Meine Filiale

Der Name des Windes

Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag

Die Königsmörder-Chronik Band 1

Patrick Rothfuss

(128)
Buch (gebundene Ausgabe)
Buch (gebundene Ausgabe)
Fr. 37.90
Fr. 37.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen Versandkostenfrei
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Versandkostenfrei

Weitere Formate

gebundene Ausgabe

ab Fr. 37.90

Accordion öffnen
  • Der Name des Windes

    Klett Cotta

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 37.90

    Klett Cotta
  • Der Name des Windes

    Klett Cotta

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 81.90

    Klett Cotta

eBook (ePUB)

Fr. 27.90

Accordion öffnen

Hörbuch (MP3-CD)

Fr. 38.90

Accordion öffnen
  • Der Name des Windes

    4 MP3-CD (2012)

    Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen

    Fr. 38.90

    4 MP3-CD (2012)

Hörbuch-Download

Fr. 21.90

Accordion öffnen

Beschreibung

In »Der Name des Windes« erzählt Patrick Rothfuss die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Zauberer seiner Zeit. Damit ist ihm ein Roman von so viel Einfallsreichtum und solch sprachlicher Kraft und Authentizität gelungen, dass er die gesamte Fantasyszene aufhorchen lässt.

»Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weissglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Strassenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein grosser Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.

Mit Der Name des Windes legt Patrick Rothfuss den ersten Teil der Königsmörder-Chronik-Trilogie vor, der in den USA bei Kritikern und Fantasylesern begeistert aufgenommen wurde und schon bald einen der vorderen Plätze in der New York Times Bestsellerliste belegte. Der Bestseller-Autor Terry Brooks schreibt: »Der Name des Windes stellt das Debüt eines Autors dar, den wir lieber im Auge behalten sollten.« Das Magazin »The Onion« gibt den Lesern folgenden Rat: »Stellen Sie Der Name des Windes neben "Der Herr der Ringe" ins Regal und erwarten Sie den Tag, an dem beide in einem Atemzug genannt werden, vielleicht als Erste unter Gleichen.«

2007 wurde Patrick Rothfuss für seinen Roman »Der Name des Windes« mit dem Quill Award sowie dem Pulishers Weekly Award für das beste Fantasy-Buch des Jahres ausgezeichnet.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: In den USA als bestes Fantasybuch des Jahres ausgezeichnet, auch bei uns auf die Bestsellerliste gestürmt. "Der Name des Windes" setzt Maßstäbe - heroisch, gewaltig, bombastisch. Eine eindringliche Bilderflut. Eine spektakuläre Geschichte. Ein Fantasy-Hochgenuss! Zugleich Auftakt der Trilogie "Die Königsmörder-Chronik".

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 864
Erscheinungsdatum 29.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-608-93815-9
Verlag Klett Cotta
Maße (L/B/H) 22.1/14.2/7.3 cm
Gewicht 1106 g
Originaltitel The Name of the Wind. The Kingkiller Chronicle: Day One
Auflage 26. Auflage
Übersetzer Jochen Schwarzer
Verkaufsrang 6624

Weitere Bände von Die Königsmörder-Chronik

Buchhändler-Empfehlungen

Mitreissend

Denny Engel, Buchhandlung Bern

Nun habe auch ich endlich den zweiten neuen Stern am Fantasy - Himmel , namentlich Patrick Rothfuss, gelesen :) (Der andere wäre Peter V. Brett :D) Und ich muss sagen, die vielen Komplimente und begeisterten Rezensionen haben nicht zu viel versprochen. Die Geschichte ist spannend und sehr gut erzählt (Kvothe ist wirklich ein toller Geschichtenerzähler ;D) und man hat wirklich Spass beim Lesen. Die gut ausgearbeitete Welt erlaubt ein tiefes Eintauchen und man kommt so schnell nicht mehr davon weg :) Definitv lesenswerte Fantasy und auch für Menschen geeignet die Fantasy nicht so mögen (kann ich persönlich bestätigen, da solche Kolleginnen von mir es auch super fanden :D)

