Die Glasperlenmädchen

Roman

Lisa Wingate

(10)
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Beschreibung

»Blau ist die Farbe der Treue. Diese Perlen bedeuten, dass wir immer zusammenhalten, egal, wo wir sind ...«

1875: Nachdem der Amerikanische Bürgerkrieg das Land in Chaos gestürzt hat, werden drei Frauen auf ihrer Reise nach Texas zu unfreiwilligen Weggefährtinnen: Lavinia, die Tochter weisser Plantagenbesitzer, ihre Halbschwester Juneau Jane sowie Hannie, eine ehemalige Sklavin. Jede der drei ist in eigener Mission unterwegs, während es Lavinia und Juneau jedoch um ihr Erbe geht, sehnt sich Hannie nach ihrer Familie, die von Sklavenhändlern verschleppt wurde. Einzig drei blaue Glasperlen sind Hannie als Andenken geblieben - und als Erkennungsmerkmal, sollte sie ihre Liebsten je wiedersehen ...
1987: Als die frischgebackene Lehrerin Benedetta Silva das erste Mal die Schule in Augustine, Louisiana, betritt, ist nichts wie erwartet: Statt moderner Klassenzimmer und lernfreudiger Schüler begegnen ihr Armut sowie Skepsis gegenüber Fremden und jeder Art von Fortschritt. Eines Tages kommt ihr eine Idee: Wenn die Schüler Neuem gegenüber so unaufgeschlossen sind, wie verhält es sich dann mit der Vergangenheit? Kurz darauf ruft sie ein Ahnenforschungsprojekt ins Leben - und stösst dabei auf eine alte Geschichte, die alles verändert ...

Nach »Libellenschwestern« endlich der neue bewegende Roman von SPIEGEL-Bestsellerautorin Lisa Wingate - inspiriert von einer wahren Begebenheit!

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 528 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.04.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783641268916
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Book of Lost Friends
Dateigröße 2261 KB
Übersetzer Andrea Brandl
Verkaufsrang 13

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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Farblose Perlen
von clematis am 14.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Als junge Lehrerin und Fremde kommt Benedetta Silva nach Augustine, Louisiana, und findet sich schwierigen Verhältnissen gegenüber. Ihre Schüler fallen auf durch Desinteresse, Hunger und der Aufgabe, im Haushalt sowie bei der Beaufsichtigung jüngerer Geschwister mitzuhelfen, auch wenn das versäumte Unterrichtstage bedeutet. Verg... Als junge Lehrerin und Fremde kommt Benedetta Silva nach Augustine, Louisiana, und findet sich schwierigen Verhältnissen gegenüber. Ihre Schüler fallen auf durch Desinteresse, Hunger und der Aufgabe, im Haushalt sowie bei der Beaufsichtigung jüngerer Geschwister mitzuhelfen, auch wenn das versäumte Unterrichtstage bedeutet. Vergeblich versucht sie, die Meute im Zaum zu halten, bis sie mit einer zündenden Idee vielleicht doch noch das Interesse der Jugendlichen wecken kann. In einer früher angesiedelten Zeitebene (1875) ist die ehemalige Sklavin Hannie entzweit von ihrer Familie und hat nur noch drei blaue Glasperlen als Erinnerung an ihre Lieben. Unfreiwillig befindet sie sich alsbald auf einer Reise nach Texas mit den Halbschwestern Lavinia und Juneau Jane, die ihre Erbrechtspapiere sicherstellen wollen. So spannend sich die Inhaltsangabe liest, so schön das Buch als Ganzes gestaltet ist, so enttäuschend ist der Inhalt. Was aufregend beginnt mit schrecklichen Sklavenschicksalen, wandelt sich alsbald in eine träge dahinfließende Anzahl an Seiten, die wenig Geschehen präsentieren und auch keinerlei Emotionen auslösen. Die im Klappentext erwähnte Reise nach Texas entpuppt sich eher als zähe Flucht denn als aktive Suche, auch die gewitzte Idee von Benedetta kommt erst spät ins Spiel. Jede Szene, die Abenteuer und Aufregung verspricht, endet rasch und glimpflich, weder Angst noch Freude sind aus den Zeilen herauszuspüren. Warum Missy Lavinia als eine der Hauptfiguren überhaupt konzipiert wird, obgleich sie dann nahezu die ganze Zeit über einen nassen Erntesack mimt, erschließt sich dem Leser kaum. Alles in allem ein paar gute Ansätze, die aber leider keineswegs fesselnd in diesen Roman gepackt wurden. ISBN 978-3-8090-2739-3 Sprache Deutsch Ausgabe gebundenes Buch, 528 Seiten ebenfalls erhältlich als ebook und Hörbuch Erscheinungsdatum 26. April 2021 Verlag Limes Originaltitel The Book of Lost Friends Übersetzer Andrea Brandl

