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Das achte Kind

Roman

Alem Grabovac

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Beschreibung

„Ein ganz besonderer deutscher Bildungsroman.“ (Maxim Biller) – Alem Grabovac erzählt in seinem Roman eine aufrüttelnde Geschichte über Herkunft und Zugehörigkeit

Smilja schuftet als Gastarbeiterin in der Schokoladenfabrik, ihr Mann Emir, ein feierfreudiger Kleinganove, landet später im berüchtigten Gefängnis Goli Otok in Jugoslawien. Nach der Geburt ihres Sohnes Alem trifft Smilja eine folgenschwere Entscheidung: Ihr Baby wächst bei einer strengen deutschen Pflegefamilie mit sieben eigenen Kindern auf. Jedes zweite Wochenende aber verbringt der Junge mit seiner Mutter und ihrem neuen gewalttätigen Freund im Frankfurter Bahnhofsmilieu. Erst als Erwachsener macht sich Alem auf die Suche nach seinem leiblichen Vater.
Alem Grabovac erzählt die erschütternde Geschichte eines extremen Aufwachsens, ungeschönt und ohne Wertung.

Alem Grabovac, 1974 in Würzburg geboren. Mutter Kroatin. Vater Bosnier. Er hat in München, London und Berlin Soziologie, Politologie und Psychologie studiert und lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Autor schreibt er unter anderem für Die Zeit, Welt, taz.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 256
Erscheinungsdatum 25.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-26796-1
Verlag Hanserblau in Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Maße (L/B/H) 20.8/13.2/3 cm
Gewicht 365 g
Verkaufsrang 27037

Kundenbewertungen

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Übersicht
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Das achte Kind
von CanYouSeeMe am 02.03.2021

Alem Grabovac hat mit "Das achte Kind" ein spannendes Buch geschaffen, dass irgendwo zwischen Autobiographie und Fiktion anzusiedeln ist. Welche Teile der Geschichte biographisch und welche fiktiv sind, lässt sich nicht bestimmen. Was man grundsätzlich auch nicht muss, mir ist diese Frage jedoch häufig beim Lesen durch den Kopf ... Alem Grabovac hat mit "Das achte Kind" ein spannendes Buch geschaffen, dass irgendwo zwischen Autobiographie und Fiktion anzusiedeln ist. Welche Teile der Geschichte biographisch und welche fiktiv sind, lässt sich nicht bestimmen. Was man grundsätzlich auch nicht muss, mir ist diese Frage jedoch häufig beim Lesen durch den Kopf gegangen. Der Schreibstil des Autors ist sehr klar und kommt ohne viel Emotion aus, wodurch die Story zuweilen beinahe kühl und bedrückend wirkt. Die Thematik des Buches ist für mich sehr spannend zu lesen gewesen, ich habe sie auch als sehr aktuel und zeitnah erlebt. Die Geschichte von Alem ist sicherlich auch representativ für viele andere ähnliche Geschichten, ih fand es daher sehr gut diese Schicksale nochmals in Erinnerung gerufen zu bekommen. Der Zwiespalt zwischen dem Leben in Deutschland, in einer schon zu deutschen Familie und der Armut und Not seiner Herkunftsfamilie ist klar herausgearbeitet worden. Diese zwei Kontraste geben dem beschriebenen Leben eine gewisse Dramatik, auch wenn die Beschreibungen sehr nüchtern und distanziert wirken. Insgesamt habe ich dieses Buch gern gelesen, ich fand es informativ und hat mein Bewusstsein für Migrationsbiographien gestärkt. Eine emotionale Bindung zum Inhalt habe ich jedoch nicht aufbauen können.

