Weh euch, ihr bunten Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset

Die vielleicht besten deutschen Übersetzungen Band 2

George Bernard Shaw

Die Leseprobe wird geladen.
eBook
eBook
Fr. 4.40
Fr. 4.40
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
Sofort per Download lieferbar
Sie können dieses eBook verschenken  i

Weitere Formate

Beschreibung

Oscar- und Literaturnobelpreisträger Bernard Shaw schrieb über dieses Stück: "Ich habe einen Aufruhr provoziert, und das Gefühl war so angenehm, dass ich beschloss, es erneut zu versuchen." Ohne immer wiederholende Schlagzeilen über steigende Mieten, Luxus-Sanierung, Gentrifizierung sind aktuelle Nachrichten von heute nicht mehr zu denken. Da die meisten Zuschauer und Leser in Deutschland statistisch gesehen Mieter sind, gewinnt dieses Werk von Bernard Shaw (geschrieben 1885-1892) sowohl eine besondere Aktualität als auch gesellschaftliche Brisanz. Denn bis jetzt hat sich offensichtlich nicht viel geändert: Probleme sind die Gleichen geblieben und die Lösungen fehlen oft. Ein reicher, skrupelloser Besitzer heruntergekommener Wohnhäuser häuft Schrottimmobilien an, um sie an die armen Menschen zu vermieten. Die Mieten lässt er mit Hilfe seines schäbigen Gehilfen kassieren - wenn nötig - auch auspressen. Auch der Grossadel scheut sich nicht davor, mit Immobiliengeschäften Reichtum zu erlangen. Um auf einem Fuss mit den ganz Grossen zu gelangen, lässt ein Slums-Vermieter seine Tochter in die beste Gesellschaft einheiraten. Zuerst wehrt sich aber der Schwiegersohn, ein junger romantischer Adelsspross und frischgebackener Arzt, die Mitgift aus derartigen Quellen anzunehmen: Er lässt die Hochzeit platzen. Im Laufe der Handlungen unterliegt er der Versuchung, sich mit Entschädigung für gleich nach der Sanierung abgerissene Mietshäuser zu bereichern. Damit gewinnt er seine Ex-Verlobte zurück. Am Ende ist der jüngst vom Immobilienhai gefeuerte Gehilfe wieder dabei und feiert sein fulminantes Comeback als Neureicher auf der Bühne. Alle handelnden Personen scheinen mit sich selbst sehr zufrieden zu sein. Bernard Shaw schrieb an seinen ersten deutschen Übersetzer Siegfried Trebitsch (22.12.1868 - 3.06.1956): " Your religious education has been badly neglected. Get a Bible and look at Ev. Matthae XXIII, 14. "Weh euch, die Schriftgelehrte und Pharisäer, ihr Heuchler, die ihr der Witwen Hauser presset..." The play should be called "Witwen Hauser" or "Weh euch, ihr Heuchler", or something else out of the Bible." In einem Aufsatz schrieb der Dramatiker über das Theaterstück 1898: "Ich übergab es [das Theaterstück] Herrn Grein, der es mit allen seinen originellen Schwabenstreichen und Albernheit dem Publikum ad absurdum im Royalty Theatre präsentierte. Es sorgte für eine Sensation ... und ich wurde sofort berühmt-berüchtigt als Dramatiker."

Ehemaliger Hochschuldozent Vitaly Baziyan ist Linguist, Anglist und Shavian. Er hat die meisten Original-briefe von Bernard Shaw ausführlich studiert. Insgesamt hat er sechs Theaterstücke von Bernard Shaw aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt: Candida, Majorin Barbara, Die Millionärin, Weh euch, ihr bunten Heuchler, die ihr der Witwen Häuser fresset, Wie er ihren Ehegatten belog und Pygmalion. Alle diese Übersetzungen gehören zur Bücherreihe Die vielleicht besten deutschen Übersetzungen.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 04.01.2021
Verlag Via tolino media
Seitenzahl 78 (Printausgabe)
Dateigröße 133 KB
Übersetzer Vitaly Baziyan
Sprache Deutsch
EAN 9783752129199

Weitere Bände von Die vielleicht besten deutschen Übersetzungen

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • artikelbild-0