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Benedict Wells

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 01.01.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-05818-5
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18.4/11.6/2.3 cm
Gewicht 332 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 3117

Buchhändler-Empfehlungen

Ein lebensprägender Sommer...

Bianca Schiller, Buchhandlung

Der berühmte erste Satz: "In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb." Das Buch hat mich echt umgehauen. Nicht, dass es mein erstes Buch von ihm ist. Ich kenne ihn und mag seine Art zu schreiben wirklich gerne. Nicht zu aufgesetzt, aber nicht zu plump. Nicht zu elitär, aber anspruchsvoll. Und besonders: Jung und echt. Sein Hauptcharakter Sam: nicht nur dass ich seine Faszination für "Zurück in die Zukunft" echt verstehen kann :) Das "Kaff", in dem er verdammt ist zu sein. Angewiesen auf seinen sozialen Status: Gewinner oder Verlierer. Das Larry`s, der das Zentrum der ganzen Stadt ist und in dem sich jeder trifft; und wenn du keine 16 bist, brauchst du es garnicht probieren. Das halbe Dorf, das zur Beerdigung kommt, wenn einer der ihren stirbt. Da werden so einige persönliche Erinnerungen wach. Ein gewaltiges und nachklingendes Buch für den Start ins Jahr 2021!

Kundenbewertungen

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Pure Euphancholie!
von lauras_garden_of_books am 02.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

„In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb“. Bei welchem Buch musstet ihr das letzte mal so richtig weinen? Das Thema Tod ist ein Schwieriges, man kann versuchen davor wegzulaufen und es zu verdrängen, aber letztendlich holt es einen irgendwann ein. Benedict Wells hat mich in der Art und Weise wie er das... „In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb“. Bei welchem Buch musstet ihr das letzte mal so richtig weinen? Das Thema Tod ist ein Schwieriges, man kann versuchen davor wegzulaufen und es zu verdrängen, aber letztendlich holt es einen irgendwann ein. Benedict Wells hat mich in der Art und Weise wie er das Thema anspricht, mitten ins Herz getroffen und meine eigenen Erfahrungen mit dem Thema Tod heraufgeholt und mich wieder fühlen lassen. Wells schreibt „mitten aus dem Leben“, so glaubwürdig, so echt, so real..und genau darum geht es auch so zu Herzen.. Daher muss ich wohl nicht mehr weiter erklären, wie tief mich das Buch berührt hat und dass es mir für immer im Gedächtnis bleiben wird. Der erste Satz kündigt es ja schon an. Du weißt was kommt. Aber wenn es da ist, bist du trotzdem nicht bereit dafür und trifft es dich wie ein Fausthieb! Genauso ist es im wahren Leben: auf den Tod kannst du dich nicht vorbereiten! Ob er plötzlich kommt oder ob man weiß, dass man bald mit ihm konfrontiert sein wird - er wird dich treffen, so oder so! Wells nimmt einen aber auch an die Hand und führt einen wieder ein Stück aus dem Tal der Trauer hinaus und richtet unseren Blick nach vorne und auf die Heilung. „Trauern ist eine Reise ohne Ziel und ohne Ende. Aber du wirst (...) einen Teil des Schmerzes (...) zurücklassen und mit etwas leichterem Gepäck weiterziehen.“ Ein lebensnaher und starker Roman übers Erwachsenwerden, übers Über-Sich-Hinauswachsen, von Freundschaft, Familie, Trauer, Tod und Leben und Veränderung - und es ist noch so viel mehr! Ein absolutes Highlight, ich kann nicht mehr sagen!!!

