Das letzte grüne Tal

Mark Sullivan

(3)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 11.90
Fr. 11.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 3 - 5 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Beschreibung


Vom Autor des internationalen Bestsellers »Unter blutrotem Himmel«.

»Mark Sullivan hat es wieder getan! Das letzte grüne Tal ist eine fesselnde und inspirierende Geschichte über Heldentum und Mut, die in den dunklen Tagen am Ende des Zweiten Weltkriegs spielt.« — Kristin Hannah, Bestsellerautorin von Die Nachtigall

Ukraine, März 1944: Es ist tiefer Winter, als Adeline und Emil Martel mit ihren beiden kleinen Söhnen vor der Roten Armee fliehen müssen. Als Deutsche sind sie in ihrer Heimat nicht mehr sicher und es bleibt ihnen nichts Anderes übrig, als sich auf den beschwerlichen Weg gen Westen zu begeben. Der aber wird von den Nazis kontrolliert. Emil, der als Soldat Gräueltaten der SS miterlebte, muss weiter um die Sicherheit seiner Familie fürchten. Besonders, als Adeline einer Jüdin bei der Flucht hilft und sie alle in Gefahr bringt. Doch Emil und Adeline, geleitet von ihrem Glauben aneinander, gehen ihren Weg gemeinsam – immer weiter Richtung Westen …


Mark Sullivan ist erfolgreicher Autor von mehr als zwanzig Romanen, darunter der internationale Bestseller »Unter blutrotem Himmel«, der in 37 Sprachen übersetzt wurde. Zusammen mit James Patterson schreibt er auch die New-York-Times-Bestsellerserie »Private«. Er hat unzählige Preise erhalten, einschliesslich dem WH Smith Fresh Talent Award, seine Werke wurden von der New York Times als »Notable Book« lobend erwähnt und von der Los Angeles Times zum Buch des Jahres gewählt. Mark ist begeisterter Skiläufer und Wanderer und lebt mit seiner Frau in Bozeman, Montana, wo er noch immer dankbar für das Wunder eines jeden Augenblicks ist.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 619
Erscheinungsdatum 11.05.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-2-496-70563-8
Verlag Tinte & Feder
Maße (L/B/H) 18.6/12.6/4.5 cm
Gewicht 668 g
Originaltitel The Last Green Valley
Übersetzer Peter G.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
1
1
1
0
0

