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Das Ende eines ganz normalen Tages

Nach dem Bestseller „Es klopft“ – mehrere Monate stand der Roman auf den Bestsellerlisten der Schweiz – legt Franz Hohler nun einen Band mit klugen, aberwitzigen, bewegenden und nachdenklich stimmenden Geschichten vor; Geschichten darüber, wie wenig es braucht, um den Alltag aus der Balance geraten zu lassen.

In Franz Hohlers neuen Erzählungen werden wir zu Zeugen von alltäglichen Ereignissen: schrecklichen, schönen, berührenden, aberwitzigen … Ein Mann kommt ausgerechnet in dem Augenblick ins Stolpern, in dem ihm auf der Strasse eine junge, attraktive Frau begegnet. Ein anderer möchte am liebsten zu randalieren beginnen, wenn jemand in seiner Nähe laut mit dem Handy telefoniert, und zwei Jungen wollen den Weiher hinter ihrem Haus mit einer alten Ovomaltinebüchse leer schaufeln – doch wie die anderen Figuren in Hohlers Erzählungen müssen auch sie lernen, dass sich die Welt den Träumen und Plänen des Menschen nur allzu häufig widersetzt.

In mancher Geschichte begegnen wir auch dem Autor selbst oder ihm nahe stehenden Menschen. So erzählt eine besonders berührende Geschichte von dem Bild seiner Schwiegermutter, das im Vorraum zu Hohlers Wohnung hängt. Hier stellt der Erzähler regelmässig Blumen auf, und genauso regelmässig fragt er sich, was eigentlich gewesen wäre, wenn diese Frau einen anderen Mann geheiratet hätte? Hätte dann sein Leben nicht einen ganz anderen, womöglich unglücklicheren Verlauf genommen?

Franz Hohler hat ein überaus hintersinniges Buch darüber geschrieben, dass oft schon kleine Ereignisse genügen, um ein Leben ganz grundsätzlich aus der Bahn zu werfen und uns mit manchmal überraschenden Wahrheiten zu konfrontieren.

Portrait
Franz Hohler wurde 1943 in Biel, Schweiz, geboren, er lebt heute in Zürich und gilt als einer der bedeutendsten Erzähler seines Landes. Franz Hohler ist mit vielen Preisen ausgezeichnet worden, u.a. erhielt er 2002 den Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 2005 den Kunstpreis der Stadt Zürich, 2013 den Solothurner Literaturpreis, 2014 den Alice-Salomon-Preis und den Johann-Peter-Hebel-Preis. Sein Werk erscheint seit über vierzig Jahren im Luchterhand Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 109
Erscheinungsdatum 27.08.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-630-87283-4
Verlag Luchterhand Literaturverlag
Maße (L/B/H) 20,7/13,4/1,7 cm
Gewicht 210 g
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Mit Liebe fürs Detail!“

Leyla Arfai, Buchhandlung Basel

In diesem schmalen Büchlein entführt uns Franz Hohler in die Welt seines Alltags, sowie in fremde Länder und Kulturen. Er ist ein großartiger Beobachter mit einem geschulten Blick für die kleinen Dinge im Leben. Er versteht es, sich kurz zu halten, aber viel zu sagen. Sein Buch ist simpel, aber dennoch tiefgründig, was eine tolle Kombination ist. Ein kleines Buch für zwischendurch, das einen nachdenklich stimmt und zum Lächeln bringt. Und das sich auf jeden Fall lohnt. In diesem schmalen Büchlein entführt uns Franz Hohler in die Welt seines Alltags, sowie in fremde Länder und Kulturen. Er ist ein großartiger Beobachter mit einem geschulten Blick für die kleinen Dinge im Leben. Er versteht es, sich kurz zu halten, aber viel zu sagen. Sein Buch ist simpel, aber dennoch tiefgründig, was eine tolle Kombination ist. Ein kleines Buch für zwischendurch, das einen nachdenklich stimmt und zum Lächeln bringt. Und das sich auf jeden Fall lohnt.

Kundenbewertungen

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Denktanstösse und tiefgründige Gedanken hinter jeder noch so simplen Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Aesch am 12.05.2014
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Die Texte von Franz Hohler lassen einen über das Leben in seiner ganzen Form nachdenken. Es gelingt ihm, ein anderes Licht auf gewisse Stadien des Leben zu werfen oder genau die eigenen Standpunkte zu vertreten. Die Geschichten sind kurz, gut und ein grandioser Lesestoff für zwischendurch.