Mit den Augen eines Kindes sehen lernen - Band 2

Die Anstrengungsverweigerung

Mit den Augen eines Kindes sehen Band 2

Bettina Bonus

(5)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 52.00
Fr. 52.00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 6 - 9 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 6 - 9 Werktagen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Beschreibung

Nach Band 1, der die grundlegende Problematik der Pflege- und Adoptivkinder beschreibt, wird im vorliegenden Buch die Anstrengungsverweigerung als eine der häufigsten Folgen der Frühtraumatisierung beschrieben. Sie äussert sich in einer extrem hartnäckigen Verweigerung von Anstrengung, die scheinbar nicht durchbrochen werden kann.

Diese kann so weit gehen, dass die Kinder aus dem bürgerlichen Leben herausfallen (Schulabbruch, Leben auf der Strasse, etc.), denn viele von ihnen besitzen nicht den Antrieb, die erforderlichen Anstrengungen des normalen Alltags auf sich zu nehmen. So sind die betroffenen Kinder auf die Hilfe von aussen angewiesen.

Was Pflege- und Adoptiveltern, aber auch andere unterstützende Menschen tun können, um den Teufelskreis zu durchbrechen, erfahren Sie im Buch.

Dr. Bettina Bonus beschäftigt sich mit der Problematik von Pflege- und Adoptivkindern seit über zwanzig Jahren. Die ersten grundlegenden sozialpädagogischen Erfahrungen sammelte sie in der gemeinsamen Arbeit mit ihrer Mutter Prof. Dr. Hildur v. Schweinitz, die den Lehrstuhl für Sozialpädagogik und Sozialarbeit an der Universität Osnabrück inne hatte. Nach einer Ausbildung zur Erzieherin und dem medizinischen Studium arbeitete sie als Ärztin in der klinischen Pharmakologie, wo sie ihre Promotion mit "magna cum laude" abschloss. Anschliessend war sie an der Kinder- und Jugendpsychatrie der Universitätsklinik Köln als Assistenzärztin von Prof. Dr. Gerd Lehmkuhl und Prof. Dr. Manfred Döpfner tätig. Gleichzeitig sammelte sie als Pflegemutter viele wichtige Erfahrungen in der Praxis. Dr. Bonus ist seit 1999 als selbstständige Beraterin und Begleiterin von Pflege- und Adoptivkindern tätig. Hierbei hat sie sich auf die Betreuung von besonders hochproblematischen Pflege- und Adoptivkindern und deren Familien spezialisiert.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 352
Erscheinungsdatum 27.03.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8370-1843-1
Verlag BoD – Books on Demand
Maße (L/B/H) 21.3/14.9/3 cm
Gewicht 548 g
Auflage 2. Auflage

Weitere Bände von Mit den Augen eines Kindes sehen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
Übersicht
5
0
0
0
0

Eine Offenbarung
von einer Kundin/einem Kunden am 03.06.2021

Dieses Buch war eine Offenbarung und half uns endlich das wie "Faulheit und Abwehr" aussehende Verhalten unserer Adoptivtöchter zu verstehen. Meiner Meinung nach zeigt Frau Dr. Bonus hier in diesem Buch die wesentlichen Schlüssel zum Erfolg. Ja, genau! Das hier erstmals beschriebene Phänomen der Anstrengungsverweigerung erklärt ... Dieses Buch war eine Offenbarung und half uns endlich das wie "Faulheit und Abwehr" aussehende Verhalten unserer Adoptivtöchter zu verstehen. Meiner Meinung nach zeigt Frau Dr. Bonus hier in diesem Buch die wesentlichen Schlüssel zum Erfolg. Ja, genau! Das hier erstmals beschriebene Phänomen der Anstrengungsverweigerung erklärt alles!