Einblicke in die Geschichte Amerikas
von Waterlilly am 12.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Im Mittelpunkt von Lisa Wingates neuem Roman „Die Glasperlenmädchen“ stehen zwei Frauen. Im Jahr 1875 ist Hannie ein junges Mädchen, welches auch nach Ende der Sklaverei bei ihren ehemaligen Besitzern geblieben ist. Ihr Ziel ist es, ein eigenes Stück Land zu besitzen, wovon sie nur noch ein Jahr entfernt ist. Doch dann verschw... Im Mittelpunkt von Lisa Wingates neuem Roman „Die Glasperlenmädchen“ stehen zwei Frauen. Im Jahr 1875 ist Hannie ein junges Mädchen, welches auch nach Ende der Sklaverei bei ihren ehemaligen Besitzern geblieben ist. Ihr Ziel ist es, ein eigenes Stück Land zu besitzen, wovon sie nur noch ein Jahr entfernt ist. Doch dann verschwindet William Gossett, der Eigentümer der Farm und sie hat Angst, dass seine Frau sich nicht an die Abmachung halten wird. Durch Zufall erfährt sie, dass sich seine Töchter auf die Suche nach ihrem Vater machen und sie schließt sich heimlich den beiden an. Es beginnt eine Odyssee, in der sich die drei jungen Frauen mehr als einmal in Lebensgefahr befinden. Der zweite Erzählstrang spielt 100 Jahre später. Benedetta Silva, genannt Benny, ist eine junge Lehrerin, die ihre erste Stelle antritt. Sie ist voller Motivation und Hoffnungen, doch die Schüler entpuppen sich als wilde Rasselbande, die ihre Bemühungen boykottieren. Erst, als sie ein Projekt ins Leben ruft, bei dem es darum geht, mehr über die Vergangenheit des Ortes und die damaligen Bewohner zu erfahren, sind die Kinder plötzlich Feuer und Flamme. Sehr zum Ärger mancher Einwohner, denn nicht jeder möchte, dass dunkle Familiengeheimnisse ans Tageslicht gezerrt werden. Nach dem ich vor zwei Jahren „Die Libellenschwestern“ förmlich verschlungen hatte, habe ich mich wahnsinnig gefreut, als ich gesehen habe, dass Lisa Wingate einen neuen Roman veröffentlicht hat. Mit großer Vorfreude griff ich zu diesem Buch um leider festzustellen, dass dies keine zweiten „Libellenschwestern“ sind. Bis zum Ende ist es mir nie richtig gelungen, in die Geschichte einzutauchen. Wenn ich erst einmal mit dem Lesen begonnen hatte, dann fand ich ich die Handlung interessant genug, um dabeizubleiben, aber ich hatte nie das Gefühl, unbedingt weiterlesen zu müssen. Die Charaktere waren für mich nicht wirklich greifbar. Am ehesten spürte ich noch eine Verbindung zu Benny, die mit ihrer großen Liebe für Bücher und ihrem Engagement für ihre Schüler ein Mensch ist, den man einfach mögen muss. Mit Hannie hatte ich großes Mitgefühl. Sie steht stellvertretend für so viele Schicksale und es ist einfach schrecklich, dass Menschen versklavt wurden, dass sie kein Geld verdient haben, geschlagen und missbraucht wurden und dies alles als völlig akzeptabel galt. In dem Buch sind immer wieder Anzeigen abgedruckt von ehemaligen Sklaven, die ihre Familienangehörigen suchen. Diese Annoncen beruhen auf wahren Gegebenheiten. Jedes Mal, wenn ich Formulierungen wie „mein Besitzer“, „wir wurden gehalten“ oder ähnliches las, lief es mir eiskalt den Rücken herunter, so schrecklich finde ich diese Vorstellung. Hannies Erzählstrang hatte für mich so viel Potenzial. Leider entwickelte er sich in eine völlig andere Richtung, als ich erwartet hatte. Ich dachte, es ginge mehr darum, wie sich das Leben nach der Befreiung der Sklaven gewandelt hat. Tatsächlich handelt es sich hier allerdings eher um eine Art Abenteuerroman. Bei ihrer Suche nach William Gossett geraten die drei jungen Frauen immer wieder an Verbrecher, müssen sich verstecken und um ihr Leben kämpfen. Irgendwie hatte ich mir vorgestellt, dass die drei Freundinnen werden, so richtig ist dies allerdings nicht der Fall. Die beiden Schwestern Juneau Jane und Lavinia blieben für mich immer blass und eindimensional. Ich hatte den Eindruck, auch die Autorin wusste mit Lavinia nicht wirklich viel anzufangen, denn es wurde ein Weg gefunden, sie quasi den kompletten Roman über an den Rand zu schieben. Am interessantesten fand ich die bereits erwähnten Zeitungsanzeigen. Obwohl ich die Protagonistin Benny sehr mochte, empfand ich ihren Handlungsstrang als sehr konstruiert, um einen Aufhänger zu haben, um an die Vergangenheit zu erinnern. Am Ende fügt sich alles sehr glatt zusammen. Den deutschen Titel „Die Glasperlenmädchen“ finde ich nicht optimal gewählt. Hannie trägt zwar eine Kette mit Glasperlen aber die anderen Mädchen (und Jungs) mit den Perlenketten treten nicht wirklich in Erscheinung. Als Fazit kann ich sagen, dass ich dieses Buch in Ordnung fand. Von der Storyline her war es auf jeden Fall mal etwas komplett anderes, als ich sonst so lese. Leider bin ich mit zu hohen Erwartungen an den Roman herangegangen, so dass ich etwas enttäuscht am Ende angekommen bin.

