Im Reich der Schuhe

Spencer Wise

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Beschreibung

Wie kann man den Fussstapfen des Vaters entkommen oder gar entwachsen, wenn dieser den Titel "Kaiser der Schuhe" innehat, eine Schuhfabrik sein Eigen nennt und auch sonst mit seinen Spleens recht einnehmend bis übergriffig ist? Der 26-jährige Bostoner Jude Alex Cohen – der bislang nur eine Aufgabe hatte: Sohn sein – versucht im chinesischen Foshan genau das. Auch mit Hilfe der Arbeiterin Ivy, die ihm ihr Leben und die jüngere Geschichte Chinas zeigt und Alex damit ganz neue Wege eröffnet.

Produktdetails

Abo-Fähigkeit Ja
Family Sharing Ja i
Medium MP3
Sprecher Claudius Körber
Spieldauer 692 Minuten
Erscheinungsdatum 26.05.2021
Verlag Diogenes Verlag
Format & Qualität MP3, 692 Minuten, 585.54 MB
Fassung ungekürzt
Hörtyp Lesung
Übersetzer Sophie Zeitz
Sprache Deutsch
EAN 9783257694017

Kundenbewertungen

Durchschnitt
33 Bewertungen
Übersicht
8
17
4
4
0

Erwartungen wurden leider nicht erfüllt
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Im Reich der Schuhe" ist das Romandebüt des amerikanischen Autos Spencer Wise. Nach dem Lesen des Klappentextes und der Leseprobe war ich direkt überzeugt, dass dies ein Buch für mich ist. Sowohl thematisch als auch vom Schreibstil hat mich der Roman sofort angesprochen. Das Cover ist für Diogenes typisch schlicht gehalten und ... "Im Reich der Schuhe" ist das Romandebüt des amerikanischen Autos Spencer Wise. Nach dem Lesen des Klappentextes und der Leseprobe war ich direkt überzeugt, dass dies ein Buch für mich ist. Sowohl thematisch als auch vom Schreibstil hat mich der Roman sofort angesprochen. Das Cover ist für Diogenes typisch schlicht gehalten und verrät nichts vom Inhalt. Leider konnte mich die Geschichte von Alex und Ivy nicht überzeugen, die Handlung ist sehr schleppend und teilweise etwas wirr und man fragt sich ständig was der Autor mit der Geschichte aussagen will. Ich habe noch bis ca. Seite 200 durchgehalten, das Buch dann aber weggelegt und nicht mehr weitergelesen. Insgesamt sehe ich im Stil von Spencer Wise gute Ansätze und könnte mir vorstellen nochmal einem Roman von Ihm eine Chance zu geben. "Im Reich der Schuhe" konnte mich hier allerdings nicht überzeugen.

Politik, Gesellschaft und Familie
von Lisa am 09.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Dieses Debüt ist eine gelungene Geschichte über Politik, Gesellschaft, Familie und Hierarchien, sowie Ziele im Leben. Das Cover ist gut gestaltet und passt hervorragend zum Thema. Besonders der Affe als Symbol gefällt mir. Die Geschichte und das Thema, eine offene Gesellschaftskritik, aber auch persönliche Einsichten (Biogra... Dieses Debüt ist eine gelungene Geschichte über Politik, Gesellschaft, Familie und Hierarchien, sowie Ziele im Leben. Das Cover ist gut gestaltet und passt hervorragend zum Thema. Besonders der Affe als Symbol gefällt mir. Die Geschichte und das Thema, eine offene Gesellschaftskritik, aber auch persönliche Einsichten (Biografie des Autors) sind wunderbar umgesetzt und versetzen einen in ein detailliertes China, wie es vielleicht wenige kennen, viele nur aus den Nachrichten. Die Hierarchien sind gut ausgearbeitet und mitunter ist es erschreckend wie wenig die Hauptpersonen Bescheid wissen, über das was eigentlich los ist. Es werden die Augen verschlossen, bewusst und unbewusst, abhängig von der Position. Die Antagonisten arbeiten gut dagegen und bilden einen Kontrast der zu Beginn sehr stark erscheint, zwischendrin jedoch blasser wird, am Ende jedoch wieder stärker wird, da die genauen Hintergründe zu wage bleiben. Das macht neugierig auf die Biografie der Antagonistin. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich leicht und schnell lesen, es ist eine eher bildliche Sprache, was viel Raum für die Vorstellung bildet. Auf Basis der Biografie des Autoren finde ich die Figuren sehr gelungen und authentisch. Mitunter fand ich jedoch die Sprunghaftigkeit des Protagonisten nicht nachvollziehbar. Eine Idee oder ein Gedanke wurde innerhalb von fünf Sätzen revidiert. Dies passierte jedoch nur ein- bis zweimal, ist also verschmerzbar. Da ich gesellschaftskritische Geschichten und Bücher sehr gerne lese und mich auch in neue Themen diesbezüglich einarbeite, war dieses Buch sehr interessant für mich, es ist jedoch eine Geschichte, die auch unabhängig von diesen Interessen sehr gut gelesen werden kann und von mir daher eine volle Leseempfehlung bekommt.

