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Genau richtig

Die kurze Geschichte einer langen Nacht

Jostein Gaarder

(26)
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Beschreibung


Was ist das Wichtigste im Leben? Und was genau richtig?

Albert hat eine schlimme Diagnose von seiner Ärztin und ehemaligen Geliebten erhalten. Während seine Frau Eirin auf einem Kongress ist, fährt er allein in die einsame Ferienhütte an einem Waldsee: Soll er sein Leben selbst beenden, bevor es die tödliche Krankheit tut? Um mit sich selbst ins Reine zu kommen, schreibt er in das Hüttenbuch. Er erzählt, wie er Eirin kennenlernte und wie sie als junge Verliebte in das Märchenhaus einbrachen, das sie später gekauft haben. Wie seine Ehe zu kriseln begann, welche Rolle Sohn und Enkelin für ihn spielen und von seiner Begeisterung für die Astrophysik. Es wird eine lange Nacht, bis irgendwann ein Boot ruderlos auf dem See treibt und ein Fremder erscheint.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 128
Erscheinungsdatum 21.05.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-14786-6
Verlag dtv
Maße (L/B) 19.1/12.2 cm
Übersetzer Gabriele Haefs
Verkaufsrang 14266

Kundenbewertungen

Durchschnitt
26 Bewertungen
Übersicht
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7
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Nichts hat Bestand. Es verändert sich.
von petraellen aus Neuss am 22.01.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Inhalt Albert und Eirin haben fast ihr ganzes Leben gemeinsam verbracht. Sie haben trotz aller Höhen und Tiefen letztendlich ihren Lebensweg gemeinsam bestritten. „Eirin und ich haben einander ernst versprochen, in guten wie in bösen Tagen zusammenzuhalten. Die guten Tage, fast nur gute, liegen hinter uns. Jetzt kommen di... Inhalt Albert und Eirin haben fast ihr ganzes Leben gemeinsam verbracht. Sie haben trotz aller Höhen und Tiefen letztendlich ihren Lebensweg gemeinsam bestritten. „Eirin und ich haben einander ernst versprochen, in guten wie in bösen Tagen zusammenzuhalten. Die guten Tage, fast nur gute, liegen hinter uns. Jetzt kommen die bösen Tage, aber vielleicht können wir auch darin etwas Gutes finden.“ (S. 123) Doch auf einmal wird alles anders. Eirin ist auf einem Kongress weit weg von ihrem Mann. Er erhält von seiner Ärztin die Diagnose über eine Krankheit, die ihn binnen kurzer Zeit zum Pflegefall machen wird. Die Krankheit wird seine motorischen Nervenzellen abbauen, was zur Folge hat, dass sein Körper immer mehr versteift und ihm letztlich das Leben kosten wird. Er fährt noch einmal hinaus an das gemeinsame Haus am See. Er blickt in Gedanken zurück und überlegt, ob er seinem Leben ein Ende zu setzen Leben überhaupt und philosophiert ausführlich mit der Frage befasst, ob die Erde der einzige bewohnte Planet im Weltraum ist und ob der Mensch allein ist. Sprache und Stil Jostein Gaarder läßt einen sterbenskranken Mann, Albert, dem es in Anbetracht seiner ihm noch verbleibenden Lebenszeit zwar gut geht, aber dessen Stunden gezählt sind, seine Lebensgeschichte erzählen. Einerseits handelt der Roman von einem Leben und das individuelle Schicksal und zeigt doch zugleich die großen Zusammenhänge der Welt, die Menschlichkeit und die Ängste auf. Jostein Gaarder gelingt es, schwere Themen mit großer Leichtigkeit und einfachen Worten darzustellen. In philosophischen Ansätzen denkt Albert über das Leben, Verluste, Wünsche nach. Er denkt an seine Rückschläge und hat die tiefe innere Überzeugung, dass jedes Individuum auf Erden einzigartig ist. „Was ist der Mensch? Ist es nur ein glücklicher Zufall, dass wir hier sind? Können wir all das mit etwas anderem in Verbindung bringen als mit Physik und Chemie?“ (S.74) Alberts Nachdenken beginnt mit der Diagnose seiner Erkrankung. Seine späte Erkenntnis schmerzt: „Zu einem wie auch immer gearteten Normalzustand führt kein Weg zurück. Es tut weh, daran zu denken“, (S.77) schreibt er in das Hüttenbuch Die Sprache besticht durch kurze und prägnante Sätze. Der Text gestaltet sich zu einer tiefgehenden und philosophischen Reflexion über Momente, die genau richtig waren im kosmischen Sinn und in seinem persönlichen Leben. „Aber Leben kann so vieles sein. Vielleicht gibt es ein vielfältiges Gewimmel von Mikroben auf einer Unzahl von Himmelskörpern im Weltraum. (S.77) Fazit Der Untertitel „Die kurze Geschichte einer langen Nacht“ trifft den Inhalt des Buches sehr gut. Ein Buch, dass nachdenklich macht und zum Innehalten anregt. Nichts hat Bestand. Es verändert sich. Wir erkennen, dass die Endlichkeit zum Leben dazu gehört. „Ich denke, dass die Zeit, die mit bleibt, weder zu lang noch zu kurz. Sie ist genau richtig.“ (S.125)

von einer Kundin/einem Kunden am 26.07.2020
Bewertet: anderes Format

Was würde ich tun, wenn ich erfahre, dass ich nicht mehr lange zu leben habe?! Kann ich Krankheit und Sterben meiner Familie zumuten oder soll ich mein Leben selbst beenden? Ist das dann für alle weniger belastend? Eine leises, berührendes Fazit um diesen Konflikt.

Ein gutes Buch, das mich nicht zu 100% überzeugt hat
von einer Kundin/einem Kunden aus Wennigsen am 12.04.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

"Genau richtig" ist das zuletzt erschienene Buch von Jostein Gaarder, der wahrscheinlich den meisten Lesern durch sein Buch "Sophies Welt" bekannt ist. Was mich an diesem Buch besonders gereizt hatte, waren mehrere Punkte. Vordergründig hatte mich der Titel irgendwie interessiert. Was empfindet der Autor als "genau richtig"? Ode... "Genau richtig" ist das zuletzt erschienene Buch von Jostein Gaarder, der wahrscheinlich den meisten Lesern durch sein Buch "Sophies Welt" bekannt ist. Was mich an diesem Buch besonders gereizt hatte, waren mehrere Punkte. Vordergründig hatte mich der Titel irgendwie interessiert. Was empfindet der Autor als "genau richtig"? Oder ist es nur die Figur, die so empfindet? Was hat es mit dem Untertitel des Buches "Die kurze Geschichte einer langen Nacht" auf sich und über was sinniert derjenige, für den die Sitzgelegenheit hier auf dem Cover geschaffen wurde? Welche Geschichte ist in circa einhundert Seiten erzählt? Im Mittelpunkt des Geschehens steht Albert. Er ist Vater, Großvater und mit seinem Leben im Grunde zufrieden. Als er einen negativen ärztlichen Befund erhält, zieht er sich in die Einsamkeit zurück um mit sich selbst ins Reine zu kommen und um die Frage zu klären, wie er seine ihm verbliebene Zeit verbringen möchte. Mir persönlich hat die Idee des Buches und die Darstellung zunächst wirklich gut gefallen, allerdings empfand ich dann doch die ein oder andere Passage eine Spur zu philosophisch, auch wenn ich weiß, dass ich das bei dem Autor hätte erwarten können. Was mir auch nicht so gut gefallen hat war das Ende, das mir irgendwie zu knapp erschienen ist.


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