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Farm der Tiere

Neu übersetzt von Lutz-W. Wolff, mit einem Vorwort von Ilija Trojanow

George Orwell

(23)
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Beschreibung


Die wirkmächtigste politische Fabel der Literaturgeschichte – gelesen von Christoph Maria Herbst

Die Tiere auf dem Hof des Säufers Mr. Jones leiden unter seinem gewalttätigen Regiment. Aber genug ist genug! Die intelligenten Schweine arbeiten ein Programm für die Befreiung vom menschlichen Unterdrücker aus. Die Rebellion ist erfolgreich. Doch selbst die, die sich aus der Unterdrückung befreien, können zu Unterdrückern werden – und bald schon leiden die Tiere unter der Diktatur der Schweine.

Orwells Klassiker in zeitgemässer Neuübersetzung mit einem Vorwort geschrieben und gelesen von Ilija Trojanow.

Ungekürzte Lesung mit Christoph Maria Herbst

4 CDs, ca. 4h 10min

»Eine passende Zeit, um die Werke des genialen Visionärs Orwell wieder vorzustellen, neu übersetzt von Lutz-W. Wolff, „1984“ zudem mit einem klugen Vorwort des Grünenpolitikers Robert Habeck. Der Schauspieler Christoph Maria Herbst hat die beiden Texte eingesprochen, intelligent, sehr souverän – selbst bei den eigentlich unerträglichen Folterszenen. Seine manchmal leicht gebrochene Stimme entfaltet einen Sog, der hineinzieht in eine Welt, die fiktiv ist und doch real, immer verhalten, nie auftrumpfend.«

George Orwell wurde 1903 in Motihari/Bengalen als Sohn eines britischen Kolonialbeamten geboren. Er besuchte Privatschulen in England, diente in der burmesischen Imperial Police, arbeitete als Lehrer und Buchhandelsgehilfe, machte als Vagabund in Südengland und Paris Erfahrungen, kämpfte auf republikanischer Seite im Spanischen Bürgerkrieg und arbeitete als freier Schriftsteller und Journalist. Neben seinen Welterfolgen „Farm der Tiere” und „1984” ist er durch zahllose politische wie literarische Essays bekannt geworden. Er starb 1950 in London.

Christoph Maria Herbst hat sich über seine schauspielerische Karriere hinaus längst einen Namen als Hörbuchsprecher gemacht. 2019 erhielt er den Hörbuchpreis für die „Beste Unterhaltung”. George Orwells Meisterwerke „1984” und „Farm der Tiere” liest er vielstimmig und mit grosser Begeisterung.

Produktdetails

Medium CD
Sprecher Christoph Maria Herbst
Spieldauer 228 Minuten
Erscheinungsdatum 25.01.2021
Verlag Random House Audio
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Originaltitel Animal Farm
Übersetzer Lutz-W. Wolff
Sprache Deutsch
EAN 9783837155457

Kundenbewertungen

Durchschnitt
23 Bewertungen
Übersicht
17
6
0
0
0

Sollte man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden am 17.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1984 kennt wohl jeder der sich mit "Farm der Tiere" beschäftigt. Und genau wie 1984 handelt es sich hier um eine Dystopie, an der viel Wahrheit auszumachen ist. Immer wieder erwischt man sich bei der Frage: warum sind die Tiere so dumm?" Und dann fällt einem immer wieder ein, dass es in diesem Buch nicht um Tiere geht.

Must-Read
von an.nie.ka_liest am 08.02.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„Farm der Tiere“ von George Orwell Darum geht es: «Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles and... „Farm der Tiere“ von George Orwell Darum geht es: «Kein Tier soll seinesgleichen je tyrannisieren. Schwach oder stark, schlau oder schlicht, wir sind alle Brüder. Kein Tier soll je ein anderes töten. Alle Tiere sind gleich.» So Old Major, der preisgekrönte Middle-White-Eber. Doch allen guten Absichten zum Trotz kommt alles anders. Auf der Farm, wo die Tiere in Gleichheit und wechselseitigem Respekt zusammenleben wollten, herrscht bald Ungleichheit, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn «manche Tiere sind gleicher als andere.» Als ich noch klein war, gab es den Trickfilm „Animal Farm“ basierend auf diesem Buch. Allerdings konnte ich nie den Film zu Ende ansehen, denn immer an der Stelle, wo das Pferd abtransportiert wurde, war es mir zu grausam und ich musste ausschalten. So hatte ich auch Angst, dieses Buch nicht bis zu Ende lesen zu können – aber es ging. Die Szene war im Film weit grausamer dargestellt als im Buch. „Farm der Tiere“ wurde 1943/1944 geschrieben, wurde allerdings erst 1945 veröffentlich aus Angst vor Kritik der Sowjetunion, die bis dato noch ein Verbündeter Englands war. Das Buch ist eine Allegorie auf die Entwicklung in der Sowjetunion nach der Oktoberrevolution 1917. Der alte Eber Old Major hat den Traum von der Gleichheit aller Tiere und dass die Produktionsmittel auch in Händen der Arbeiter sein sollte. Kurze Zeit später kommt es zur Revolution. Die Tiere übernehmen den Hof und die Schweine übernehmen die Führung. Es werden 7 Regeln aufgestellt. Die wichtigste davon: „Alle Tiere sind gleich“. Doch zwischen den Schweinen herrscht keine Einigkeit. Ein Streit zwischen Schneeball (Trotzki) und Napoleon (Stalin) eskaliert, an dessen Ende Schneeball von der Farm fliehen muss. Nun übernimmt Napoleon die alleinige Führung und errichtet ein Terrorregime. Nun werden die Tiere von den Schweinen ausgebeutet und dies noch schlimmer als zuvor. Denn wie sagt ein altes Sprichwort: Macht korrumpiert und am Ende heißt es: „Alle Tiere sind gleich – aber manche sind gleicher.“ Die Schweine setzen sich schlussendlich wieder an einen Tisch mit den Menschen, und es ist nicht mehr festzustellen wer Mensch und wer Schwein ist. Ich halte das Buch für ein Must-Read – auch wenn man kein Interesse an der russischen Geschichte hat. Denn im Prinzip stellt das Buch eine Warnung dar, wie Macht missbraucht werden kann und wie aus einer vermeintlich guten Idee ein totalitäres Regime entstehen kann. 5 von 5 Sterne

von einer Kundin/einem Kunden am 27.01.2021
Bewertet: anderes Format

Orwells FARM DER TIERE ist auch nach vielen Jahren immer noch eine erschreckende Geschichte mit realen politischen Bezügen aus der man Wissen, aber auch Unterhaltung schöpfen kann. Ganz klare Lesepflicht!


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