Fabrikarbeit in China - ein Thema für sich
von einer Kundin/einem Kunden aus Wels am 09.06.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Alex Cohen, der Sohn eines jüdischen Schuhfabrikanten soll in die Fußstapfen seines Vaters treten und wird Teilhaber der Firma in Foshan, China. Der Vater hat die Fabrikation aus Amerika nach China verlegt und so die Pleite der Familie verhindert. Er produziert Schuhe für Eigenmarken der großen Handelsketten zu Preisen, die n... Alex Cohen, der Sohn eines jüdischen Schuhfabrikanten soll in die Fußstapfen seines Vaters treten und wird Teilhaber der Firma in Foshan, China. Der Vater hat die Fabrikation aus Amerika nach China verlegt und so die Pleite der Familie verhindert. Er produziert Schuhe für Eigenmarken der großen Handelsketten zu Preisen, die nirgendwo sonst auf der Welt möglich wären. Denn den Preis zahlen in diesem Fall die Arbeiter*innnen, die fast wie Sklaven an den Arbeitsplatz gebunden sind. Alex verliebt sich in eine der Arbeiterinnen und möchte an den Zuständen etwas verändern. Dafür muss er allerdings erst mal an seinem Vater vorbei und das ist kein leichtes Unterfangen. Der alte Cohen war es gewöhnt mit harten Bandagen zu kämpfen. Der Autor kennt anscheinend die Zustände in chinesischen Fabriken und beschreibt diese mit allen Schrecken. Was wir uns eigentlich vorstellen können, wird uns hier ungeschönt vor Augen gehalten und lässt uns hoffentlich den Konsum von chinesischer Billigware überdenken. Irritierend fand ich anfangs die Vergleiche zwischen den verfolgten Juden und den chinesischen Wanderarbeitern. Aber vielleicht sind diese Vergleiche gar nicht so verkehrt. Die Landbevölkerung Chinas hat ebenfalls keine Wahl und als Wanderarbeiter*innen werden sie in Lager gepfercht, die sie nicht verlassen können, weil die Fabrik ihre Ausweise einbehält. Alex Cohen wird in diesem Prozess erwachsen. Er möchte wirklich etwas bewirken. Keine kurzfristige Lösung, sondern echte Veränderung. Im Buch wird nur ein Grundstein gelegt und es gibt einen Funken Hoffnung am Ende. Mehr geht momentan natürlich nicht. Stilistisch fand ich das Buch recht anspruchsvoll. Der Text wirkt anfangs etwas sperrig, was den Lesefluss leicht bremst. Aber wenn man sich dann eingefunden hat, wird es eine spannende Geschichte. Mir bleibt die Story sicher noch eine Weile im Magen liegen, denn schlußendlich betrifft sich auch mich und ich werde mich noch mehr bemühen, darauf zu achten, wo die Dinge produziert werden, die ich kaufe. Ich fand die Geschichte sehr lesenswert. Der Abnabelungsprozess war realistisch dargestellt und die Hintergründe des Settings ebenfalls. Die Vergleiche mit der Shoah und mit Trotzki fand ich nicht immer ganz passend. Der vergebe ich 4 Sterne.


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