Juden und Christen im spätantiken Palästina

Hans-Lietzmann-Vorlesungen Band 9

Günter Stemberger

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Beschreibung

Die Studie zeichnet die Entwicklung des Verhältnisses zwischen Christen und Juden in Palästina in den vier Jahrhunderten nach der Christianisierung des Landes seit Konstantin nach. Die Gesetze der Zeit, Aussagen der Kirchenväter und wenige jüdische Texte bieten ein für die Juden eher negatives Bild. Dagegen zeigen die zahlreichen Ausgrabungen von Kirchen und Synagogen jener Zeit, dass die jüdische Bevölkerung ihre Siedlungsbereiche halten konnte und das Christentum auch am See Gennesaret nur sehr langsam vordrang. Das Verbot, neue Synagogen zu bauen, wurde nirgends eingehalten. In den Städten Untergaliläas, in den Dörfern südlich von Hebron und in der Region von Gaza offenbaren die Ausgrabungen ein dichtes, offenbar friedliches Nebeneinander von Juden und Christen und einen regen kulturellen Austausch, wie viele Parallelen in Architektur und Bildsprache zeigen. Die islamische Eroberung bedeutete keinen radikalen Umbruch; erst das grosse Erdbeben von 748 leitete den Niedergang der jüdischen wie christlichen Gemeinden ein.


"Un petit livre, certes, mais d'une grande richesse."
M. Matter in: Revue d'Histoire et de Philosophie Relegieuses 3/2008

Günter Stemberger, Universität Wien.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 30.07.2007
Verlag De Gruyter
Seitenzahl 73
Maße (L/B/H) 23.6/16/1 cm
Gewicht 301 g
Auflage 1
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-11-019555-2

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