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Die Kinder hören Pink Floyd

Roman

Alexander Gorkow

(15)
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Beschreibung

Schau in die Welt, Junge, nicht an den Himmel!
Alexander Gorkows autobiografischer Roman ist ein Wunderwerk der Poesie, das glänzende Portrait einer versunkenen Zeit, zugleich eine Hommage auf unsere Kindheit und die rätselhafte Kraft der Musik in einer Welt voller Risse – zwischen Gesunden und Kranken, Behinderten und angeblich Normalen, zwischen Armen und Reichen, zwischen Ordnung und Chaos. Die 70er Jahre. Eine Vorstadt. Das Westdeutschland der letzten Baulücken, der verstockten Altnazis, der »ZDF Hitparade«. Das kleine Land weist gepflegte Gärten auf, die Kriegsgräuel sind beiseite geschoben, zum Essen geht es in den Balkan Grill, die Einbauküche daheim überzeugt durch optimale Raumnutzung. Für den 10-jährigen Jungen aber ist es eine Welt der Magie, der geheimen Kräfte, des Kampfs des Bösen gegen das Gute. Neben brutalen Mitschülern, prügelnden Pfarrern und zynischen Ärzten leben in seiner Phantasie überall weitere Monster: der furchterregende Sänger Heino, ein Mann namens Barzel in einer rätselhaften Stadt namens Bonn sowie die Wiedergänger der Templer aus »Die Nacht der reitenden Leichen« im Dorfkino. Der gute Leitstern aber ist die umwerfende grosse Schwester – das Kind Nr. 1 der Familie. Sie ist herzkrank und sehr lebenshungrig. Mit trockenem Humor und grosser Aufsässigkeit stemmt sie sich gegen alle Bedrohungen, nicht zuletzt mithilfe der vergötterten Band Pink Floyd aus dem fernen London, den Kämpfern gegen das Esta-blishment, deren Songs alles zum Glänzen bringen. Unter Anleitung von Pink Floyd zieht die Schwester mit ihrem kleinen Bruder in den Kampf, um das Böse zu bannen, sein Stottern, seine Ängste.

»Bei Gorkow sitzt jedes Bild, jedes Wort, jedes Gefühl zwischen Lachen und Weinen. Hier erzählt einer, der sich voller Liebe erinnert. Eine Zeit wird lebendig, die uns geprägt hat, und auch Pink Floyd haben uns geprägt mit ihrem „We don’t need no education“. Was für ein sanftes, warmes, was aber wunderbarerweise auch für ein lustiges Buch!«

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 11.02.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-05298-5
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 20.3/13.1/2.5 cm
Gewicht 336 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 11

Kundenbewertungen

Durchschnitt
15 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 10.04.2021
Bewertet: anderes Format

Für Fans von Joachim Meyerhoff! Die Lieblingsband pink Floyd immer mit am Start, erzählt Alexander Gorkow mit einem Schuss trockenen Humor über seine Kindheit, die Beziehung zu seiner Schwester und die 70er Jahre!

"Die Kinder hören Pink Floyd" - Lesenswert!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2021

Gehören Sie auch zur Generation 'Pink Floyd'? Dann werden Sie mit dem neuen Roman von Alexander Gorkow einige längst verschollen geglaubte Erinnerungen wecken können. Allein schon das Cover erinnert uns an die Plattenhülle von 'The darkside of the moon'. Ein bisschen psychedelisch, ebenso wie die Gedanken des gerade einmal 10-jä... Gehören Sie auch zur Generation 'Pink Floyd'? Dann werden Sie mit dem neuen Roman von Alexander Gorkow einige längst verschollen geglaubte Erinnerungen wecken können. Allein schon das Cover erinnert uns an die Plattenhülle von 'The darkside of the moon'. Ein bisschen psychedelisch, ebenso wie die Gedanken des gerade einmal 10-jährigen Alexander. Der wächst wohlbehütet am Niederrhein auf, hat eine große Schwester - im Roman Kind 1 genannt. Sie ist ein Opfer des Contergan-Medikaments, hat große Herzprobleme und ihre Lebenserwartung ist gering, weshalb sie die besondere Aufmerksamkeit ihrer Eltern benötigt. Doch nichts hält sie davon ab ihren Bruder mit Pink Floyd zu beeinflussen. Dem Vater gefällt es, die Mutter toleriert es und der kleine Alexander saugt die für ihn etwas eigenartige, nicht klar zu begreifende Atmosphäre auf. Seine Gedanken erscheinen zunächst auch etwas psychedelisch. Es ist schon ganz erstaunlich was den Jungen bedrückt, das er kaum in Worte fassen konnte. Seine Gedanken sind himmelhochjauchzend und zugleich vom Leid der Schwester geprägt. Gorkows autobiografischer Roman ist leidenschaftlich, humorvoll, klug, präzise, melancholisch. Eben diese Merkmale sind es, die uns Leser*innen gefangen halten im Hause Gorkow. Um all die Gedanken, politische wie gesellschaftlichen Ereignisse einordnen zu können, empfiehlt es sich ein Kind der 1980'er zu sein.

Wunderbares Buch
von einer Kundin/einem Kunden aus Bern am 01.04.2021

Abwechslungsweise zum Schreien komisch und tieftraurig, ist dieses Buch, in einer wunderbaren und ganz eigenen Prosa gezeichnet, ein liebevoller, doch nichts verklärender Blick zurück auf die 1970er, sehr persönlich und zugleich allgemeingültig. Grosse Klasse!


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