Nationalpark Hohe Tauern

Naturparadies im Herz der Alpen

Susanne Schaber

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Beschreibung

Magie in Fels und Eis
Faszinierende Wildnis und einzigartige Hochgebirgslandschaft im Herz der Alpen

50 Jahre nach seiner Entstehung erfreut sich der Nationalpark Hohe Tauern ausserordentlicher Beliebtheit und kann auf alljährlich neue Besucherrekorde zu Recht stolz sein. Über tausendachthundert Quadratkilometer unter Schutz gestellte Berglandschaft, aufgeteilt auf Tirol, Salzburg und Kärnten, stellen einen wertvollen Schatz dar, der behutsam erkundet werden will. In Zeiten, da sich der Begriff Heimat neu konstituiert, wächst auch unser Sinn für die Bedeutung jener Regionen, in denen wir aus den Ressourcen der Natur schöpfen. Susanne Schaber und Herbert Raffalt folgen in ihrem Buch den Spuren der Tiere und Pflanzen, erforschen die geologischen und geografischen Besonderheiten und entdecken die Kultur, Traditionen und Lebensweisen in den Tälern zwischen Gipfeln, Graten und Gletschern. Entstanden ist dabei ein vielseitiges Porträt des grössten Nationalparks der Alpen und eine Einladung, diesen besonderen Platz im Herz der Alpen mit allen Sinnen zu erfahren.

Tipps:
Traumhafte Fotografien

SUSANNE SCHABER, 1961 in Innsbruck geboren, lebt seit Abschluss ihres Studiums als Reiseschriftstellerin und Literaturkritikerin in Wien. Sie hat mehr als zwanzig Bücher geschrieben, zuletzt über Island, die Provence und Venedig. Im Tyrolia-Verlag hat sie den Band „Tirol – Land in den Bergen“ mitgestaltet und gemeinsam mit Herbert Raffalt „Almen in Österreich“ und „Der Geschmack der Berge – Eine kulinarische Reise zu den Almen Österreichs“.

HERBERT RAFFALT, 1964 in Schladming geboren, ist geprüfter Bergführer sowie Fotograf. Die Bilder des mehrfach ausgezeichneten Künstlers sind in zahlreichen Büchern u.a. im Band „Austria Alpin – die grossen Gipfel in Österreich“ Tyrolia-Verlag, zu sehen. Im Sinne der Nachhaltigkeit bevorzugt er das Abenteuer vor der eigenen Haustür, die heimischen Alpen und besonders die Tauern sind für ihn ein unerschöpfliches Betätigungsfeld

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Erscheinungsdatum 01.04.2021
Verlag Tyrolia
Seitenzahl 192
Maße (L/B/H) 29.2/24.4/2.1 cm
Gewicht 1470 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7022-3935-0

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„Nationalpark Hohe Tauern“ – Eine Ode an die Berge
von einer Kundin/einem Kunden aus Tulfes am 14.07.2021

Vor ziemlich genau 50 Jahren wurde der Nationalpark Hohe Tauern gegründet. Seitdem erfreut er sich außerordentlicher Beliebtheit und wurde zurecht mit seiner Gesamtfläche von über 1800km² unter Naturschutz gestellt. Unter Schutz gestellt werden damit 342 Gletscher, 279 Bäche, 26 Wasserfälle. 551 Seen und mehr als 300 Dreitausend... Vor ziemlich genau 50 Jahren wurde der Nationalpark Hohe Tauern gegründet. Seitdem erfreut er sich außerordentlicher Beliebtheit und wurde zurecht mit seiner Gesamtfläche von über 1800km² unter Naturschutz gestellt. Unter Schutz gestellt werden damit 342 Gletscher, 279 Bäche, 26 Wasserfälle. 551 Seen und mehr als 300 Dreitausender mit dem Großglockner als größten unter ihnen. Sie bieten Heimat für mehr als 15000 Tierarten und circa 3500 verschiedene Pflanzen. Die Autoren Susanne Schaber und Herbert Raffalt setzen in diesem Buch diesem größten Nationalpark der Alpen ein Denkmal und widmen sich ausführlich und detailliert der Besonderheiten dieser Landschaft. In insgesamt neun Kapiteln und über 186 Seiten lassen die Autoren die Leser teilhaben an der Geschichte und Entstehung des Nationalparks („Dein Jahrhundert ist meine Sekunde – Steinaltes Gebirge“), an seinem Artenreichtum („Wo das Eis wohnt – Von Gletschern, Geiern und dem Ende der Welt“) und kulturellen Besonderheiten („Dichter auf der Stöhr – Sagen, Perchten, Opferwidder: Kulturelle Streifzüge“). Sie lassen die Leiterin der Wetterwarte am Sonnblick, Elke Ludewig, ebenso zu Wort kommen wie Ranger Emanuel Egger, der uns tiefe Einblicke ins „Innergschlöß“, dem „schönsten Talabschluss der Ostalpen“, gewährt. Die Leser erfahren Interessantes und Kurioses zur Schneeräumung auf der Großglockner-Hochalpenstraße und staunen über erfolgreiche und weniger erfolgreiche Besteigungen im Nationalpark Hohe Tauern.

