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Als die Welt stehen blieb

Vom Leben im Ausnahmezustand – Maja Lundes bislang persönlichstes Buch

Maja Lunde

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Beschreibung


Maja Lundes bislang persönlichstes Buch.

SPIEGEL-Bestsellerautorin Maja Lunde führt uns zurück in jene Märztage, als die ganze Welt stehen blieb. Tage, die uns erschüttert haben und noch immer erschüttern. Die tiefe Risse hinterlassen haben in dem Glauben an unsere Unverletzbarkeit. Maja Lunde zeigt uns, was im Leben wirklich wichtig ist: die kleinen Dinge im menschlichen Miteinander.

Sie sind eine fünfköpfige Familie. Die Erwachsenen haben sich gerade gestritten, als die Nachricht vom Lockdown eintrifft: Von nun an werden sie zu Hause sein. Alle zusammen. Jeden Tag. Die Autorin Maja Lunde ist daran gewöhnt. Sie ist das Home Office gewöhnt. Aber nicht das Home Schooling. Sie hat grosse dystopische Romane geschrieben, aber sie hat nie in einer Dystopie gelebt. Doch jetzt ist die Pandemie da und die Familie muss eine neue Lebensweise finden. Wie geht so etwas?

Maja Lunde wurde 1975 in Oslo geboren, wo sie auch heute noch mit ihrer Familie lebt. Ihr Roman »Die Geschichte der Bienen« wurde mit dem norwegischen Buchhändlerpreis ausgezeichnet und sorgte auch international für Furore. Das Buch wurde in 30 Länder verkauft, stand monatelang auf Platz 1 der SPIEGEL-Bestsellerliste und war der meistverkaufte Roman 2017. Zuletzt erschien der dritte Teil ihres literarischen Klimaquartetts, »Die Letzten ihrer Art«.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 28.09.2020
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-77097-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 20.5/13.2/2.2 cm
Gewicht 334 g
Originaltitel De første dagene
Übersetzer Ursel Allenstein
Verkaufsrang 200

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Literarisches Corona-Tagebuch
von buechertraumzeiten aus Aachen am 21.10.2020

Wo soll ich anfangen… Irgendwie bin ich diesmal mit meiner Meinung sehr zwiegespalten. Einerseits fand ich das Buch super flüssig und schnell zu lesen, so wie man es bisher auch von Lundes Bücher gewohnt ist. Anderseits hat es mich super genervt, wie sie sich und ihre „kleinen“ Probleme in den Vordergrund stellt. Das Buch ist in... Wo soll ich anfangen… Irgendwie bin ich diesmal mit meiner Meinung sehr zwiegespalten. Einerseits fand ich das Buch super flüssig und schnell zu lesen, so wie man es bisher auch von Lundes Bücher gewohnt ist. Anderseits hat es mich super genervt, wie sie sich und ihre „kleinen“ Probleme in den Vordergrund stellt. Das Buch ist in Tagebuch-Form geschrieben und hat eine sehr angenehme Länge der Kapitel. Ich glaube, dass das Buch ein wichtiger Beitrag für die Literaturwelt ist, allerdings erst für spätere Generationen. Wir alle haben schließlich mitbekommen wie es zurzeit in der Welt abläuft und dies auch im privaten Umfeld. Daher finde ich, dass man einen besseren Zeitpunkt für dieses Buch hätte auswählen können, an dem es herausgebracht wird. Momentan möchte man einfach nicht mit noch mehr negativen Gedanken als nötig, belastet werden. Von mir gibt es daher 3/5 Sterne.

Ganz interessant, bleibt aber oberflächlich
von einer Kundin/einem Kunden aus Rheinbrohl am 18.10.2020