...auch Glasperlen können wertvoll sein!
von einer Kundin/einem Kunden am 08.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Louisiana 1875: Hannie eine ehemalige Sklavin, Lavinia Tochter eines Plantagenbesitzers und ihre Halbschwester Juneau Jane machen sich gemeinsam auf eine Reise durch den Süden Amerikas. Louisiana 1987: Die Lehrerin Benedetta versucht mit Hilfe eines heimatkundlichen Projekts ihre Schüler aus ihrer Lethargie zu befreien und e... Louisiana 1875: Hannie eine ehemalige Sklavin, Lavinia Tochter eines Plantagenbesitzers und ihre Halbschwester Juneau Jane machen sich gemeinsam auf eine Reise durch den Süden Amerikas. Louisiana 1987: Die Lehrerin Benedetta versucht mit Hilfe eines heimatkundlichen Projekts ihre Schüler aus ihrer Lethargie zu befreien und etwas zu motivieren. Was verbindet diese Frauen? Das will ich Ihnen an dieser Stelle nicht verraten, es nähme zu viel Spannung vorweg. Seit ich den neuen Titel von Frau Wingate in den Händen hielt, bin ich darum herumgeschlichen. Die“ Libellenschwestern“ hatten mir sehr gut gefallen und leider wird man dann beim nächsten Titel enttäuscht. Aber meine Erwartungen wurden voll erfüllt. Spannend bis zum Ende, sehr lebendig geschrieben und ein volles Lesevergnügen! Sehr passend fand ich auch die alten Zeitungsanzeigen, die das Geschriebene historisch belegen und eben auch die einzelnen Zeitebenen von einander trennen. Nebenbei erhält man auch eine kleine Zeitreise in die amerikanische Geschichte nach dem Bürgerkrieg. Ich finde ein rundum gelungener Roman.


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