Harte Kost
von einer Kundin/einem Kunden aus Leutesdorf am 02.03.2021

Das Buch DAS ACHTE KIND von ALEM GRABOVAC ist autobiografisch. Aufgeteilt in 3 Abschnitte. Im ersten Teil geht es in der Hauptsache um die in Jugoslawien geboren und aufgewachsene Mutter. Die aus ärmlichsten Verhältnissen nach Deutschland flüchtet und auf ein tolles Leben hofft. Allerdings wird das mit dem besseren Leben mit ihr... Das Buch DAS ACHTE KIND von ALEM GRABOVAC ist autobiografisch. Aufgeteilt in 3 Abschnitte. Im ersten Teil geht es in der Hauptsache um die in Jugoslawien geboren und aufgewachsene Mutter. Die aus ärmlichsten Verhältnissen nach Deutschland flüchtet und auf ein tolles Leben hofft. Allerdings wird das mit dem besseren Leben mit ihren Lebenspartnern nichts. Aus der ersten Partnerschaft entsteht ALEM. Der Mutter wird angeboten, dass sie ihr Kind zu Pflegeeltern geben kann. Die sich rührend um den Kleinen kümmern und ihn, als er eines Tages vom Lebenspartner der Mutter verprügelt aus dem Wochenende wieder bei ihnen ist, ganz bei sich aufnehmen. Der zweite Teil des Buches handelt vom Leben des heranwachsenden Alem und ist der ausführlichere Teil. So nach und nach gewinnt der Leser immer mehr den Durchblick. Dabei stellen sich die Pflegeeltern auch nicht gerade als Engel dar. Aber Alem geht seinen Weg und das ist das beeindruckende an diesem Buch. Auch bei noch so schlimmen Voraussetzungen fürs Leben, die der kleine Alem wirklich hatte, ist es ihm gelungen ein ehrenwerter Mensch zu werden, der sich aus seinem Sumpf befreit hat. Der dritte und kürzeste Teil des Buches handelt vom Vater und der Versöhnung mit ihm. Diese Buch ist ein besonderes Buch. Ich werde sicherlich noch LANGE an diese Lebensgeschichte denken. Ich möchte Herrn GRABOVAC ganz herzlich dafür danken, dass er uns an seinem Leben teilhaben lassen hat. Er hat für seine Biografieausarbeitung 5 Sterne verdient. DANKE

Eine schwere Kindheit mit Gewalt und Lügen
von einer Kundin/einem Kunden aus Hattersheim am 02.03.2021

Im Buch „Das achte Kind“ von Alem Grabovac, das am 25. Januar 2021 bei hanserblau auf 256 Seiten erschienen ist, beschreibt Alem selbst seine Kindheit in allen Facetten. Bereits als Baby wird Alem in eine deutsche Pflegefamilie gegeben, die selbst sieben leibliche Kinder hat. Dort fühlt er sich wohl und wächst dort auf. An jede... Im Buch „Das achte Kind“ von Alem Grabovac, das am 25. Januar 2021 bei hanserblau auf 256 Seiten erschienen ist, beschreibt Alem selbst seine Kindheit in allen Facetten. Bereits als Baby wird Alem in eine deutsche Pflegefamilie gegeben, die selbst sieben leibliche Kinder hat. Dort fühlt er sich wohl und wächst dort auf. An jedem zweiten Wochenende soll er nach Hause zu seiner leiblichen Mutter, was ihm zunehmend schwerfällt, da er sich bei der Pflegefamilie wohler fühlt. Alem lernt seinen leiblichen Vater nie kennen – er sei tot, wie seine Mutter ihm mitteilt. Später kommt jedoch heraus, dass er erst zwei Jahre zuvor gestorben ist, Alems Mutter jedoch den Kontakt nicht herstellen wollte, da der Vater trinkt, stiehlt und auch sonst nichts wirklich zustande gebracht hat. Die Mutter ist später auch nicht stark genug, sich vom schlagenden Stiefvater zu trennen. Alem erzählt dennoch aus seiner schweren Kindheit sehr wertfrei, aber ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was alles passiert ist. Für mich ist das Buch mit für die eigene Verarbeitung der Kindheit geschrieben worden. Das Buch ist unterteilt in die Kapitel Smilja, Alem und Emir, in dem jeweils das Hauptaugenmerk auf diese Personen gerichtet ist. Alles in allem ein bewegendes Buch, das das Leben von Alem beschreibt, dessen Kindheit in dieser Weise sicherlich kein Einzelfall war.


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