültigkeit, Heuchlerei, das Spiegel der vergifteten Spezies, die sich selber hasst, weil sie nichts gegen die Zerstörung tut und die Menschen als Konsumenten, die im Reichtum leben, immer mehr und mehr wollen aber auch Hoffnung: Menschen rotten die Lebewesen aus. "Lebewesen, die gelernt haben, alles und jedes zu überleben, alles nur nicht uns (Menschen)" (50). Das Wirtschaftswachstum ist wichtiger denn je und das Artensterben gilt als "akzeptabler Preis für Habgier" (178). Franny sucht nach sich selbst, nach dem Grund, warum sie schlafwandelt und selbstzerstörerische Gedanken hegt, nach Sinn hinter allem, was ihr zugestoßen ist, was sie schon von früher Kindheit an alles durchleben musste. Ihre Faszination gilt den Vögeln und dem Leben. Sie weiß, dass man die Wirkung eines Lebens an dem messen kann, was es gibt und was es hinterlässt, aber auch an dem, was es der Welt wegnimmt. (102). Diese Geschichte hallt nach und auch wenn mir die Franny nicht immer sympathisch war, muss ich zugestehen, dass ihr Schicksal, ihre Vergangenheit, ihr Ziel und das Ende des Buches mir doch in gewisser Art und Weise ein Happy End verschafft haben. Hoffnung bleibt bestehen. Tolles Buch, was man gelesen haben MUSS.

Das ist keine Klimadystopie, das ist fast schon Realität
von einer Kundin/einem Kunden aus Villach am 22.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Franny Stone macht sich von Grönland aus auf den Weg nach Süden in die Arktis, um den Küstenseeschwalben zu folgen. Drei Vögel hat sie mit Peilsender ausgestattet. Dafür muss sie jedoch ein Schiff finden, dass sie dorthin bringt. Sie findet einen Kapitän, jedoch die Crew ist ihr und ihrem Vorhaben gegenüber eher ablehnend einges... Franny Stone macht sich von Grönland aus auf den Weg nach Süden in die Arktis, um den Küstenseeschwalben zu folgen. Drei Vögel hat sie mit Peilsender ausgestattet. Dafür muss sie jedoch ein Schiff finden, dass sie dorthin bringt. Sie findet einen Kapitän, jedoch die Crew ist ihr und ihrem Vorhaben gegenüber eher ablehnend eingestellt. In Rückschauen, die in unterschiedlichen Zeitebenen angelegt sind, wird erzählt, was Franny dazu getrieben hat. Zu Beginn ist ihre Vergangenheit noch kryptisch und voller Rätsel, jedoch nach und nach wird klar, was es mit dieser Reise auf sich hat. Im Roman gibt es keine Zeitangabe, jedoch spielt er in einer nicht allzu fernen Zukunft. 90% aller Wildtierarten sind ausgestorben, die Meere sind leergefischt, bald wird auch die Fischerei verboten. Die Zerstörung der Umwelt, der damit einhergehende Klimawandel und vor allem die Folgen sind die großen Themen des Romans. Die Autorin schreibt eindringlich, tiefsinnig, poetisch und mit Gefühl und lässt Bilder im Kopf entstehen. Durch den puzzleartigen Aufbau der Geschichte, stellt man als Leserin Vermutungen an, was wohl in der Vergangenheit passiert sein mag, was sehr neugierig macht und für Überraschungen sorgt. Die Geschichte geht wirklich unter die Haut, vielleicht auch, weil mit Drama nicht gespart wurde.

Nicht nur für Vogelfreunde!
von nil_liest am 22.09.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„je stärker man ist, desto gefährlicher wird die Welt.“ (S. 284) Ich bin kein Vogelfreund und trotzdem schockverliebt in dieses Buch! Ich bin nicht mal ein besonders großer Tierfreund… Darf man das überhaupt heutzutage noch sagen? Egal! Dieses Buch trägt den Titel „Zugvögel“(O-Ton: Migrations) und handelt in der Tat auch von ... „je stärker man ist, desto gefährlicher wird die Welt.“ (S. 284) Ich bin kein Vogelfreund und trotzdem schockverliebt in dieses Buch! Ich bin nicht mal ein besonders großer Tierfreund… Darf man das überhaupt heutzutage noch sagen? Egal! Dieses Buch trägt den Titel „Zugvögel“(O-Ton: Migrations) und handelt in der Tat auch von Vögeln, aber das ist bei weitem nicht alles. Fast eine Nebensächlichkeit und doch ein zentrales Element. Im Fokus dieser Geschichte steht Franny, eine Frau Mitte 30 die uns als Ich-Erzählerin mitnimmt auf ein großes Abenteuer und eine Reise durch ihr Leben. Kurios und sehr speziell ist Franny und verfolgt fanatisch ihr Ziel. „Im „Was wäre, wenn“ kann nur Reue gedeihen, und davon habe ich schon ein ganzes Meer voll.“ (S. 281) Während des Lesens entwickeln sich viele Fragezeichen, die sich dann wiederum auflösen und den Leser verstehend verabschiedet und versöhnt. Charlotte McConaghy merkt man die Sorge um unsere Natur und ihren Tieren an und verarbeitet dieses anprangernde Element in dieser Geschichte geschickt um literarisch wachzuschütteln. Innerlich spürte ich regelrecht, dass wir alle jetzt aktiv werden müssen um den Zustand der hier futuristisch skizziert wird nicht eintrifft. Die Sprache ist schnörkellos und doch durchdringt sie mit ihrem Text Tiefen! „ er antwortete, unser Leben habe gar keinen Sinn, es sei nur ein Kreislauf ständige Erneuerung, und wir sein unfassbar kleine Funken, sowie die Tiere, wir seien kein bisschen wichtiger als sie, des Lebens nicht würdiger als jedes andere Geschöpf.“ (S. 306) Wunderbar an diesem Roman ist, dass es einerseits eine fassbare Zukunft zeigt und zugleich surreal in der Handlung wirkt. Ein Abenteuer, ein andersartige Geschichte und eine irritierende Protagonistin! Ich mochte es sehr!


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