Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie

UTB basics Band 3254

Manfred K.H. Eggert, Stefanie Samida

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Beschreibung

Das Buch vermittelt einen Überblick über die Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie. Behandelt wird die Stellung des Fachs im Gesamtrahmen der Archäologie,
seine forschungsgeschichtliche Entwicklung und theoretischmethodische Basis, seine Grundbegriffe und Nachbarfächer. 18 Fallbeispiele aus unterschiedlichen Epochen und Regionen informieren jeweils über den neuesten Forschungsstand.

Manfred K. H. Eggert, geb. 1941, Studium der Ur- und Frühgeschichte, Ethnologie, Physischen Anthropologie sowie der Deutschen Altertums- und Volkskunde in Hamburg und Mainz. Promotion 1973 in Mainz. 1973–75 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) an der Yale University in New Haven, Conn. 1976–78 Wiss. Mitarbeiter am Institut für Ethnologie und Afrika-Studien der Universität Mainz (DFG). 1978–88 Wiss. Assistent und Privatdozent für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Hamburg. 1988–93 Professor für Ur- und Frühgeschichte an der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg. 1993–2006 o. Professor an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Seit 1977 archäologische Forschungen im zentralafrikanischen Regenwald (Zaïre, Kongo, Kamerun; DFG). Von 1994–2010 ausserdem Ausgrabungsprojekte in Baden-Württemberg (u. a. Oppida Heidengraben und Tarodunum sowie Heuneburg-Aussensiedlung; DFG)Forschungsschwerpunkte: Theorie und Methode der Archäologie; Frühe Metallzeiten Mitteleuropas; Frühe Eisenzeit Zentralafrikas..
PD Dr. Stefanie Samida ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Heidelberg und Privatdozentin für Populäre Kulturen an der Universität Zürich.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum 18.10.2021
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8252-5398-1
Verlag Utb GmbH
Maße (L/B) 21.5/15 cm
Auflage 3. überarbeitete u. aktual. Auflage

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Kundenbewertungen

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Als Einführungsliteratur für das Studium mit Vorsicht zu genießen
von einer Kundin/einem Kunden aus Burghausen am 17.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Das Buch ist sehr schön und übersichtlich gestaltet und größtenteils verständlich geschrieben. Es bietet einen Überblick über die Geschichte des Fachs, Quellengattungen, Klassifikations- und Datierungsmethoden, Grundbegriffe und Leitkonzepte, Epochengliederung, Nachbarwissenschaften, und führt beispielhaft einige wichtige Forsch... Das Buch ist sehr schön und übersichtlich gestaltet und größtenteils verständlich geschrieben. Es bietet einen Überblick über die Geschichte des Fachs, Quellengattungen, Klassifikations- und Datierungsmethoden, Grundbegriffe und Leitkonzepte, Epochengliederung, Nachbarwissenschaften, und führt beispielhaft einige wichtige Forschungsgebiete vor, bevor ein Teil zum Studium (inklusive einer Tabelle mit Universitäten die das Fach anbieten und kleiner Erklärung zur Schwerpunktsetzung im Studiengang) das Buch abschließt. (Ganz zum Schluss kommen natürlich Abbildungsverweise, Register und- ganz toll- eine kleine Liste von Forschungsverbänden und Fachinstituten) Wirklich lobenswert ist die übersichtliche Artikelgliederung, und dass jeder einzelne Fachbegriff, der im Fließtext auftaucht, kurz und verständlich erklärt wird, wobei sich im Generellen bemüht wurde, die Sprache zu verständlich wie möglich zu halten. Auch das Wiederholen von gelernten Inhalten wird durch ein paar Testfragen am Ende jedes Artikels erleichtert. Allerdings wird leider an archäologischen Fachbegriffen und in den 18 Fallbeispielen deutlich, dass Herr Eggert selber kein Archäologe ist! So zieht sich die Erklärung des Unterschiedes zwischen Fund und Befund über zwei Seiten und ist doch nicht verständlich und fast schon völlig fehlleitend. Nochmal für die die es interessiert: Befund - nicht aus dem Boden herauszuholende, unbewegliche Struktur, zB Pfostenloch, Mauer, Hausfundament. Latenter Befund - 'unsichtbarer' Befund, zB Ergebnisse von Phosphat- oder Pollenanalysen. Fund - bewegliches, aus dem Boden bergbares Einzelteil, zB Keramikscherbe, Fibel. Auch die Fallbeispiele sind leider nicht aus Sicht eines Archäologen dargestellt, sondern aus Sicht eines Geschichtswissenschaftlers. Sie sind zwar sehr schön und verständlich geschrieben, aber mit sehr wenig für das Studium der Archäologie *brauchbarem* Informationsgehalt (zB typische Funde, Übersicht über Grabungsflächen, Grundrisse von Gebäuden oder Strukturen - zwar alles da, aber sehr wenig und es wird kaum darauf eingegangen!), und dies spiegelt sich leider auch in den Literaturverweisen wieder! In dem Artikel zu Manching, beispielsweise, finden sich keine Literaturverweise zu Grabungsberichten oder wenigstens ein Ausstellungskatalog oder ein Verweis zu einem grundlegenden, ausführlichen *archäologischem* Artikel wie er zB in Die Kelten in Bayern von Markus Schußmann geschrieben ist, sondern zwei Verweise auf Artikel, die sich mit Caesars Gebrauch des Wortes Oppidum auseinandersetzen (für eine Einführung ins Studium von annähernd garkeinem Interesse!). Was ich dem Autor lassen muss, ist, dass er sich klar um passende Literatur bemüht hat - vieles davon ist auch wirklich gut. Aber man sollte keinstenfalls denken, mit diesem Buch habe man sich das einzig nötige Grundlagenbuch für das erste Semester angeschafft! Für spezifisch archäologische Methodik und Fachbegriffe empfiehlt sich nach wie vor "Der Eggers" (H.J. Eggers - Einführung in die Vorgeschichte), und für die Artikel sollte man sich am Besten auch ein wenig Ergänzungsliteratur besorgen, und im Generellen kritisch lesen und vor allem bei der Erklärung von spezifisch archäologischen Begriffen unbedingt mit den Vorlesungsnotizen abgleichen! Wer sich das Buch allerdings kaufen möchte, um zu schauen, ob man ein grundlegendes *Interesse* am Studium hat oder einfach ein wenig dazu lernen will, dem kann ich es nur empfehlen!


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