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Unsichtbar

Roman

detebe Band 23714

Ivana Jeissing

(3)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Spätestens als ihr zukünftiger Mann Peter sie mit Picassos Bild ›Ma Jolie‹ vergleicht, hätte Jane Terry hellhörig werden sollen. Doch ihre Erkenntnis, wie gründlich sie in der Falle sitzt, braucht Zeit. Zeit, turbulente Tage und Nächte in Berlin und eine ›Revoltiermanege‹.

Ivana Jeissing wurde 1958 in Österreich geboren und verbrachte ihre Kindheit in Salzburg und Turin. Sie arbeitete viele Jahre als Regisseurin und Creative Directorin. Ihr erster Roman, ›Unsichtbar‹ (2007), wurde bei der DeLiA-Literaturpreisverleihung 2008 mit dem zweiten Platz ausgezeichnet und in mehrere Sprachen übersetzt. Die Autorin lebt in Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 24.06.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23714-6
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18.3/11.5/1.5 cm
Gewicht 206 g
Auflage 1

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Kundenbewertungen

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Übersicht
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Der Weg einer Frau in die Sichtbarkeit
von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 07.10.2014

Ich hatte dieses Buch zufällig bei den gesenkten Mängelexemplaren gesehen und es spontan mitgenommen. Ein Glücksgriff, wie sich herausstellte. Ivana Jeissing hat ein gutes Gespür für Humor ohne dabei den Tiefsinn zu vergessen. Gerade ihr Witz schafft es die üblichen Alltagsprobleme in einem ganz neuen Licht zu sehen, wobei gerad... Ich hatte dieses Buch zufällig bei den gesenkten Mängelexemplaren gesehen und es spontan mitgenommen. Ein Glücksgriff, wie sich herausstellte. Ivana Jeissing hat ein gutes Gespür für Humor ohne dabei den Tiefsinn zu vergessen. Gerade ihr Witz schafft es die üblichen Alltagsprobleme in einem ganz neuen Licht zu sehen, wobei gerade die überzeichneten Darstellungen einen laut Auflachen lassen. Ihre Protagonisten werden mit liebevollen Details ausgeschmückt. Das Buch ist unterhaltsam, schnelllebig und berührend und an jeden gerichtet der sich auch Mal unsichtbar fühlt. Ein Ratgeber in die Sichtbarkeit. Ich bin auf weitere Werke der Autorin gespannt.

Von Einer die auszog, sichtbar zu werden
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 29.03.2008

Ivana Jeissing schafft wunderbare, eigenwillige, teils schrullige Charaktere, allen voran die “unsichtbare” Hauptakteurin Jane Terry, mit der ich leider nur zögerlich warm wurde. Jane hat ein HNO-Ärzte-Elternpaar, dem die Patienten, vor allem deren Ohren und Nasen stets wichtiger als die eigene Tochter waren. Um dem gefühlsk... Ivana Jeissing schafft wunderbare, eigenwillige, teils schrullige Charaktere, allen voran die “unsichtbare” Hauptakteurin Jane Terry, mit der ich leider nur zögerlich warm wurde. Jane hat ein HNO-Ärzte-Elternpaar, dem die Patienten, vor allem deren Ohren und Nasen stets wichtiger als die eigene Tochter waren. Um dem gefühlskalten Elternhaus zu entfliehen, heiratet sie den ehrgeizigen Anwalt Peter, ob der denn auch der Richtige ist, diese Frage stellt sich Jane erst spät, genauer gesagt viele Jahre zu spät. Sie tut stets, was schon ihre Mutter und Großmutter bis zur Perfektion beherrscht haben: unsichtbar sein, immer schön im Hintergrund bleiben, nur nicht auffallen. Dabei ist Jane intelligent, hübsch und erfolgreich im Beruf, hätte diese Unscheinbarkeit überhaupt nicht nötig. Gerade deshalb hatte ich so meine Probleme, Jane anfangs zu mögen oder mich in sie hineinzuversetzen, was sich aber im Laufe der Lektüre zum Glück geändert hat. Nach einem beruflichen Umzug nach Berlin (Peter wurde eine lukrative Stelle angeboten), stromert Jane, die Londonerin, erst einmal ziemlich orientierungslos durch die Stadt, bis sie eines Tages vor dem Plakat eines kleinen Nostalgiekinos kleben bleibt und somit bei dem alten kauzigen Fred landet, der schon bald als Ratgeber und Freund von ihrer Seite nicht mehr wegzudenken ist. Er ist es, der Jane zur Sichtbarkeit verhilft. Was den Roman auszeichnet, ist die Kombination aus Ernst und hintersinnigem Humor. Die Telefonate mit Janes Schwester Melanie, einer Verhaltensforscherin, oder die Begegnungen mit “Plumji”, einer Studienfreundin von Jane, sorgten bei mir stets für hemmungslose Lachanfälle, wohingegen Janes Kinder- und Jugendzeit oder ihre trostlose Ehe mit Peter der krasse Gegensatz dazu sind. Es ist ein durchweg originelles Debüt, das uns die in Berlin lebende Österreicherin Ivana Jeissing vorlegt. Schade finde ich, dass zum Schluss Janes "Sichtbarwerden" viel zu hastig erzählt wird, was das Ganze wieder etwas unglaubwürdig und schwer nachvollziehbar macht, hierfür hätte sich die Autorin mehr Zeit nehmen und näher ins Detail gehen sollen. Der "hingeschmierte" Schluss passt nicht zum gemächlichen Erzählstil des Romans und ein paar mehr Seiten hätten ohnehin nicht geschadet, in dem Punkt schließe ich mich der Vorrezensentin an, auch ich hätte gerne noch mehr von Janes Abenteuern erlebt. Insgesamt ist “Unsichtbar” trotzdem sehr lesenswert und ich hoffe, dass uns die Autorin mit mehr solch wunderbar unterhaltsamer Lektüre erfreut.

wunderschön traurig
von MonaMayfair aus karlsruhe am 20.01.2008

was für eine wunderschöne und zugleich traurige geschichte um jane, die unsichtbar ist und von ihrer umwelt praktisch nicht wahrgenommen wird.. auf ihrem weg zur sichtbarkeit findet sie neue freunde.. die autorin erzählt die geschichte sehr unterhaltsam und ich war nahezu traurig, als die geschichte zu ende war.. zu gerne hätte ... was für eine wunderschöne und zugleich traurige geschichte um jane, die unsichtbar ist und von ihrer umwelt praktisch nicht wahrgenommen wird.. auf ihrem weg zur sichtbarkeit findet sie neue freunde.. die autorin erzählt die geschichte sehr unterhaltsam und ich war nahezu traurig, als die geschichte zu ende war.. zu gerne hätte ich noch weiter lesen wollen und das leben von jane weiter verfolgen..


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