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Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte

Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte

Reihe Hanser Band 62464

Amelie Fried

(7)
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Beschreibung

Amelie Fried auf den Spuren ihrer Familiengeschichte in der NS-Zeit. Frieds Grossvater lebte als Jude und Österreicher in Ulm und besass dort das Schuhhaus Pallas. Nach 1933 gerät er ins Visier der Nationalsozialisten: Nahe Verwandte des Grossvaters werden im KZ ermordet. Er selbst überlebt nur durch einen unglaublichen Zufall. Nach dem Krieg führt die Familie wieder ihr gutbürgerliches Ulmer Leben. Amelie Frieds Vater wird der grosse Zeitungsverleger seiner Heimatstadt - trotzdem schweigt dieser Mann des Wortes sein Leben lang über die Nazizeit. Warum, das unter anderem versucht seine Tochter in diesem Buch zu ergründen. Sie selbst musste nach ihrer Familiengeschichte erst forschen. Sie erzählt sie, weil ihre eigenen Kinder sie erfahren sollen - sie und alle anderen, die wissen wollen, was damals gewesen ist.

"Amelie Fried beschreibt das Schicksal ihrer Familie mit großer Distanz und zugleich drängender innerer Beteiligung. ... Sie erzählt eine im Wortsinn tragische, bittere Familiengeschichte." Wieland Freund, Die Welt, 02.02.08
"'Schuhhaus Pallas' ist ein äußerst gelungener Versuch, auch junge Leser für den themenkomplex der Schoa und des Schweigens der Opfer zu sensibilisieren." Jüdische Zeitung, 2/08

Amelie Fried, 1958 in Ulm geboren, wurde zuerst als Fernsehmoderatorin bekannt, bevor sie als Autorin von Romanen, Sach- und Kinderbüchern grosse Erfolge feierte. Bei Hanser erschienen Hat Opa einen Anzug an? (mit Illustrationen von Jacky Gleich), das 1998 mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet wurde, und Der unsichtbare Vater. Bei Schuhhaus Pallas. Wie meine Familie sich gegen die Nazis wehrte (Hanser 2008) arbeitete sie mit ihrem Mann Peter Probst zusammen. Im Herbst 2019 erschien ihr Kinderbuch Ich bin hier bloss die Mutter mit Illustrationen von Hildegard Müller. Amelie Fried lebt mit ihrer Familie in München..
Peter Probst, geboren 1957 in München, studierte Germanistik, katholische Theologoie und italienische Literatur in München. Er lebt in Bayern.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 183
Altersempfehlung 14 - 17 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 09.02.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-446-20983-1
Verlag Hanser, Carl
Maße (L/B/H) 21.9/14.8/2.3 cm
Gewicht 371 g
Abbildungen mit Fotos und Doks. 22 cm
Auflage 8

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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Amelie Fried erzählt ihre ganz persönliche Familiengeschichte. Interessant für alle, die sich für die Schicksale während des dritten Reichs interessieren!

von I. Schneider aus Mannheim am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Amelie Fried erfährt zufällig, dass ihre Familie in der Nazizeit verfolgt wurde und auch in Konzentrationslagern ermordet wurde. So recherchiert sie die Geschichte ihrer Familie.

Ein mutiger und sehr persönlicher Lebensbericht !!!
von Vielgood aus Hamburg am 27.10.2013
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eine sehr wichtiges Buch liegt vor Ihnen ! Jeder, den es interessiert was damals vor und nach den Weltkriegen in Deutschland los war, kann und sollte es lesen. Nur wer sich mit dem unendlichen Grauen auseinandergesetzt hat, kann verhindern, dass es wieder passiert. Dieses Buch eignet sich gerade für Jugendliche, die anfangen sic... Eine sehr wichtiges Buch liegt vor Ihnen ! Jeder, den es interessiert was damals vor und nach den Weltkriegen in Deutschland los war, kann und sollte es lesen. Nur wer sich mit dem unendlichen Grauen auseinandergesetzt hat, kann verhindern, dass es wieder passiert. Dieses Buch eignet sich gerade für Jugendliche, die anfangen sich mit einer eigenen Meinung auseinanderzusetzen, sich auf der Suche nach Orientierung mit anderen Menschen zusammentun, mitten in der Pubertät sind - als Schullektüre eignet sich dieses Buch, nämlich als Warnung, dass es das nicht wieder geben darf. Ein erschütternder Bericht, der die Lücke zwischen Eltern und Holocaust schließt. Stellvertretend für über 6 Millionen unerzählte Familienschicksale.