Über weite Strecken eher zäh
von katikatharinenhof am 16.05.2021

Mitten in den Schrecken und Wirren des Zweiten Weltkrieges müssen Emil und Adeline die notwendigsten Dinge zusammenpacken und vor der Roten Armee fliehen. Der Weg in die Freiheit entpuppt sich aber auch als Gang auf Dornenzweigen, denn die Nazis haben hier ihre Hände im Spiel. Als Emil in ein Arbeitslager nach Sibirien verschlep... Mitten in den Schrecken und Wirren des Zweiten Weltkrieges müssen Emil und Adeline die notwendigsten Dinge zusammenpacken und vor der Roten Armee fliehen. Der Weg in die Freiheit entpuppt sich aber auch als Gang auf Dornenzweigen, denn die Nazis haben hier ihre Hände im Spiel. Als Emil in ein Arbeitslager nach Sibirien verschleppt wird, scheint ein Wiedersehen aussichtlsos und doch halten beide an ihrer Liebe zueinander fest und verlieren nie den Glauben, ihr ganz persönliches grünes Tal einmal zu finden und in Frieden leben zu können... Mark Sullivan hat mit "Das letzte grüne Tal" erneut eine wahre Geschichte mit vielen erschütternden Szenen zu Papier gebracht, die von dem Schicksal der Familie Martel erzählt. Jedoch gehen mir seine Worte nicht so direkt ins Herz und unter die Haut, wie ich es bei anderen Schicksalsberichten aus dieser Zeit bereits ganz oft erlebt habe. Sind die Ereignisse auf der Flucht noch interessant und mitreißend geschildert, so geht diese Faszination aber mit der Gefangennahme von Emil verloren und der Mittelteil liest sich eher mühsam und schleppend. Über weite Strecken lese ich die zermürbende Zeit von Emil im Strafgefangenenlager und hier geht der Autor sehr ins Detail. Für den Fortgang der Handlung eher hinderlich und ich hätte eine Straffung dieser Ereignisse, zumal nicht wirklich viel passiert, hier für angenehmer empfunden. Adeline schlägt sich mit den Kindern mehr schlecht als recht durch, hält sich an ihrer Liebe zu Emil aufrecht und nur die Hoffnung auf ein Wiedersehen lässt sie all die Strapazen und Entbehrungen überstehen. Die Bespitzelung durch die ostdeutsche Geheimpolizei gleicht schon einem Nervenkrieg und das wiederum bringt der Autor gefühlsmäßig richtig gut zur Geltung. Aber erst mit der Flucht von Emil aus dem Strafgefangenenlager und der Flucht von Adeline kommt richtig Spannung auf, der Leser hält den Atem an und hofft, dass alles gut ausgeht. Dieses Gefühl hätte ich mir für die Dauer des ganzen Romans gewünscht, denn manchmal geht man gerne dazu über, gewisse Passagen einfach quer zu lesen, weil sich der Schreibende an Nichtigkeiten aufhält und so das Ganze unnötig aufbauscht Bis zur glücklichen Wiedervereinigung und dem Ableben von Emil und Adelina müssen noch einige Schicksalsschläge hingenommen werden, um dann am Ende wirllich im grünen Tal anzukommen. Die Lebensgeschichte der Martels ist lesenswert, aber hier finde ich, hat Sullivan leider nicht ganz so oft die richtigen Worte getroffen, um mich in ihren Bann zu ziehen und das finde ich extrem schade. Denn diese Vita ist außergewöhnlich und hat es verdient, gehört und gelesen zu werden.

Emotionsgeladener, dramatischer und informativer historischer Roman
von Julia Matos am 12.05.2021

Nach „Unter blutrotem Himmel“ gelingt es Mark Sullivan erneut, basierend auf wahren Begebenheiten eine abgeschlossene Familien-, Reise- und Liebesgeschichte um den Zweiten Weltkrieg und seine Nachwirkungen mit emotionaler Wucht zu erzählen. Empfehlenswert u. a. für Fans von „Libellenjahre“ von Izabelle Jardin und „Tage des Stur... Nach „Unter blutrotem Himmel“ gelingt es Mark Sullivan erneut, basierend auf wahren Begebenheiten eine abgeschlossene Familien-, Reise- und Liebesgeschichte um den Zweiten Weltkrieg und seine Nachwirkungen mit emotionaler Wucht zu erzählen. Empfehlenswert u. a. für Fans von „Libellenjahre“ von Izabelle Jardin und „Tage des Sturms“ von Ella Zeiss. Der allwissende Erzähler taucht vor allem in die Gedanken und Gefühlswelt der Eheleute Adeline und Emil ein, die sich mit ihren Söhnen (4 und 6) und Verwandten unter Anleitung der Nazis im Jahr 1944 durch Osteuropa gen Westen aufmachen und eine Odyssee durchmachen. Rückblicke zu prägenden Schicksalsschlägen sind passend integriert. Das sorgt für Abwechslung, klärt offene Fragen und geht intensiv zu Herzen. Auch die Nebenfiguren Resi und Marie und ein gewisser „Sonderling“ werden zu Sympathieträgern. Die Söhne wirken leider gesichtslos und manchmal zu „frühreif“. Streit in der Familie und verschiedenartige Begegnungen verdeutlichen, dass es nicht nur Schwarz-Weiß-Zeichnung gibt. Ich empfand die Darstellungen als authentisch und packend. Effektheischerei findet in akzeptablen Maßen statt. Ich habe mitgefiebert und gehofft. Das Buch erschüttert, macht dankbar, wahrt eine Balance aus Ruhe (gedanklicher Tiefgang) und Sturm (Dramatik), ist tragisch, hat dabei so viele Lichtblicke, dass es nicht runterzieht. Die Beschreibungen zum Umfeld sind gut greifbar. Neben der Judenverfolgung werden wenig bekannte Geschehnisse rund um das Dritte Reich beleuchtet. Obwohl ich rund um den Zweiten Weltkrieg schon viel gelesen habe, lässt sich noch etwas dazulernen und - dank der Einbettung in eine spannende Geschichte - in Erinnerung behalten. „Unter blutrotem Himmel“ (verortet etwa zeitgleich in Italien) hat mich gleichermaßen gebildet und etwas mehr angerührt. Wahrscheinlich weil „Das letzte grüne Tal“ vorhersehbarer gestrickt ist und das Gutmenschentum bei den Protagonisten gefühlt etwas zu stark unterstrichen wird. Das Ende ist ausführlich und rundet gelungen ab. Es ist mit einem großartigen Nachwort versehen, welches Fiktion und Fakten offenlegt. Dankenswerterweise erfährt man viel zur Entstehung des Romans sowie zu fast allen Figuren wie es ihnen in der Realität ergangen ist. Dafür vergebe ich insgesamt knappe 5 Sterne.