ACHTUNG: "Schwarze Pädagogik"
von einer Kundin/einem Kunden am 16.04.2021

Ich habe alle 4 Bände dieser Büchreihe gelesen, weil wir eine Geschädigte (Teenager) dieser menschenverachtenden Pseudo-Pädagogik seit nun fast 2 Jahren in Pflege haben. Den Adoptiveltern, die die sog. Bonus Methode an ihrem Kind über viele Jahre angewendet haben und zudem auch Kurse bei Frau Dr. Bonus besucht hatten, wurde letz... Ich habe alle 4 Bände dieser Büchreihe gelesen, weil wir eine Geschädigte (Teenager) dieser menschenverachtenden Pseudo-Pädagogik seit nun fast 2 Jahren in Pflege haben. Den Adoptiveltern, die die sog. Bonus Methode an ihrem Kind über viele Jahre angewendet haben und zudem auch Kurse bei Frau Dr. Bonus besucht hatten, wurde letztendlich per Gerichtsbeschluss das Kind entzogen. Die von der selbsternannten Spezialistin und ihrem Privat-Institut aufgestellten Thesen und Postulate entbehren meiner Auffassung nach exakter, moderner wissenschaftlicher Forschung in der Kinder- und Jugendpsychatrie, der Pädagogik und Psychologie sowie Hirnforschung. Die Thesen der Dr. Bonus verfangen aber bei vielen mehr oder minder verzweifelten Adoptiv- und Pflegeeltern aufgrund ihrer manipulativ-suggestiven Simplifizierungen. Basierend auf der Grundhypothese, dass es sich grundsätzlich um sog. hochproblematische, frühtraumatisierte Kinder und Jugendliche handelt, wird ein Erziehungsstil postuliert der preussische Tugenden von Pflicht und absolutem Kadaver-Gehorsam mit der nachhaltig unerbittlichen Konsequenz der "Totalen Erziehung" in nationalsozialistischen Stil verknüpft. Speziell in Band 3 wird Frau Dr. Bonus deutlich und die Maskerade ihrer Pseudo-Liebe zum Kind ("Das Programm Liebe strömen...") offenbart sich als das Brechen jedweder Individualität von angeblich "aggressiven, regelverletzenden und grenzüberschreitenden Pflege- und Adoptivkindern", was dann als "nachtragende Konsequenz" überforderten Adoptiv- und Pflegeeltern nahe gelegt wird: Ausgefeilte, raffinierte, entmenschlichende Bestrafungsmaßnahmen, meist Tage oder Wochen nach vermeintlicher Missetat des Kindes, mit boshaften Überraschungseffekten und dem einzigen Ziel absoluter Demütigung des Kindes. Dies als autoritäre Erziehung zu bezeichnen wäre eine Verharmlosung. So fanden wir heraus, dass namhafte Pädagogen und Forscher der Universität Siegen (Forschungsgruppe Pflegekinder) zu denen wir Kontakt aufnahmen, diese Pädagogik der Frau Dr. Bonus als "Schwarze Pädagogik in neuem Gewand" bezeichnen. Schwarze Pädagogik ist in der pädagogischen Forschung ein Begriff und beschreibt exakt worum es hier geht: Dressur statt Persönlichkeitsentwicklung. Weitere Lektüre: Familien Bande - Zeitschrift für Pflegefamilien, Kompetenzzentrum Pflegekinder e.V. , Heft 01 / 2017 - Schwarze Pädagogik im neuen Gewand, Autoren: Dirk Schäfer und Kathrin Weygandt von der Universität Siegen, Forschungsgruppe Pflegekinder

endlich erkannt
von Petra Mattes aus Salem am 10.11.2008

Dieses Buch war eine wirkliche Offenbarung, ich habe meine beiden Pflegekinder wirklich wiederfinden können und gleich viele handfeste praktische Tipps, um mit bestimmten Auffälligkeiten umgehen zu können. Müßte eigentlich Pflichtlektüre für alle sein, die mit Pflegekinder zu tun haben. Außerdem wird hier ohne viel Fachfremdwört... Dieses Buch war eine wirkliche Offenbarung, ich habe meine beiden Pflegekinder wirklich wiederfinden können und gleich viele handfeste praktische Tipps, um mit bestimmten Auffälligkeiten umgehen zu können. Müßte eigentlich Pflichtlektüre für alle sein, die mit Pflegekinder zu tun haben. Außerdem wird hier ohne viel Fachfremdwörtern und viel Seelentiefe erklärt.


  • Artikelbild-0