Böse Häuser

Ein Alpen-Krimi

Alpen-Krimis (Mangold und Reindl) Band 12

Nicola Förg

(6)
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Beschreibung

Spannend, aktuell und mit einem Augenzwinkern: In ihrem Kriminalroman "Böse Häuser" lässt SPIEGEL-Bestsellerautorin Nicola Förg ihre beiden erfolgreichen Ermittlerfiguren Irmi Mangold (Alpen-Krimis, u. a. "Flüsternde Wälder" und "Wütende Wölfe") und Gerhard Weinzirl (Oberbayern-Krimis, u. a. "Markttreiben" und "Heimatherz") erstmals gemeinsam ermitteln. Im spannenden neuen Fall wird der Wunsch nach einem eigenen Zuhause zum lebensgefährlichen Traum, frei nach dem Motto: Schöner wohnen, schneller sterben!  
Wohnen ist Leben! Wohnungssuche kann tödlich sein! Während Kommissarin Irmi Mangold rein privat einen Hof zum Kauf besichtigt, wird ein anderer Kaufinteressent direkt neben ihr erschossen. Der Tote: der Besitzer eines Autohauses für Nobelkarossen. Der Makler: ein Geschäftsmann mit eigener Moral. Der Hausbesitzer: ein zugeknöpfter Biobauer. Irmi und der leitende Ermittler Gerhard Weinzirl werden in jenen Strudel aus Neid und Hass gerissen, der wühlt, wenn es um Geld und Besitz geht. Die Spuren führen in die Vergangenheit, bis ins Berlin der Nachwendezeit - wo Häuser böse Geschichten erzählen.  

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 304 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 01.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783492998109
Verlag Piper
Dateigröße 5584 KB
Verkaufsrang 1886

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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2
1
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0

ein Meisterwerk
von Xsantia aus Berlin am 07.04.2021
Bewertet: Hörbuch-Download

Mit diesem Band hat sich Förg übertroffen. Die Figuren sind weiter gereift . Sie hat es geschickt verstanden aktuelle Themen mit einer spannenden Story zu verweben. Mit großem Vergnügen habe der Simme von Michaela Mae gelauscht. Sie gibt perfekt die Personen wieder und passend zur Story. Ich bin beeindruckt.