Ein außergewöhnliches Buch, das Persönlichkeiten aus und den Nationalpark eindrucksvoll präsentiert
von Peter Krackowizer aus Neumarkt am Wallersee am 21.04.2021

2021 vor 50 Jahren wurde von den Landeshauptleuten der österreichischen Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol die Erklärung zur Errichtung des Nationalparks unterzeichnet, vor 40 Jahren setzte Kärnten als erstes Bundesland diese Erklärung um, 1984 folgte Salzburg und vor 30 Jahren Tirol und 2021 findet der 20. Jahrestag der A... 2021 vor 50 Jahren wurde von den Landeshauptleuten der österreichischen Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol die Erklärung zur Errichtung des Nationalparks unterzeichnet, vor 40 Jahren setzte Kärnten als erstes Bundesland diese Erklärung um, 1984 folgte Salzburg und vor 30 Jahren Tirol und 2021 findet der 20. Jahrestag der Anerkennung durch die internationale Weltnaturschutzorganisation IUCN statt. Diese vier waren der Anlass, dass der Tyrolia Verlag Innsbruck einen Bildband über dieses größte Schutzgebiet der Alpen herausbrachte. Und was für einen! Beim Anblick der Aufnahme der Jagdhausalm im Defreggental fühlt man sich ins tibetische Hochland versetzt, die doppelseitige winterliche Aufnahme des Hohen Sonnblick lässt den Betrachter leicht erschaudern, wenn er daran denkt, dass auf diesen fast 90 Grad steilen Gipfel eine Seilbahn führt. Denn dort oben befindet sich Europas älteste durchgehend besetzte Gipfelwetterwarte und mit knapp unter 3 106 m ü. A. ist es auch das höchst gelegene Observatorium Europas. Das ist der Arbeitsplatz Elke Ludewig, der Leiterin des Observatoriums, den Schaber in ihrem Beitrag beschreibt. Und damit bin ich beim zweiten Teil des spannenden Bildbandes, dem Textteil. In acht von neun Kapiteln stellt Susanne Schaber sprachlich ausgesprochen gut geschrieben, interessante Personen und deren Tätigkeiten im Nationalpark vor. Neben der Meteorologin werden u. a. ein Geologe, ein Bergführer und Bergretter sowie der „Herr über vier charakterstarke, eigenwillige Burschen“, Peter Embacher, Werkstättenleiter bei der Großglockner Hochalpenstraße und seit über 40 Jahren Leiter der alljährlichen Schneeräumung der Straße vorgestellt; mit seinen „vier Burschen“, betagte Wallack-Rotations-Schneefräsen. Herbert Raffelt zeigt in diesem Beitrag u. a. mit einem eindrucksvollen Bild, welche Schneehöhen an dieser hochalpinen Panoramastraße noch im April liegen können und wie sich die „die vier Burschen“ Meter für Meter durch den Schnee fräsen. Wenn Schaber in ihrem Beitrag über den Nationalpark-Ranger Emanuel Egger schreibt, dass er im Nationalpark wurzelt, dann bestätigt das auch das Bild von ihm, das Raffelt vor dem Hintergrund der Venedigergruppe geschossen hat. Und so setzt es sich im Buch fort: Spannende Geschichten mit viel Information und dazu absolut sehenswerte Bilder. Die gigantische Bergwelt um den Krimmler Tauern türmt sich fast erdrückend über dem Ahrntal auf – das Bild visualisiert sehr eindringlich, welche Strapazen 1947 die mehreren Tausend Juden bei ihrer sogenannten „Krimmler Judenflucht“ auf sich nehmen mussten. Schaber beschreibt sich diese Geschichte näher. Am Ende des Buches sitzt der Leser „mit langer Zunge“ da und hat nun noch auf gut 50 Seiten „die Qual der Wahl“ in einer Übersicht über Sehenswertes im Nationalpark und vier Mehrtagestouren. Ein außergewöhnliches Buch, das durchaus bekannte Berge und Täler aus anderen Perspektiven zeigt, das über Menschen und ihre Arbeit in dieser einmaligen Bergwelt berichtet, spannend und vielfältig, das sicherlich nicht alles und jeden präsentieren konnte, aber am Ende ein umfassendes Bild des Nationalparks Hohe Tauern beim Leser hinterlässt!


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