Prädikat: "sehr wertvoll"
von einer Kundin/einem Kunden aus Bad Münstereifel am 11.05.2021

1944 in der Ukraine beginnt die Geschichte einer lebensgefährlichen Flucht. Aber der Familie Martel bleibt keine andere Wahl, wenn sie überleben will. Emil, das Oberhaupt der Familie, möchte am liebsten alleine fliehen, da er die Männer der SS verabscheut. Jedoch sagen sie den Flüchtenden ihren Schutz zu und Emil beugt sich dem ... 1944 in der Ukraine beginnt die Geschichte einer lebensgefährlichen Flucht. Aber der Familie Martel bleibt keine andere Wahl, wenn sie überleben will. Emil, das Oberhaupt der Familie, möchte am liebsten alleine fliehen, da er die Männer der SS verabscheut. Jedoch sagen sie den Flüchtenden ihren Schutz zu und Emil beugt sich dem Wunsch seiner Ehefrau. Sie schließen sich dem Treck Richtung Westen an. Wie der Familie Martel ging es zum Ende des Zweiten Weltkriegs vielen Menschen in der Sowjetunion. Dort, wo sie bereits seit vielen Jahren und auf Einladung der Zarin Katharina lebten, konnten sie nicht bleiben. Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg ließ Stalin die Menschen hungern und als dann die Deutschen auch noch bis Russland marschierten, war der Hass grenzenlos. Das Buch „Unter blutrotem Himmel“ las ich und daher war ich gespannt, ob mir „Das letzte grüne Tal“ ebenso gut gefällt. Auch in diesem Roman bildet das Erleben einer Familie die Grundlage. Die Struktur besteht also aus Fakten, wenn auch die Dialoge sich aus der Phantasie des Autors herleiten lassen. Mark Sullivan schildert recht drastisch, wie die Flüchtenden gequält und gedemütigt wurden. Der Hunger und auch Kälte ließ sie während ihrer Reise nie los. Wie mag es ihnen ergangen sein, als sie endlich im „Grünen Tal“ ankamen? Vor allen Dingen die beiden Söhne werden die Traumata wohl nie vergessen. Neben der Gegenwart, also den Erlebnissen auf der Flucht, kehrt der Autor immer wieder in die Vergangenheit zurück. Das ist anstrengend und einziger Kritikpunkt von meiner Seite. Er schreibt sachlich und ich hatte nie das Gefühl, dass ich mir wie ein neugieriger Zuseher vorkam. Mal wieder wurde mir beim Lesen klar, wie die Speichellecker Hitlers ihre eigene Unvollkommenheit durch Mord an Minderheiten zu vertuschen suchten.

  • Artikelbild-0