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Die Bücherdiebin

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Markus Zusak

(182)
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Beschreibung


"Die Bücherdiebin" ist ein modernern Klassiker und Weltbestseller und wurde 2014 erfolgreich verfilmt.

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Eine unvergessliche Geschichte vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod. Tragisch und witzige, zugleich wütend und zutiefst lebensbejahend – ein Meisterwerk.

"Ein grosses Buch." Deutschlandfunk / Ute Wegmann

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 587
Altersempfehlung 12 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 27.02.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-13274-6
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 23.3/16.1/5 cm
Gewicht 935 g
Originaltitel The Book Thief
Übersetzer Alexandra Ernst
Verkaufsrang 29471

Buchhändler-Empfehlungen

Genial!!

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Als Liesels Bruder stirbt, stiehlt sie ihr erstes Buch, sodass sie eine letztes Erinnerungsstück an ihn hat. Liesel wird in der Nazizeit in eine Pflegefamilie gegeben. Die Pflegemutter nennt sie dauernd "Saumensch" was Anfangs seltsam klingen mag. Mit der Zeit merkt man aber wie sehr Liesel geliebt wird. Später versteckt die Familie einen Juden im Keller. Es ist eine megaspannende Geschichte die Sie nicht aus der legen können! Es ist anrührend, komisch, spannend und traurig zugleich. Mein Tipp? Dieses Buch müssen Sie gelesen haben! Weiterer Clou: Das Buch wird vom Tod persönlich erzählt...

Einfach überwältigend!

Denny Engel, Buchhandlung Bern

Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten kann, in den ungewöhnlichsten Momenten. Und das alles noch sehr poetisch und auf neuartige Weise erzählt. Der Erzähler dieser Geschichte ist der Tod selbst, der als mitfühlendes, trauriges Wesen beschrieben wird und der immer mal wieder seine Gedanken oder Erfahrungen einstreut. Der Schreibstil und der Aufbau haben mir sehr gefallen, da ich es so wie hier wirklich noch nirgends gelesen habe. Ein sehr spezielles, berührendes Buch dass bis jetzte jedem den ich kenne gefallen hat und ich würde es jedem weiterempfehlen! :)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
182 Bewertungen
Übersicht
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Ein Lebenshighlight!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Buch, das ich erst einmal sacken lassen musste, denn hier erwartet uns alles andere als leichte Kost. Wir begleiten die “Bücherdiebin” Liesel Memmingen auf ihrem Lebensweg im nationalsozialistischen Deutschland. Zwischen typischen Kindheitserlebnissen wie Fußballspielen und Äpfel klauen aus Nachbars Garten ist Liesels Kindhe... Ein Buch, das ich erst einmal sacken lassen musste, denn hier erwartet uns alles andere als leichte Kost. Wir begleiten die “Bücherdiebin” Liesel Memmingen auf ihrem Lebensweg im nationalsozialistischen Deutschland. Zwischen typischen Kindheitserlebnissen wie Fußballspielen und Äpfel klauen aus Nachbars Garten ist Liesels Kindheit von Bombenangriffen, Bücherverbrennungen und dem Verstecken von Juden geprägt. Hoffnung und Zuflucht findet sie in der Welt der Bücher. Eine große Besonderheit: erzählt werden die Geschehnisse aus der Perspektive des Todes. Obwohl der Tod allwissend ist glänzt jede Seite mit unheimlich viel Emotionalität. Ein unheimlich intensives Leseerlebnis, das ich gerne jedem ans Herz legen möchte. Ein Meisterwerk der Weltliteratur!

Was ein Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Die Bücherdiebin" war das allererste Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Ich habe es mit vierzehn Jahren in einer kleinen Buchhandlung gekauft und mochte es allein schon wegen seinem Gewicht, seinem Cover und dem druckfrischen Geruch. Es hat Reisen mit mir erlebt und Abende im zugeschneiten Auto, während ich auf die Rückk... "Die Bücherdiebin" war das allererste Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Ich habe es mit vierzehn Jahren in einer kleinen Buchhandlung gekauft und mochte es allein schon wegen seinem Gewicht, seinem Cover und dem druckfrischen Geruch. Es hat Reisen mit mir erlebt und Abende im zugeschneiten Auto, während ich auf die Rückkehr meines Vaters gewartet habe - demnach hänge ich irgendwie an dem Buch. Und es war das erste Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Und es sind nicht nur einige Tränchen geflossen, nein - ich habe geschluchzt und geheult, es hat mir das Herz zerrissen. Die Idee, aus der Sicht des Todes zu schreiben, fand ich anfangs in all meiner Naivität etwas merkwürdig, aber schnell wurde klar, dass genau das ein Meisterstreich des Autors war. Plötzlich schien mir der Tod sympathisch, ja gar warmherzig. Die Geschichte ist geschmückt mit schönen Worten, einem tollen Schreibstil und vielen kleinen auflockernden "Einschiebungen". Jede einzelne Figur ist mir fest ans Herz gewachsen, gespannt habe ich deren Abenteuer und Schreckensmomente miterlebt. Und weil eben jede Figur so einzigartig ist, so echt wirkt, konnte ich nach dem Buch nicht mehr aufhören zu weinen. Ein Kunstwerk.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.12.2020
Bewertet: anderes Format

Die Bücherdiebin ist ein sehr berührender Roman, welcher mit zwischendruch auch zum weinen gebracht hat. Man braucht aber schon etwas starke Nerven beim Lesen, es ist nicht für jederman etwas. Jedoch wachsen die Charaktere einen schnell ans Herz und man fühlt mit ihnen.


