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Geteilte Träume

Eine deutsche Familiengeschichte. Roman

Ulla Mothes

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Beschreibung

Eine junge Frau zwischen zwei Familien, zwischen Ost und West - ein grosser DDR-Familienroman um das Glück im Kleinen und Existenzkämpfe im Grossen

Berlin, 1992: Erst als junge Frau erfährt Ingke, dass sie als Säugling zu DDR-Zeiten adoptiert wurde. Wer sind ihre wahren Eltern? Warum haben sie sie einst weggegeben? Und was bedeutet das für ihr Leben heute? Sie macht sich auf die Suche und stösst auf die Geschichte ihrer Herkunftsfamilie, die nach einem gescheiterten Fluchtversuch ihre Tochter verlor. Auf einmal hat die junge Frau zwei Familien, die um sie ringen: Ihre leibliche Mutter, die irgendwann von der BRD freigekauft wurde und bisher nichts über Ingkes Verbleib weiss. Und ihre vermeintlichen Eltern, bei denen sie behütet und geliebt aufgewachsen ist. Doch muss sie sich tatsächlich entscheiden?

Ulla Mothes wirft in ihrem Debütroman einen intimen Blick auf die unterschiedlichen Facetten des Lebens in der DDR - respektvoll und authentisch.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 447 (Printausgabe)
Altersempfehlung 16 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 26.02.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783751703871
Verlag Lübbe
Dateigröße 2292 KB
Verkaufsrang 3663

Kundenbewertungen

Durchschnitt
36 Bewertungen
Übersicht
10
12
12
2
0

Eine spannende Deutsch-Deutsche Familiengeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Mickhausen am 14.04.2021
Bewertet: Taschenbuch

Auf dieses Buch war ich ganz besonders gespannt, da ich selber in der DDR geboren bin, zwar kurz vor dem Mauerfall, aber meine Eltern und Großeltern haben ja trotzdem immer mal wieder was dazu erzählt. Aber nun von Anfang an. Worum gehts? Ingke´s Mutti Maren ist an Krebs erkrankt und braucht einen Stammzellenspender, als Tochte... Auf dieses Buch war ich ganz besonders gespannt, da ich selber in der DDR geboren bin, zwar kurz vor dem Mauerfall, aber meine Eltern und Großeltern haben ja trotzdem immer mal wieder was dazu erzählt. Aber nun von Anfang an. Worum gehts? Ingke´s Mutti Maren ist an Krebs erkrankt und braucht einen Stammzellenspender, als Tochter lässt sich die 17 jährige natürlich Testen und erfährt da, dass sie gar nicht die leibliche Tochter ist und so beginnt die Suche nach den leiblichen Eltern. Ingke hat natürlich viele Fragen und macht sich bei ihrer vermeintlichen Familie auf Spurensuche, stösst auf die Geschichte ihrer Herkunftsfamilie und erfährt, dass sie seit einem Fluchtversuch ihrer echten Mama nicht mehr bei ihr ist. Wie dieser Fluchtversuch aussah, was Ingke seit Kindertagen für einen Alptraum hat und wie sie damals zu ihren Eltern gekommen ist, lest ihr besser selbst. Der Klappentext und das Cover hat mich zunächst sehr angesprochen. Am Anfang des Buches habe ich mich aber zunächst etwas schwer getan, um in die Geschichte richtig rein zu kommen, es ging um viele Onkels, Omas und andere Familienmitglieder, was für mich sehr irritierend war und ich immer wieder nachschauen musste wer jetzt in welcher Verbindung zu wem stand. Aber das dranbleiben hat sich gelohnt, nach ca. 1/3 des Buches hat mich die Autorin komplett gehabt und es fiel mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. An dieser Stelle habe ich auch festgestellt, dass hinten ein Stammbaum drin ist und so die Verbindungen untereinander auch zu Beginn schon leichter zu verstehen gewesen wären. Der Stil, in dem das Buch geschrieben worden ist war etwas aussergewöhnlich, da es nicht immer nur um Ingke ging , sondern eben auch um die Geschichte anderer Familienmitglieder, es gab Zeitsprünge, aber es wurde immer so geschrieben als ob es gerade erst geschehen ist. Das hat mir sehr gut gefallen. Fazit: Eine spannende deutsch-deutsche Geschichte, die die Autorin sehr gut recherchiert hat und auch die eigenen Erfahrungen einbauen konnte. `Ein großer DDR-Familienroman um das Glück im Kleinen und Existenzkämpfe im Großen´ steht auf der Rückseite und das trifft auch genauso zu.