Die Erfolgsautorin Maja Lunde, deren Bücher ich bisher alle gelesen habe, beschreibt hier ihre persönlichen Eindrücke und Stimmungen in der Anfangszeit von Corona in ihrem Heimatland. Das Buch ist eine Art Tagebuch und sie schildert ihren Alltag in Norwegen mit Mann und drei Kindern (9, 11 und 15 Jahre alt). In vielen Proble... Die Erfolgsautorin Maja Lunde, deren Bücher ich bisher alle gelesen habe, beschreibt hier ihre persönlichen Eindrücke und Stimmungen in der Anfangszeit von Corona in ihrem Heimatland. Das Buch ist eine Art Tagebuch und sie schildert ihren Alltag in Norwegen mit Mann und drei Kindern (9, 11 und 15 Jahre alt). In vielen Problemen und Dingen konnte ich mich wiederfinden, in anderen nicht, da mein Kind erwachsen ist, nicht mehr im Haushalt lebt und wir (mein Mann und ich) auch keine Home-Office-Erfahrung gemacht haben. Man kann sich aber durch ihren Schreibstil, der sich sehr leicht lesen lässt, auch das sehr gut vorstellen. Ich konnte mich sogar in das viel kritisierte häufige Weinen einfinden, denn ich bin selbst auch sehr "nah am Wasser gebaut" und bin von vielen Dingen (Bücher, Filme, Schicksale) sehr schnell "zu Tränen gerührt". Ich muss mich trotzdem anderen Rezensionen anschließen: an einigen Stellen wird sie zu dramatisch, aber im Großen und Ganzen fand ich das Buch recht interessant, wenn auch oberflächlich. Sicherlich hätte es diesem "Erfahrungsbericht" gut getan, wenn sie damit noch ein wenig gewartet hätte. Dann wären die Folgen, wie wir sie jetzt erleben, noch mit eingeflossen. So bleibt es bei der kurzen Anfangszeit. Es ist nicht wirklich schlecht, aber halt auch nicht richtig gut und leider meilenweit von ihrem Erstlingswerk "Die Geschichte der Bienen" entfernt. Allerdings wurden die Folgeromane (meiner Meinung nach) auch jedesmal schwächer.

Bedrückender Einblick in die Gedankenwelt der Autorin
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 17.10.2020

Mein zweites Buch der Autorin, genau ihr Metier und gleichzeitig anders, so erschreckend anders.... Während Maja Lunde gerade an Band vier ihres Klimaquartetts schreibt, der eine Epidemie und das Leben der Überlebenden schildert, bricht auf der Welt eine Pandemie aus. Fiktion wird Wirklichkeit, erschreckende Wirklichkeit. Die ... Mein zweites Buch der Autorin, genau ihr Metier und gleichzeitig anders, so erschreckend anders.... Während Maja Lunde gerade an Band vier ihres Klimaquartetts schreibt, der eine Epidemie und das Leben der Überlebenden schildert, bricht auf der Welt eine Pandemie aus. Fiktion wird Wirklichkeit, erschreckende Wirklichkeit. Die Autorin hat die ersten Wochen des Lockdowns in Norwegen in einer Art Tagebuch dokumentiert, wir nehmen Einblick in ihre Gedanken, Ängste, Hoffnungen, ihr auf den Kopf gestelltes Familienleben, ihr Umfeld. Ob Maja Lunde durch ihre Recherchen und Bücher besonderes gewappnet für ein solches Szenario ist oder stattdessen doch besonders besorgt und unruhig, hat mich vorher sehr beschäftigt. Was sich in jedem Fall bestätigt hat ist ein sehr anderer Umgang mit der Ungewissheit, als ich ihn erlebt habe. Lebenssituation und Landespolitik sind sehr unterschiedlich und wirken sich stark auf das jeweilige Empfinden aus. Maja Lunde scheint durch ihre bisherigen Bücher schneller in starke Angst zu geraten. Wir waren alle verunsichert, sicher. Die Autorin gehört wohl zu den stärkeren Fällen, was mir zeitweise zu extrem vorkam, um noch berechtigt und psychologisch tragbar zu sein. Übertriebene Angst ist verständlich, sollte aber zu zügeln versucht werden, damit sie einen nicht in den Wahnsinn treibt. Ich habe mir vorher Gedanken darüber gemacht, ob ich ein solches Buch in der aktuellen Zeit überhaupt lesen möchte oder sollte: Schlachtet man hier das Thema aus? Beunruhigt es Leser noch mehr als wir alle es eh schon sind? Faszinierend war das dystopische Szenario, dass nun aber nicht in der Entfernung liegt, sodass man sich unbesorgt der Spannung hingeben kann, sondern genau jetzt tatsächlich stattfindet, teilweise sogar schon in der Vergangenheit liegt. Gerade im Hinblick auf die zunehmend wieder angespannte Situation hinterlässt es ein sehr mulmiges Gefühl. Eigentlich ist der Inhalt des Buchs doch nichts Neues, warum bewegt es dann so? Weil es ehrlich ist, echt, richtungsweisend und emotional..... Ich glaube, so einiges von „damals“ haben wir bereits wieder vergessen und es schadet nicht, uns diese Erinnerungen nochmal vor Augen zu führen, denn vorbei ist das Ganze offensichtlich noch lange nicht. Ohne gemeinsam an einem Strang zu ziehen, wird sich das auch nicht allzu schnell ändern, befürchte ich. Also: mitmachen, bedacht handeln, Menschen schützen: biologisch und damit in Zukunft auch wirtschaftlich, wenn das zum Teil auch im Widerspruch zu stehen scheint...


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