Ein Sommer des großen Glücks, des tiefen Schmerzes
von darkola77 am 02.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Was für eine Lesereise! An der Seite von Sam den Sommer zu erleben, der alles verändern soll, ist so viel: Abenteuer, Liebe, große Trauer. Oder kurz gesagt, pure „Euphancholie“ – ein Wort, das Wells eigens für diesen Roman geschaffen hat. Die Metamorphose, die Sam in nur wenigen Monaten durchläuft, gleicht der einer Raupe zum S... Was für eine Lesereise! An der Seite von Sam den Sommer zu erleben, der alles verändern soll, ist so viel: Abenteuer, Liebe, große Trauer. Oder kurz gesagt, pure „Euphancholie“ – ein Wort, das Wells eigens für diesen Roman geschaffen hat. Die Metamorphose, die Sam in nur wenigen Monaten durchläuft, gleicht der einer Raupe zum Schmetterling. Vielleicht noch nicht voll entwickelt, aber im Entstehen begriffen und dabei, seine Flügel langsam zu entfalten. Aus dem schüchternen introvertierten Einzelgänger wird ein junger Mann, der durch das Wunder der Freundschaft und Liebe lernt, seine Scheu vor Menschen zu überwinden und sich mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen. Ihn dabei begleiten zu dürfen, hat mich zum Staunen, Schmunzeln, Lachen gebracht – und mir wunderbare Lesestunden bereitet. Doch Glück und Unglück liegen oft so nah beieinander – und sind hier die zwei Seiten eines Sommers. Der Verlust, den Sam so tragisch erleiden muss, ist derart heftig und elementar, dass er droht, seine alte und neue Welt aus den Fugen zu heben und all das Schöne in Frage zu stellen. Doch gerade seine Freunde und seine Liebe sind es dann, die ihn durch diese erste Zeit des Schmerzes tragen und ihn einen Weg zurück ins Leben finden lassen. Dass mich ein Buch zu Tränen rührt – war das jemals der Fall? Wells hat es vermocht, und es hat mir gefallen: so nah bei Sam und seiner Geschichte zu sein, die Intensität seiner Gefühle in mir selbst zu spüren, mit ihm Stunden der Fülle und des Überflusses zu erleben. Dankbar und euphancholisch bis zur letzten Seite.

Kinosommer
von einer Kundin/einem Kunden aus Bamberg am 02.03.2021
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Der fünfzehnjährige Sam hat es nicht einfach: Sein bester und einziger Freund ist vor nicht allzu langer Zeit weggezogen und zu Hause bestimmt die Krankheit seiner Mutter häufig den Alltag. Als die Sommerferien vor der Tür stehen, beschließt er kurzerhand etwas zu ändern und findet einen Ferienjob im einzigen Kino des kleinen Or... Der fünfzehnjährige Sam hat es nicht einfach: Sein bester und einziger Freund ist vor nicht allzu langer Zeit weggezogen und zu Hause bestimmt die Krankheit seiner Mutter häufig den Alltag. Als die Sommerferien vor der Tür stehen, beschließt er kurzerhand etwas zu ändern und findet einen Ferienjob im einzigen Kino des kleinen Ortes. Was ich an diesem Buch besonders mochte, waren die sorgfältigen Entwicklungen – der Geschichte insgesamt, aber auch der einzelnen Personen und ihren Beziehungen zueinander. Diese fühlen sich so natürlich und nicht erzwungen an, ohne jedoch allzu vorhersehbar zu sein. Sams Freundschaften stehen für ihn häufig im Vordergrund, als besonders berührend empfand ich aber die Beziehung zu seiner Mutter und auch zu seinem Vater, über die er sich (wie so mancher Teenager) erst später klar wird. Auch Sams Gedanken zu seiner ersten Liebe und die gemeinsamen Momente mit Kirstie, die niemals kitschig sind, habe ich sehr gerne gelesen. Das Buch wird vom Verlag als Hommage an die Coming-of-Age der 80er beworben, und das trifft meines Erachtens auf jeden Fall zu. So hatte ich zwar des Öfteren nicht das Gefühl etwas wirklich Neues zu lesen, aber auf deren anderen Seite hat man auf dieser Grundlage die Möglichkeit, sich voll und ganz auf die Details zu konzentrieren. Dadurch liest sich die Geschichte auch wirklich leicht und hatte, zumindest für mich, auch überhaupt keine Längen. Insgesamt hat mir das Buch richtig gut gefallen, auch wenn ich vielleicht sehr hohe Erwartungen hatte, die nicht ganz erfüllt wurden.

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