Creme de la Creme der Fantasy-Literatur

Sandra Wittwer, Buchhandlung Thurgau

Ich habe, zugegebenermassen, meine ersten hundert Seiten gebraucht bis ich mit der Geschichte warm geworden bin, aber was danach kam war das reinste Fegefeuer, ich habe förmlich gebrannt vor Begeisterung. Für mich ist „Der Name des Windes“ das beste Fantasy-Buch der letzten Jahre. Wieso eigentlich? Ich glaube Rothfuss hat ein Buch geschrieben, welches jeder lesen kann und ganz wichtig; jeden begeistern kann. Er benutzt zwar klassische Fantasyelemente, aber sein Buch lebt von viel mehr; denn es lebt von diesem kleinen Jungen, der einmal der grösste Magier seiner Zeit werden wird. Möchten Sie wirklich ein gutes Buch (wenn nicht eines der besten) lesen? Dann lesen Sie „Der Name des Windes“!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
128 Bewertungen
Übersicht
118
6
2
1
1

von einer Kundin/einem Kunden am 23.01.2021
Bewertet: anderes Format

Die illustrierte Luxussonderausgabe ist Pflicht für jeden Fantasy Fan und Buchliebhaber. Dieser Band ist beeindruckend gestaltet und reich an wunderschönen Illustrationen.

Der Auftakt eines brillanten Fantasy Epos‘.
von einer Kundin/einem Kunden am 20.01.2021

Kvothe ist als vieles bekannt: als Magier, Held, begnadeter Musiker. Eben eine richtige Legende. Wir lernen Kvothe jedoch anders kennen. Als Gastwirt des örtlichen Pubs mitten in der Pampa. Mit seinem Lehrling Bast bewirtet er jeden Abend die ortsansässigen Feldarbeiter und lauscht ihren Erzählungen. Dabei wissen diese nicht, d... Kvothe ist als vieles bekannt: als Magier, Held, begnadeter Musiker. Eben eine richtige Legende. Wir lernen Kvothe jedoch anders kennen. Als Gastwirt des örtlichen Pubs mitten in der Pampa. Mit seinem Lehrling Bast bewirtet er jeden Abend die ortsansässigen Feldarbeiter und lauscht ihren Erzählungen. Dabei wissen diese nicht, dass der Held ihrer vielen Erzählungen und Diskussionen direkt vor ihnen steht. Aber Kvothe ist das nur Recht. Er hat genug von Abenteuern und ist insgeheim froh unerkannt zu bleiben. Das ändert sich jedoch als ein Chronist durch einen Überfall im Gasthaus landet und unseren Helden dazu überredet ihm seine Geschichte zu erzählen. Und Kvothe erzählt sie ihm. Von Anfang an…. In fast einer einzigen großen Rückblende erzählt der Autor seine Geschichte. Über Kvothes Anfänge als Kind fahrender Schauspieler, über Schicksalsschläge, die Aufnahme an der Universität, die erste große Liebe, Freundschaft. Eben alles was ein gutes Abenteuer ausmacht. Und trotz der vielen Details und dem gemächlichen Tempo schafft es der Autor eine Geschichte zu erzählen die man nicht mehr aus der Hand legen will. Ein modernes Fantasy Epos, welches durchaus im gleichen Zug wie Tolkien und andere Meister der Fantasy genannt werden kann.