Ein Krimi für Förg-Fans
von einer Kundin/einem Kunden am 26.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe lange gezögert, ob ich den Roman rezensieren soll, denn ich kann ihn leider nur in Teilen loben. Dabei schätze ich die Kollegin sehr. Nicht nur wegen ihres Engagements für den Tier- und Naturschutz, sondern weil sie eine der Autorinnen war, die vor rund zwanzig Jahren die Tür zu einem neuen Genre aufgestoßen hat, dem He... Ich habe lange gezögert, ob ich den Roman rezensieren soll, denn ich kann ihn leider nur in Teilen loben. Dabei schätze ich die Kollegin sehr. Nicht nur wegen ihres Engagements für den Tier- und Naturschutz, sondern weil sie eine der Autorinnen war, die vor rund zwanzig Jahren die Tür zu einem neuen Genre aufgestoßen hat, dem Heimat- oder Regionalkrimi. Davon profitiere auch ich. Und nun lese ich ihr jüngstes Buch, das mir der Verlag zukommen ließ und stelle fest, dass ich von der Geschichte leider nicht begeistert bin. Kriminalkommissarin Irmi Mangold will ein Haus kaufen, einen Bauernhof bitte. Rund um Garmisch ist nichts zu finden, was man bezahlen kann, also sucht sie in Bayerns wildem Westen, im Allgäu, und besichtigt am Auerberg ein einsames Anwesen. Genau bei diesem Termin wird ein anderer Interessent direkt neben ihr erschossen. Und sie ist mitten drin in einem neuen Fall. Der etwas kauzige Gerhard Weinzierl, der zuständige Kommissar aus Weilheim übernimmt den Fall und die beiden arbeiten nun zusammen. So spannt Nicola Förg die beliebten und bekannten Protagonisten von ihren zwei vielbändigen Krimireihen zusammen, kein schlechter Kunstgriff. Zu ermitteln gibt es auch allerhand. Da ist vor allem zunächst das Opfer im Fokus, ein Händler von PS-starken Luxusautos. Beim Ausleuchten seines Hintergrundes stellen die Ermittler fest, dass er vor Jahren einem sehr jungen Mann ein allzu starkes Auto vermietet hat. Damals kam bei einem illegalen Rennen mit diesem Wagen ein kleines Mädchen zu Schaden und sitzt seither im Rollstuhl.. Dessen Vater, seit her ein verstörter Mann, wirft das den Autohändler vor. Auch andere Spuren gibt es. Der Besitzer des Hofes zum Beispiel ist ein rätselhafter Mann, der sich nicht in die Karten sehen lassen will. Viele Fäden weben ein sonderbares Netz der Verbindungen, dessen Zentum immer wieder dieser Hof am Auerberg ist, ein Haus mit kalter, bösartiger Ausstrahlung. Es dauert lange, bis die Ermittler den passenden Faden finden, mit dem sie das komplizierte Gewebe aufdröseln können. Soweit könnte es ein tolles Leseabenteuer sein, auf das man sich gerne und willig einlässt. Dennoch war mein Eindruck leider getrübt. Es ist mein erster Roman aus der Feder von Nicola Förg, den ich las. Ich war also unvertraut mit beiden Protagonisten, die man mir nicht vorstellte, ebensowenig wie viele der wichtigen Nebenfiguren. Ich halte viel vom mündigen Leser, doch es gibt einen Unterschied, ob man sich überfürsorglicher Erklärwut ausgesetzt sieht oder sich allein gelassen fühlt. So ist es ein Buch für eingeweihte Leser. Ein wenig Rücksicht auf die, die die Reihen nicht kennen, wäre schön gewesen. Dieses Defizit konnte man mit aufmerksamem Lesen im Laufe der Zeit aufholen. Anders fand ich fragwürdig, weit weiter ich in der Geschichte weiter las. Mit Kommissar Zufall ist natürlich immer zu rechnen. Doch wie sich hier um den Auerberg Schicksale kristallisieren, Lebenslinien kreuzen und verschiedene Handlungstränge an einem Ort zur selben Zeit treffen, das ist kein Zufall mehr, den ich glauben kann. Hier spielt Frau Förg zu deutlich Schicksal. So entsteht zwar ein komplexer Plot, doch leider kein plausibler. Die Motive sind es nicht, nur die Verstrickung. Too much! Das Buch ist auch eigentlich kein Heimatkrimi. Er spielt zwar im Alpenvorland, die Figuren sind auch dort verwurzelt, doch der Plot braucht den Bezug zum Schauplattz nicht. Er würde auch im Sauerland funktionieren oder in der Mecklenburger Seenplatte. So sprechen die Figuren nur selten Mundart. Das finde ich besonders darum schade, weil genau in diesen Szenen die Atmosphäre plötzlich sehr viel wärmer und stimmiger wurde. Schön und sensibel fand ich viele Beschreibungen von Eindrücken. Besonders, wie immer wieder Häuser bei Frau Förg mehr werden als bewohnte Immobilien, gefiel mir. Dass das Gefühls- und Liebesleben ein wenig zu breit vor dem Leser offengelegt wurde, fand ich nicht notwendig und dem Tempo nicht sehr zuträglich. Doch das ist vielleicht nur meinem Wunsch geschuldet, das Krimirätsel rasch zu lösen und ich will es dem Buch nicht ankreiden. Denn spannend war es dennoch. Viele der Figuren waren toll angelegt und erschienen bunt und quicklebendig auf der Leinwand des Kopfkinos. Die Sprache fand ich ungekünstelt, glatt und wunderbar flüssig zu lesen. Auch genug schöne Stellen fand ich, feine Beobachtungen und einen sehr spannenden Showdown. Trotzdem komme ich, wenn ich alles nun mit etwas Abstand betrachte, leider nicht über 3 Sterne hinaus. Für Fans von Mangold und Weinzierl sicher eine echte Leseempfehlung, für andere Krimifans ein brauchbares Lesefutter. Nur begeistern ... Nein, begeistern konnte mich das Buch leider nicht.