Familiengeschichte - sehr detailiert und intensiv erzählt, guter Einblick in die Geschichte der DDR
von einer Kundin/einem Kunden am 11.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Zusammenfassung Die 18-jährige Ingke erfährt, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen sind. Aber wer sind sie dann? Und welche Bedeutung hat eine Familie, die es so nie gab? Ingke macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in beiden Familien, die sie in die Zeit der deutschen Teilung führt. Sie sieht sich großer Liebe und tie... Zusammenfassung Die 18-jährige Ingke erfährt, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen sind. Aber wer sind sie dann? Und welche Bedeutung hat eine Familie, die es so nie gab? Ingke macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln in beiden Familien, die sie in die Zeit der deutschen Teilung führt. Sie sieht sich großer Liebe und tiefer Feindseligkeit gegenüber und dem sehnlichen Wunsch, ihre Familien zu einen. Eindruck: Das Cover des Buches passt gut zu der Geschichte. Durch die Hervorhebung der glücklichen Familie wird das Grundprinzip des Romans klar. Es werden aus Sicht der einzelnen Familienmitglieder verschiedene Aspekte der DDR gut verpackt den Leser an die Hand gegeben. Da die Geschichte von Nachkriegszeit bis in das Jahr 1992 geht, gibt es einen umfassenden Überblick über die jüngste deutsche Geschichte. Zu Beginn, kann es verwirrend sein, die einzelnen Personen richtig zu zu ordnen. Ich mag solche Verschachtlungen sehr gerne, für alle anderen gibt es einen Stammbaum. Die Autorin hat einen ruhigen, sehr klar pointierten Schreibstil. Damit werden Schlüsselerlebnisse in ihrer Deutlichkeit erzählt und erhalten die notwendige Tiefe. Mich hat diese Tiefe überrascht, nachdenklich gestimmt und ich bin froh, dass ich mehr die Grenzöffnung und nicht das davor in Erinnerung habe. Auch fand ich es spannend, dass Themen wie Systemkritik, Stasi und Flucht in den Westen den nötigen Platz erhalten, ohne dass es zu viel oder zu wenig Informationen sind und die Tragweite der Entscheidungen für den Leser nicht nachvollziehbar sind. Wobei die Konsequenzen der Entscheidungen schon erschreckend sind und ich mir oft dachte, gut das ich in Westen groß geworden bin. Fazit: Ein überraschender intensiver und gut recherchierter Roman, den ich jeden an Herz legen kann, der mehr über die Deutsch-Deutsche Geschichte erfahren will.

Eine verstrickte Familiengeschichte
von KerstinTh am 10.04.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

1992: Ingkes Mutter hat Leukämie, als Ingke sich gegen den Willen ihrer Eltern für eine Knochenmarkspende testen lässt, erfährt sie, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind. Ingke wurde innerhalb der DDR adoptiert. Ein Schock für sie. Wo kommt sie wirklich her, wer sind ihre Eltern? Der Anfang war sehr wirr, da es ... 1992: Ingkes Mutter hat Leukämie, als Ingke sich gegen den Willen ihrer Eltern für eine Knochenmarkspende testen lässt, erfährt sie, dass ihre Eltern nicht ihre leiblichen Eltern sind. Ingke wurde innerhalb der DDR adoptiert. Ein Schock für sie. Wo kommt sie wirklich her, wer sind ihre Eltern? Der Anfang war sehr wirr, da es sehr viele Handlungsstränge gab. Es gab viele Zeitsprünge und zwischen den Protagonisten sprang es auch hin und her. Ab dem zweiten Drittel wurde es zum Glück übersichtlicher und so auch fesselnd. Sehr anschaulich werden die Geschichten von Ingkes Eltern und ihrer leiblichen Mutter erzählt. Als roter Faden dient Ingke, die in der Gegenwart mit den unterschiedlichen Personen redet. In diesem Roman sind wahrscheinlich alle schlechten Seiten der DDR aufgezählt. Die guten Dinge, gehen etwas unter. Hätten aber auch gar nicht zur Handlung gepasst. Es sollte nun mal eine erschütternde Familiengeschichte sein. Es ist immer wieder erschreckend zu lesen, was Menschen – wohlgemerkt in Deutschland – passierte, wenn sie das Land verlassen wollten. Einige der Protagonisten waren im Gefängnis, im Buch erhalten wir zum Beispiel Einblicke in das Frauengefängnis Hoheneck. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich fand es gut gemacht, dass eine Vergangenheitsgeschichte in der Gegenwart als Gespräch mit Ingke beginnt und der Leser dann mit genommen wird in die Vergangenheit. Mir hat der Roman gut gefallen, auch wenn mir die Charaktere recht fremd blieben und ich keine Verbindung zu ihnen aufgebaut habe. Zum Teil waren sie mir sogar recht unsympathisch. Das Ende war etwas merkwürdig, genauer kann ich es leider nicht formulieren, sonst würde ich spoilern. Aufgrund der Startschwierigkeiten vergebe ich vier von fünf Sterne.

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