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Der Bruch

Kriminalroman

Doug Johnstone

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Beschreibung

In einem heruntergekommenen Hochhaus lebt der siebzehnjährige Tyler mit seiner alkohol- und drogensüchtigen Mutter.
Von seinem aggressiven und psychopathischen Stiefbruder Barry gezwungen die Häuser reicher Leute in Edinburgh auszurauben, versucht er, seine kleine Schwester Bean zu schützen. Bei einem Job ersticht sein Stiefbruder eine Hausbesitzerin und lässt sie sterbend zurück. Am nächsten Tag erfährt Tyler, dass es sich bei ihr um Monica Holt handelt, der Frau von Deke Holt, dem Oberhaupt einer Gang. Während die Polizei und die Holts Tyler und seiner Familie näher rücken, lernt er das Mädchen Flick aus vermögendem Haus kennen, die unter der Vernachlässigung ihrer Eltern leidet. In einer Welt voller Ausbrüche von Gewalt und Missbrauch bewahrt Tyler sich ein ausgeprägtes Gefühl für Menschlichkeit,
das ihm fast zum Verhängnis wird. „Der Bruch“ ist ein spannungsgeladener Psychothriller, geschrieben von einem der
besten Krimiautoren Schottlands.

„Dies ist vielleicht Doug Johnstones bisher bestes Buch. Eine schonungslose, aber sympathische Darstellung von Edinburghs
ignorierter Unterschicht, mit einer grossartigen Charakterisierung. Angespannt, temporeich, filmisch.“
Ian Rankin

Doug Johnstone stand 2019 auf der Short List für den McIlvanney-Preis, nominiert für den besten schottischen
Kriminalroman des Jahres. Als Journalist, Songwriter und Atomphysiker lebt er mit seiner Familie in Edinburgh.
Zuletzt erschien „Dark Matter“ von ihm.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Wolfgang Franssen
Seitenzahl 230
Erscheinungsdatum 01.03.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-948392-20-8
Verlag Polar Verlag
Maße (L/B/H) 20/14.4/3.5 cm
Gewicht 506 g
Originaltitel Breakers
Auflage 2. Auflage
Übersetzer Jürgen Bürger
Verkaufsrang 33287

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Ebenso spannend wie bewegend
von einer Kundin/einem Kunden aus Vaihingen an der Enz am 23.01.2021

Der Polar Verlag eröffnet sein Programm 2021 gleich mit einem Knaller, Doug Johnstones „Der Bruch“ (in gewohnter Qualität übersetzt von Jürgen Bürger), einem Autor, der regelmäßig auf der Shortlist für den McIlvanney Prize for Scottish Crime Book of the Year vertreten ist, mit diesem Titel 2019. Zurecht, wie man nach dem Lesen d... Der Polar Verlag eröffnet sein Programm 2021 gleich mit einem Knaller, Doug Johnstones „Der Bruch“ (in gewohnter Qualität übersetzt von Jürgen Bürger), einem Autor, der regelmäßig auf der Shortlist für den McIlvanney Prize for Scottish Crime Book of the Year vertreten ist, mit diesem Titel 2019. Zurecht, wie man nach dem Lesen dieses Kriminalromans feststellen wird, der gleichzeitig eine beeindruckende und sehr bedrückende Milieustudie ist. Aber vor allem ist es eine Geschichte von Familienbeziehungen und dem Überleben unter schwierigen Verhältnissen. Tyler lebt mit seiner Familie in Greendyke, sozialer Brennpunkt vor den Toren Edinburghs. Zwei Hochhäuser, umgeben von Brachland voller Schutt und Gerümpel. Ein Drecksloch. Das Neubaugebiet Greenacres in Sichtweite, Wohnprojekt für die Mittelklasse. Nichts für Tylers Familie. Tyler wirkt eigentümlich fehl am Platz, er ist derjenige, dem die Sympathien des Lesers/der Leserin gelten. Die Mutter ständig zugedröhnt von Drogen und Alkohol, unfähig, den Alltag zu bewältigen. Das erledigt Tyler, der sich außerdem voller Hingabe um seine kleine Schwester Bean kümmert. Für sie hat er eine Vision, möchte, dass sie einmal ein besseres Leben hat. Seine beiden Halbgeschwister, Barry und Kelly, sind Kleinkriminelle, immer auf der Suche nach der guten Gelegenheit für einen Bruch. Tyler muss sie bei ihren Aktivitäten unterstützen, das stellt er nicht infrage. Er ist klein und schmal für sein Alter, hat die perfekte Größe, um sich durch schmale Öffnungen hindurch zu schlängeln. Üblicherweise klappt das, doch dann wählen sie das falsche Objekt aus. Das Haus gehört einem mächtigen Boss von Edinburghs Unterwelt, dessen Frau ihnen in die Quere kommt. Barry geht mit dem Messer auf sie los, verletzt sie schwer und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, aus der es kein Entkommen gibt. Tyler ist einer dieser Jugendlichen, die durchs Raster fallen, in schwierige Verhältnisse hineingeboren werden, denen sie nicht entkommen können. Die zwar eine Ahnung davon haben, was sein könnte, denen aber letztendlich nicht nur die Kraft sondern auch die Unterstützung dafür fehlt, einen Neuanfang zu wagen. Johnstone zeigt uns das Leben jenseits der Royal Mile und Edinburgh Castle. Zwingt uns dazu hinzuschauen. Stellenweise fast unerträglich beschönigt er nichts, sondern konfrontiert uns mit dessen knallharter Realität. Bemerkenswert ist aber vor allem dieses Maß an Empathie, mit der er Tyler und dessen Lebensumstände, dessen Schicksal beschreibt. Sein Dilemma, nach dem missglückten Raubüberfall zu entscheiden, was richtig oder falsch ist. Ob die Loyalität gegenüber der Familie wichtiger ist als das Benennen des Schuldigen, um so größeres Unheil von seiner Familie abzuwenden. Eine Story, die ebenso spannend wie bewegend ist, eindringlich und voller Emotionen geschrieben. Unbedingt lesen!


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