Wieder ein tolles Buch mit hohem Genuss- und Unterhaltungswert !
von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Liebe Frau Förg, nachdem ich in der vergangenen Woche ihr neues Buch "Böse Häuser" geradezu verschlungen habe, möchte ich ihnen ein herzliches Dankeschön sagen. Sie haben mir mit diesem Buch so wie mit ihren früher erschienenen Büchern wieder große Freude und großen Genuss verschafft. Ich hatte in den letzten Wochen bereits ... Liebe Frau Förg, nachdem ich in der vergangenen Woche ihr neues Buch "Böse Häuser" geradezu verschlungen habe, möchte ich ihnen ein herzliches Dankeschön sagen. Sie haben mir mit diesem Buch so wie mit ihren früher erschienenen Büchern wieder große Freude und großen Genuss verschafft. Ich hatte in den letzten Wochen bereits erwartungsvoll darauf gewartet, dass ihr neues Buch erscheint. Es ist wirklich wahrer Genuss, in diesem neuen Buch von ihren beiden Protagonisten Irmi Mangold und Gerhard Weinzirl zusammen lesen zu dürfen. Ich empfinde es als eine große Gabe von ihnen, wie detailreich, mitfühlend, tiefgehend sie es immer wieder schaffen, ihren handelnden Personen ihren Charakter, ihre Wesenszüge und eine Seele zu geben. Ganz, ganz stark, gefühlsmäßig sehr tiefgehend, finde ich im neuen Buch den Abschnitt, in dem sie die Geschehnisse der beiden Kommissare während des Zeitraums beschreiben, in dem sie im Kühlraum eingeschlossen sind. Es ist für mich als Leser sehr stark spürbar und gefühlsmäßig nachzuempfinden, dass sich da etwas ganz Tiefgreifendes zwischen diesen beiden Menschen öffnet und zugelassen wird, das auch später noch von bleibender Bedeutung ist. Dieses treffende Beschreiben der wirklich tiefgründigen persönlichen Eigenschaften ist ihnen ja auch schon bestens in den anderen Büchern gelungen. Des öfteren kommen solche wertvollen Eigenschaften ja in eher kritischen Situationen nach Konflikten oder im Alleinsein der Personen hervor. Ich erinnere mich gerne daran, dass sie in einem der Bücher der Weinzirl-Reihe einmal eine fast schon wunderbare, "gedankliche Liebeserklärung" von Gerhard Weinzirl an seine Freundin und Lebensbegleiterin Johanna Kennerknecht geschrieben haben. Dies in einem Kontext, als die Beziehung der beiden gerade eher nicht harmonisch verlief. Das ist auch der einzige Wunsch, der mir beim Lesen von "Böse Häuser" in den Sinn gekommen ist: "Johanna fehlt mir sehr in diesem Buch !". Schon seit ich von Johanna in den früheren Büchern lese, erzähle ich in Gesprächen mit Freunden und Bekannten hin und wieder gerne davon, dass ich eine Traumfrau Johanna habe. Meist werde ich dann neugierig gefragt, wer denn Johanna ist ? Gerne erzähle ich dann, dass sie eben die Jo aus ihren Büchern ist, mit Eigenschaften und Wesenszügen, wie sie nur eine Traumfrau nach meinem Empfinden haben kann. Nachdem ich in einem ähnlichen Alter wie sie bin, ist es auch immer wieder ein Genuss, wenn sie in den Rückblenden in die Jugendzeiten ihrer handelnden Personen von Geschehnissen und Erlebnissen oder von bedeutungsvollen Örtlichkeiten aus der Zeit der 80er-Jahre berichten. Das würde ich manchmal fast schon als autobiografisch ihrerseits einstufen. Zumindest kann ich mich dabei an eigene Erlebnissen aus diesen Zeiten mit ähnlichen Erfahrungen erinnern. Um es nochmals zu sagen - die Bücher von ihnen empfinde ich als Geschenk mit ganz, ganz großem Wohlfühlfaktor beim Lesen. Ich wünsche ihnen weiterhin viel Freude beim Ausdenken und Recherchieren neuer Geschichten und freue mich darauf, auch in Zukunft wieder von Gerhard Weinzirl, Irmi Mangold, den anderen Mitwirkenden und, bitte bitte auch wieder von Johanna zu lesen.


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