Der ehemalige Sohn

Sasha Filipenko

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Beschreibung

Eigentlich sollte der junge Franzisk Cello üben fürs Konservatorium, doch lieber geniesst er das Leben in Minsk. Auf dem Weg zu einem Rockkonzert verunfallt er schwer und fällt ins Koma. Alle, seine Eltern, seine Freundin, die Ärzte, geben ihn auf. Nur seine Grossmutter ist überzeugt, dass er eines Tages wieder die Augen öffnen wird. Und nach einem Jahrzehnt geschieht das auch. Aber Zisk erwacht in einem Land, das in der Zeit eingefroren scheint.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Seitenzahl 320 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 24.03.2021
Sprache Deutsch
EAN 9783257611854
Verlag Diogenes
Originaltitel Biwschij Sin
Dateigröße 853 KB
Übersetzer Ruth Altenhofer
Verkaufsrang 6230

Buchhändler-Empfehlungen

In Minsk verboten

Phoebe Schärer Koch, Buchhandlung 5400 Baden

Wie es sich lebt in Weissrussland beschreibt Sasha Filipenko in seinem neuen Roman. Franzisk besucht das Konservatorium in Minsk. An diesem verhängnisvollen Nachmittag schwänzt er die Schule um ein Konzert zu besuchen. Als das Wetter plötzlich umschlägt, kommt es zu einer Massenpanik, Franzisk verunfallt und fällt ins Koma. Hoffen am Anfang alle noch auf ein schnelles Wieder-Erwachen, glaubt mit der Zeit nur noch die Grossmutter, dass ihr Zisk wieder gesund werden wird. Sie pflegt ihn, spricht mit ihm und hält ihn auf dem Laufenden darüber, was in der Welt vor sich geht. Am Tag nach ihrem Tod erwacht Zisk aus dem Koma und findet sich in einer konservierten, unsicheren Welt wieder in der die Kinder im Hof Polizei und Demonstranten spielen. Wer verstehen möchte, wie es sich anfühlt in der Diktatur in Belarus zu leben muss dieses Buch lesen. Brandaktuell und schmerzhaft klar beschreibt Sasha Filipenko die Zustände, die zehntausende von Menschen auf die Strasse getrieben haben. Sasha Filipenko würde in seiner Heimat sofort verhaftet. Darum lebt er vorübergehend in der Schweiz.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Während die Lehrer das Schicksal des jungen Franzisk an der Schule entscheiden, wird er bei einem Unfall schwer verletzt und fällt ins Koma. Weder die Ärzte noch die Mutter und Freunde glauben daran, dass er je wieder gesund werden kann. Nur seine Oma gibt die Hoffnung nicht auf und bleibt hartnäckig jeden Tag bei ihrem Enkel. N... Während die Lehrer das Schicksal des jungen Franzisk an der Schule entscheiden, wird er bei einem Unfall schwer verletzt und fällt ins Koma. Weder die Ärzte noch die Mutter und Freunde glauben daran, dass er je wieder gesund werden kann. Nur seine Oma gibt die Hoffnung nicht auf und bleibt hartnäckig jeden Tag bei ihrem Enkel. Nach fast zehn Jahren erwacht Franzisk und muss lernen, wie sehr sich das Land verändert hat. Oder auch nicht. Eine erschütternde Wahrheit über das Land, dass nicht genannt werden soll. Ein unglaubliches Buch, nach all diesen Jahren so aktuell wie nie.

von einer Kundin/einem Kunden am 04.06.2021
Bewertet: anderes Format

Ein großartiger Roman, der eine schwierige Situation in Belarus mit unterschwelligem Humor beschreibt und wunderbare, im Gedächtnis bleibende Protagonisten beinhaltet.

Darf Satire eigentlich alles? Ja, darf sie!
von Kaffeeelse am 17.05.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Auch von diesem Buch war ich etwas enttäuscht. Sasha Filipenko konnte mich mit "Rote Kreuze" doch richtig anzünden und irgendwie erwartete ich hier ähnliches. Doch "Der ehemalige Sohn" ist völlig anders geschrieben als "Rote Kreuze". Der Autor kritisiert hier völlig treffend, aber auch provokant und überaus satirisch die Lebensv... Auch von diesem Buch war ich etwas enttäuscht. Sasha Filipenko konnte mich mit "Rote Kreuze" doch richtig anzünden und irgendwie erwartete ich hier ähnliches. Doch "Der ehemalige Sohn" ist völlig anders geschrieben als "Rote Kreuze". Der Autor kritisiert hier völlig treffend, aber auch provokant und überaus satirisch die Lebensverhältnisse in Belorussland. Ein Buch, welches den Machthabern in diesem Land sicher nicht gefallen wird. Und den Autor damit auch zur Zielscheibe macht. Dieses Geschehen zu brandmarken und ebenso auch sichtbar zu machen ist wichtig und richtig und absolut mutig. Dafür andere Arten des Schreibens zu wählen ist auch vollkommen nachvollziehbar. Gefällt mir halt nur nicht. Denn dieses Überzogene und Satirische erzeugt bei mir zwar eine gewisse Betroffenheit, erreicht mich aber nicht vollkommen und das erhoffe ich mir von der Lektüre eines Buches einfach. Ich möchte berührt werden! Und das schafft Sasha Filipenko hier nicht. Was sicher auch gewollt war in der Gestaltung des Buches. Denn der Autor rechnet hier ab. Völlig nachvollziehbar für einen Belorussen und/oder einen belorussischen Autor. Zum Inhalt: der junge Franzisk fällt in ein Koma, ein Jahrzehnt lang. Dann erwacht er und findet eine vollkommen veränderte Heimat vor. Eine in eine Diktatur verwandelte Heimat. Ja, in zehn Jahren kann viel passieren!?!? Aber auch so steckt in dem Text viel Kritik. Viel Kritik an den Lebensverhältnissen in Belorussland und ebenso eine Gesellschaftskritik, die nicht immer mit den Veränderungen zu tun hat, die eine Diktatur so mit sich bringt, sondern auch die Menschen in ihrer Natur betrifft. Auch mit so etwas kann man sich Feinde machen, viele Feinde. Und auch hier kann man nur den imaginären Hut vor Sasha Filipenko ziehen und einen tosenden Applaus spenden. Nur eben richtig berührt bin ich leider nicht. Und genau dies wünsche ich mir von meinem Lieblingsmedium literarisches Buch! Schade!!! Ein richtig gutes Buch! Aber durch die Satire leider auch etwas hölzern geraten!

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