Meine Filiale

Not und Gebot

Grundrechte in Quarantäne

Heribert Prantl

(3)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 28.90
Fr. 28.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Taschenbuch

Fr. 28.90

Accordion öffnen
  • Not und Gebot

    C.H.Beck

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 28.90

    C.H.Beck

eBook

ab Fr. 14.00

Accordion öffnen

Beschreibung

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie ergreifen Staaten Massnahmen, die sonst nur in Kriegszeiten denkbar wären. Ohne Parlament werden beispiellose Einschränkungen der Freiheit beschlossen und umgesetzt. Nicht nur Menschen, auch Grundrechte sind in Quarantäne. Not kennt kein Gebot? Falsch! Not braucht das Gebot des Grundgesetzes. Heribert Prantls Buch ist eine Streitschrift für die Grundrechte: Wir müssen uns vor dem Virus schützen, zugleich aber auch vor Schäden am Betriebssystem Demokratie.

Heribert Prantl analysiert in seinem neuen Buch, wie unter Corona eine gefährliche Stimmung entsteht, die die Grundrechte als Ballast empfindet. Grundrechte aber heissen Grundrechte, weil sie immer gelten, auch im Katastrophenfall, gerade dann. Prantls Chronik der Krise zeigt, wie das Gebot der Verhältnismässigkeit einer neuen Lust am Autoritären weicht. Der Ausnahmezustand geht in die Verlängerung und die Verlängerung in die Verlängerung. Gewiss: Nicht jede Freiheitseinschränkung ist auch eine Verletzung der Grundrechte. Aber die Politik muss abwägen, Mass halten und die Verhältnismässigkeit der Mittel wahren. Prantls Buch zeigt, wie mit Angst Politik gemacht wird. Es zeigt aber auch, wie man mit der Besinnung auf Grundrechte und Grundwerte eine gute Zukunft bauen kann. Prantl beleuchtet den Umgang der Medien mit der Pandemie und lenkt den Blick auf Themen, die Corona aufgefressen hat: das Flüchtlingselend, den Klimawandel, den Rassismus. Es geht ihm um den guten Weg aus der Krise und um die Rückkehr zu guter demokratischer und rechtsstaatlicher Normalität. Sein Buch ist ein Buch zur Lage der Nation, das vor neuem Nationalismus und vor dem Gift des Populismus warnt. Und es ist ein Buch, das zeigt, was die Zivilgesellschaft zivil und frei macht.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 19.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-76895-8
Verlag C.H.Beck
Maße (L/B/H) 20.1/12.7/2.2 cm
Gewicht 264 g
Auflage 1
Verkaufsrang 4688