  • Artikelbild-0
  • Tod und Schokolade

    Zuerst die Farben. Dann die Menschen. So sehe ich die Welt normalerweise. Ich versuche es zumindest.

    Eine kurze Bemerkung am Rande
    Ihr werdet sterben.

    Ich bin nach Kr en bem ht, dieser ganzen Angelegenheit eine fr hliche Seite zu verleihen, aber die meisten Menschen haben einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unm glich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu berzeugen. Bitte glaubt mir: Ich kann wirklich fr hlich sein. Ich kann angenehm sein. Am sant. Achtsam. And tig. Und das sind nur die Eigenschaften mit dem Buchstaben A . Nur bitte verlangt nicht von mir, nett zu sein. Nett zu sein ist mir v llig fremd.

    Reaktionen auf die oben genannte Tatsache

    Mache ich euch Angst? Ich bitte euch inst ig - keine Sorge. Man kann mir alles nachsagen, nur nicht, dass ich ungerecht bin.

    Was fehlt?
    Nat rlich - eine Bekanntmachung. Ein Beginn.
    Wo ist nur mein gutes Benehmen geblieben?
    Ich k nnte mich ganz f rmlich vorstellen, aber das ist gar nicht n tig. Ihr werdet mich schon bald recht gut kennen; wie bald - das h t von einer Reihe von Umst en ab. Nur so viel sei gesagt: Irgendwann einmal werde ich ber euch allen stehen, so freundlich, wie es mir m glich ist. Eure Seelen werden in meinen Armen liegen. Auf meiner Schulter wird eine Farbe ruhen. Sanft werde ich euch davontragen.
    Ihr werdet vor mir liegen. (Es passiert nur selten, dass ich Menschen stehend antreffe.) Ihr werdet in der Kruste eurer eigenen K rper gefangen sein. Vielleicht gibt es ein Erkennen; ein Schrei tr pfelt zu Boden. Die einzigen Ger che, die ich danach h ren werde, sind mein eigener Atem und der Klang des Geruchs, meine eigenen Schritte.
    Die Frage ist, welche Farbe die Welt angenommen haben wird, wenn ich euch holen komme. Was wird der Himmel uns erz en?
    Ich pers nlich mag einen schokoladenfarbenen Himmel. Dunkle Bitterschokolade. Die Leute behaupten, das passt zu mir. Ich versuche trotzdem, mich an jeder Farbe zu erfreuen, die ich sehe, an dem ganzen Spektrum. Etwa eine Milliarde Schattierungen, keine wie die andere, und ein Himmel, der sie langsam in sich aufsaugt. Das nimmt dem Stress die Sch e. Und es hilft mir, mich zu entspannen.

    Eine kurze Zwischenbemerkung

    Die Menschen beachten die Farben eines Tages lediglich an seinem Anfang und an seinem Ende. Dabei wandert ein Tag durch eine Vielzahl von Farbt nen und Schattierungen, und zwar in jedem Augenblick. Eine einzige Stunde kann aus Tausenden von unterschiedlichen Farben bestehen. Wachsgelb, regenbespr htes Blau. Schlammige Dunkelheit. In meinem Gesch habe ich es mir zur Angewohnheit gemacht, darauf zu achten.

    Wie schon angedeutet, ist Ablenkung meine einzige Rettung. Sie allein hilft mir, bei Verstand zu bleiben. Sie hilft mir, mit meiner Arbeit klarzukommen, was nicht so einfach ist, wenn man bedenkt, wie lange ich diese T gkeit schon aus be. Das Problem ist: Wer k nnte mich ersetzen? Wer k nnte f r mich einspringen, w end ich in einem Vier-Sterne-Hotel irgendwo am Meer Urlaub mache oder in den Bergen Ski fahre? Die Antwort ist: Niemand. Genau dieser Umstand hat mich dazu veranlasst, die Ablenkung zu meiner Erholung zu machen, mich damit zu zerstreuen. Also mache ich Urlaub in Farben, in Schattierungen.
    Dennoch fragt ihr euch m glicherweise, warum ich berhaupt Urlaub brauche. Ihr wollt wissen, wovon ich mich ablenken muss?
    Was mich zum n sten Punkt bringt.
    Es sind die brig gebliebenen Menschen.
    Die erlebenden.
    Sie sind es, deren Anblick ich nicht ertrage, und in meinem Bem hen, sie nicht anzusehen, versage ich h ig. Ich konzentriere mich absichtlich auf die Farben, um die erlebenden aus meinen Gedanken zu verbannen, aber hin und wieder werde ich Zeuge, wie die Zur ckbleibenden zwischen den Puzzlest cken der Erkenntnis, erraschung und Verzweiflung zusammenbrechen. Sie haben zerstochene Herzen. Sie haben