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Deutschland schafft mich

Als ich erfuhr, dass ich doch kein Deutscher bin

Michel Abdollahi

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Beschreibung

Ein kritischer Blick auf den zunehmend rechtslastigeren öffentlichen Diskurs und die damit verbundenen Auswirkung auf die Leben der Deutschen mit Migrationshintergrund von unserem "Super-Vorzeige-Migranten"

»Darin verarbeitet Abdollahi [...] seine Erkenntnis, dass er, obwohl er doch Deutscher ist, nicht dazugehören soll. Er beschreibt, wie es sich anfühlt, ausgegrenzt, angefeindet, bedroht zu werden.«

Michel Abdollahi wurde 1981 in Teheran geboren und zog 1986 mit seiner Familie nach Hamburg. Er studierte Jura und Islamwissenschaft an der Uni Hamburg. Seit 2000 ist er in der Poetry-Slam-Szene aktiv, wo er inzwischen als "Koryphäe" (taz) gilt. Er gründete die Veranstaltungsreihe "Kampf der Künste" in Hamburg und moderiert die Late-Night-Talkshows Käpt'ns Dinner und Der deutsche Michel im NDR. Für seine Strassenaktionen als NDR-Reporter und die Dokumentation Im Nazidorf erhielt er 2016 den Deutschen Fernsehpreis. 2017 erhielt er den Gustaf-Gründgens-Preis.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 200
Erscheinungsdatum 02.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-455-00895-1
Verlag Hoffmann und Campe
Maße (L/B) 19/12.5 cm

Kundenbewertungen

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Einfach lesenswert
von schafswolke aus Kiel am 03.08.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich mochte schon vor dem Buch Michel Abdollahi sehr gerne zuhören und seine Reportagen sehen. So war war ich sehr neugierig, als ich sein Buch entdeckt habe und wollte es lesen. Auf der einen Seite ist der Stil recht leichtgängig zu lesen, gleichzeitig gibt es eine Menge an Informationen und Gedankenanstöße, sodass sich das Buch... Ich mochte schon vor dem Buch Michel Abdollahi sehr gerne zuhören und seine Reportagen sehen. So war war ich sehr neugierig, als ich sein Buch entdeckt habe und wollte es lesen. Auf der einen Seite ist der Stil recht leichtgängig zu lesen, gleichzeitig gibt es eine Menge an Informationen und Gedankenanstöße, sodass sich das Buch nicht mal so eben weglesen lässt. Ich brauchte zwischendurch immer mal Pausen, um es etwas sacken zu lassen. Michel Abdollahi beschreibt den ganz "normalen" Alltagsrassismus und ist dabei nicht zimperlich, oft beschreibt er Dinge aber auch mit einem leichten Augenzwinkern und gerade dann muss man noch mal mehr zusammenzucken, denn es ist durchaus nicht alles zum lachen. Ich finde ja schon das Wort Alltagsrassismus erschreckend, es klingt so harmlos und ist bei weitem nicht, denn ganz schnell taucht hier dieses kleine Wörtchen ABER auf, dass bewirken soll, dass doch alles gar nicht so schlimm ist. Er erzählt aus verschiedenen Stationen seines Lebens kleine Episoden, aber auch wie sich die Gesellschaft wandelt und wie schnell sich der Rechtextremismus ganz leise Gehör verschafft. Im Anhang gibt es noch eine Menge Informationen bzw. Quellen zu seinen Angaben im Buch. Ich finde das Buch sehr lesenswert - ohne wenn und aber. Und so gibt es 5 Sterne dafür.

von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2020
Bewertet: anderes Format

Dieses Buch hat mich erschüttert... Eindringlich und wortgewaltig erklärt M. Abdollahi Rassismus in Deutschland, das Erstarken der "Neuen Rechten", dem Versagen von Politik und Medien und nimmt uns als Menschen dieses Landes in die Pflicht Aufzustehen gegen Fremdenfeindlichkeit.

Biodeutsche und Migranten
von stefanb am 28.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

„Erst informieren und dann sachlich bleiben. Es geht hier um unser aller Glaubwürdigkeit. Fake News und gefährliches Halbwissen sollten wir bitte den Populisten und Radikalen überlassen.“ [127] Ich sehe das auch so wie Michel Abdollahi in seinem Buch „Deutschland schafft mich“, ABER … Nein. Kein Aber! Sein Buch ist ein wicht... „Erst informieren und dann sachlich bleiben. Es geht hier um unser aller Glaubwürdigkeit. Fake News und gefährliches Halbwissen sollten wir bitte den Populisten und Radikalen überlassen.“ [127] Ich sehe das auch so wie Michel Abdollahi in seinem Buch „Deutschland schafft mich“, ABER … Nein. Kein Aber! Sein Buch ist ein wichtiger Beitrag, ein persönlicher Blick auf die aktuellen Geschehnisse eines Landes. Um das ganze Ausmaß zu verdeutlichen, in dem wir uns befinden und wie sich alles entwickelt hat, wirft er auch einen Rückblick auf die Ereignisse der Achtziger und Neunziger, die fremdenfeindlichen Anschläge und zeigt, dass sich vieles verändert hat. Wenn auch nicht unbedingt zum Guten. Das Buch liest sich aufgrund des flüssigen Schreibstils sehr gut. An keiner Stelle ist es zu trocken. Mit vielen Quellen und Zitaten spickt Abdollahi sein Buch, geht auf die Aussagen ein, berichtet selbst von Erfahrungen und schildert das Ganze in einem lockeren Ton, ohne aber die Kernaussage zu verwässern. „Dabei ist Rassismus immer Rassismus, er kennt keine Abstufungen.“ [39] Mir gefällt es, wie Abdollahi die Dinge auf den Punkt bringt. Manche Dinge überspitzt er extra, nur um zu zeigen, wie sie oftmals aus seiner Sicht wirken. Für ein Sachbuch wäre mir das zu flapsig, hier passt es aber perfekt. Es muss wachrütteln. Und genau das schafft der Autor mit diesem Werk. „Immer aus dem Affekt heraus. Hauptsache, irgendwas rausbrüllen, wenn man emotional betroffen ist. Die digitale Revolution hat zu einer Schnelllebigkeit der Gesellschaft geführt, der noch keine adäquate Gegenbewegung gegenübersteht.“ [126 f.]


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