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
3
0
0
0
0

Unbedingte Lesepflicht!
von Wedma am 02.03.2021

Großartige Inhalte, bildhaft und zum Greifen nah erzählt! Ein Must read. Prantl kennt man von der SZ. Klar, dass er schlicht und ergreifend seine Gedanken darlegen kann. Schon allein das WIE machte Spaß, aber noch mehr, WAS er zum Thema Grundrechteverletzungen sagte. Und all das MUSSTE in dieser Klarheit gesagt werden. Unbedin... Großartige Inhalte, bildhaft und zum Greifen nah erzählt! Ein Must read. Prantl kennt man von der SZ. Klar, dass er schlicht und ergreifend seine Gedanken darlegen kann. Schon allein das WIE machte Spaß, aber noch mehr, WAS er zum Thema Grundrechteverletzungen sagte. Und all das MUSSTE in dieser Klarheit gesagt werden. Unbedingt. All diese Punkte müssen zur Debatte stehen und ausführlich ausdiskutiert werden. Und noch mehr: Die Lösungen ausgearbeitet werden, damit solche Dinge nicht mehr passieren können. Wie Prantl es so schön, gleich am Anfang, bringt: „Grundrechte sind nicht eine Art Konfetti für schöne Zeiten“. S.15. Spannend, wie er viele wunde Punkte der Coronakrise mit der Präzision eines Chirurgen sezierte. Die gravierenden Fehler kamen hier deutlich zur Sprache: In einer Art Auflistung führte Prantl vor Augen, was für undenkbare Dinge in Sachen Grundrechtverletzung man bisher im Zuge der Coronakrise erlebt hatte. Seine Kommentare dazu fielen noch stärker aus. Sehr gute Fragen stellte er auch: „Wir werden auch in Zukunft Pandemien erleben. Wie wird der Staat dann reagieren? Wie bei Corona? Wird es dann zackig heißen: Maske auf, Klappe halten? Wird dann wieder die Bewegungsfreiheit eingeschränkt, wieder die Versammlungsfreiheit entzogen?“ S. 17. Das Spiel der „Qualitätsmedien“ mit der Angst der Menschen sprach er auch sehr treffend an. Die Themen, die durch die Corona noch akuter geworden sind, wie Alten- und Krankenpflege, Sterbehilfe usw. kamen wunderbar zur Sprache. In dem Zusammenhang schrieb er auch über seine Mutter. Bewegend. Auch in Kapitel „Coronien“ sagte Prantl so viele Dinge, die auf den Punkt die Tatsachen brachten. Er warnte u.a. vor Totalüberwachung, sprach von der Gefahr der Corona-Überwachungs-Apps, wie Minister Spahn sie am liebsten eingeführt hätte. Es wäre eine totale Überwachung nach China-Vorbild geworden. An die Grundrechte denkt in diesem Ministerium offenbar keiner. Paar Zitate noch. Besser als Prantl kann man es nicht sagen: „Corona weckt, wenn es ganz bitter kommt, die Lust auf Totalitarismus.“ S. 45 und ein Stück weiter: „Eine demokratische Gesellschaften darf nicht nur auf Epidemiologen hören.“ S. 51. Auch über die Auswirkungen auf die Kinder sprach er, S. 65 ff. Die Frage der Verhältnismäßigkeit brachte er anhand von Ausführungen zu Schulschließungen und dem Umgang mit Kindern im Allgemeinen auf den Punkt. Zu Masken im Unterricht und Schul-Shutdown gab es kritische Worte, die vielen Eltern, Lehrern usw. aus der Seele sprechen dürften. In den Kommentaren zum 14.11.2020, S. 87, liest man: „Der Deutsche Bundestag hat am 25. März 2020 den Löffel aufgegeben.“ Was dann weiter folgt, sollte man sich nicht entgehen lassen. Nicht nur amüsant. Leider auch wahr. Auch zum Verhalten der Kirche gab es paar klare Worte, S. 109-120. Man kann noch lange über dieses Buch referieren. Besser: Lesen Sie selbst. Fazit: Es ist auf jeden Fall sehr bereichernd! Endlich spricht Prantl die Dinge aus, die in einem schon lange brodelten. Und es sind Dinge, die gesagt werden MÜSSEN. „Not und Gebot“ ist ein sehr wichtiges Buch, das die Leser auf ihre Grundrechte sensibilisiert und noch viele nützliche Informationen und Überlegungen liefert. Es macht optisch vllt einen nüchternen Eindruck. Die Inhalte sind aber enorm wichtig. Und toll, für alle verständlich, erzählt. Unbedingte Lesepflicht.

Prüfung der " Verhältnismäßigkeit der Mittel " so wichtig wie noch nie
von einer Kundin/einem Kunden am 01.03.2021

Heribert Prantl weist hochaktuell darauf hin, die Lehren aus den politischen Anti-Corona-Maßnahmen zu ziehen und verfasst eine Streitschrift für die Grundrechte. Dafür wirbt er in seinem Buch : Die Grundrechte dienen dem Staat und der Gesellschaft in der Pandemie als "Kompaß" und diesen "Kompaß" gilt es auch zu achten. Nach eine... Heribert Prantl weist hochaktuell darauf hin, die Lehren aus den politischen Anti-Corona-Maßnahmen zu ziehen und verfasst eine Streitschrift für die Grundrechte. Dafür wirbt er in seinem Buch : Die Grundrechte dienen dem Staat und der Gesellschaft in der Pandemie als "Kompaß" und diesen "Kompaß" gilt es auch zu achten. Nach einem Jahr Grundrechtseinschränkung kann nicht ewig so weiter verfahren werden, sondern muß die Debatte geführt werden , welche Lehren wir aus der Krise ziehen müssen. Ein wichtiges , kritisches Buch !

  • Artikelbild-0
  • Was auf dem Spiel steht

    Die neue Fremdheit der alten Welt

    Grundrechte in Coronien

    Vater Staat und seine Kinder

    Gott allein zu Haus

    Das Virus R

    Um Leben und Tod

    Endzeiterzählungen, Zombiegeschichten

    Von Corona aufgefressen

    Vom Aufatmen

    Quellen