Leonce und Lena

Ein Lustspiel

Georg Büchner

(2)
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Beschreibung

Der melancholische, traumversunkene Prinz Leonce vom Königreich Popo langweilt sich. Auch sein Verhältnis zu seiner Mätresse, der schönen Tänzerin Rosetta, ermüdet ihn mehr, als dass es ihn anregt. Da wird er von seinem Vater, König Peter, vor vollendete Tatsachen gestellt: Leonce soll die ihm völlig unbekannte Prinzessin Lena vom Königreich Pipi heiraten. Nicht gewillt, den Bund der Ehe einzugehen, flüchtet er Richtung Italien, um sich für den Rest seines Lebens dem süssen Nichtstun hinzugeben. Begleitet wird er von seinem treuen, arbeitsscheuen Diener Valerio, einem stets leicht betrunkenen und immer heisshungrigen Genussmenschen, der seinen idealistisch verträumten Herrn auf den Boden der Wirklichkeit zurückholt. Auf dem Weg begegnet er zufällig Prinzessin Lena, die sich ebenfalls auf der Flucht befindet.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Nein i
Text-to-Speech Nein i
Altersempfehlung 1 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 19.09.2020
Sprache Deutsch
EAN 9783753100623
Verlag Epubli
Dateigröße 117 KB
Verkaufsrang 49537

Kundenbewertungen

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Dantons Tod
von einer Kundin/einem Kunden aus Lanzendorf am 14.01.2021
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Aus Bildungsgründen gelesen,schwierige Sprache aber zeitgemäß und daher faszinierend,geschichtliches Interesse ist Voraussetzung

Die LIebe und das Leben
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Eine unglückliche Liebe, die nichts voneinander weiß, sich auf die Flucht begibt, um zwangsverheiratet zu werden und tatsächlich festzustellen, dass es die Richtigen getroffen hat. Im Reiche Popo regiert die Posse. Im Reiche Pipi sieht es nicht besser aus. Dazwischen: die Regierung, ein absurder Staatsrath. Auch die Geistlichkei... Eine unglückliche Liebe, die nichts voneinander weiß, sich auf die Flucht begibt, um zwangsverheiratet zu werden und tatsächlich festzustellen, dass es die Richtigen getroffen hat. Im Reiche Popo regiert die Posse. Im Reiche Pipi sieht es nicht besser aus. Dazwischen: die Regierung, ein absurder Staatsrath. Auch die Geistlichkeit in Gestalt des Hofpredigers kommt nicht glimpflich davon. Erfahren, weise erscheint nur die zweite Reihe zu sein. Valerio, die Gouvernante, Rosetta wissen, wen sie vor sich haben und bedienen sich ihrer. Büchner hat ein groteskes Bild eines Hofes gezeichnet. Mit seiner wunderbaren Sprache gelingt es ihm ein Märchen zu erzählen, dass beinah gleichzeitig mit dem Woyzeck entsteht. Hier wie da spiegelt er die Gesellschaft, setzt sie der Lächerlichkeit aus. Doch im Gegensatz zum Woyzeck, wo es tödlich endet, geht Leonce und Lena versöhnlich aus. Bei Shakespeare trinken Romeo und Julia Gift. Das ist auch eine Tragödie. Bei Büchner sitzt das Gift im Amüsement. Die Liebenden finden wie Gefangene zu ihrem Glück, müssen sich von nun an Regeln zu beugen. Trotzdem läßt Büchner uns die Hoffnung, dass sie es vielleicht eines Tages anders machen werden.

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