Kein einziges Wort in diesem Buch ist vergeudet! Was für ein Lese-Erlebnis!
von Pteranodon am 18.01.2021

Ich würde eine lange Rezession verfassen, aber meine Worte würden nicht annähernd ausdrücken können, wie gut dieses Buch ist. Ich bin völlig abgetaucht in Kvothes Welt und habe jede Sekunde genossen. Detailreich, bildgewaltig, imponierend, brilliant, episch .. Die Bedeutung dieser Worte reicht mir nicht aus. Man muss es lesen, ... Ich würde eine lange Rezession verfassen, aber meine Worte würden nicht annähernd ausdrücken können, wie gut dieses Buch ist. Ich bin völlig abgetaucht in Kvothes Welt und habe jede Sekunde genossen. Detailreich, bildgewaltig, imponierend, brilliant, episch .. Die Bedeutung dieser Worte reicht mir nicht aus. Man muss es lesen, um es zu verstehen.


  • Artikelbild-0
  • Prolog. Eine dreistimmige Stille
    Es war wieder Abend geworden. Das Wirtshaus zum Wegstein lag still da, und es war eine dreistimmige Stille.
    Die vernehmlichste der dreifachen Stille war dumpf und lastend und verdankte sich dem, was fehlte. Hätte ein Wind geweht, so hätte er in den Bäumen geseufzt, hätte das Wirtshausschild quietschend zum Schaukeln gebracht und die Stille wie trudelndes Herbstlaub die Straße hinabgeweht. Wäre das Wirtshaus gut besucht gewesen, hätten sich dort auch nur eine Handvoll Männer aufgehalten, so hätten sie die Stille mit Geplauder und Gelächter erfüllt, mit dem Radau und Bohei, den man in dunklen Abendstunden in einer Schenke erwartet. Wäre Musik erklungen ... aber nein, natürlich erklang keine Musik. All das fehlte, und so blieb es still.
    Im Schankraum saßen zwei Männer an einem Tresenende beieinander. Sie tranken mit stiller Entschlossenheit und mieden ernsthafte Gespräche über beunruhigende Neuigkeiten. Und indem sie das taten, fügten sie der großen, dumpfen Stille eine kleine, mürrische hinzu. Daraus entstand eine Art Legierung, ein Kontrapunkt.
    Die dritte Stille war weit weniger vernehmlich. Hätte man eine Stunde lang gelauscht, so hätte man vielleicht begonnen, sie im Dielenboden des Raumes oder in den Holzfässern hinterm Tresen zu erahnen. Sie lag in der steinernen Masse des schwarzen Kamins, der noch die Wärme eines erloschenen Feuers barg. Sie lag im langsamen Hin und Her eines weißen Leinentuchs, das die Maserung des Tresens entlangfuhr. Und sie lag in den Händen des Mannes, der dort stand und eine Mahagonifläche polierte, die bereits im Lampenschein glänzte.
    Der Mann hatte leuchtend-, ja flammenrotes Haar. Seine Augen blickten dunkel und abwesend, und er bewegte sich mit einer Sicherheit, die sich aus vielfältigem Wissen speiste.
    Das Wirtshaus gehörte ihm, wie ihm auch die dritte Stille gehörte. Und das war nur recht und billig so, denn sie war die größte der dreifachen Stille und schloss die anderen ein. Sie war so tief und so weit wie der Spätherbst. Sie wog so schwer wie ein großer, vom Fluss glatt geschliffener Stein. Es war der geduldige, schnittblumenhafte Laut eines Mannes, der darauf wartet zu sterben. (...)
    Minus drei Talente
    (Kvothe der Magier erzählt von seiner Aufnahmeprüfung auf die arkanische Universität)
    Die Universität lag im Zentrum einer kleinen Stadt. Diese Stadt war jedoch ganz anders als Tarbean mit seinen gewundenen Gassen und dem ewigen Abfallgestank. Es war eher ein schmuckes Städtchen, die Straßen waren breit und die Luft rein. Zwischen den kleinen Häusern erstreckten sich Rasenflächen und Gärten.
    Doch da diese Stadt ganz den Bedürfnissen der Universität diente, stachen einige Besonderheiten ins Auge. So gab es hier beispielsweise zwei Glasbläsereien, drei bestens bestückte Apotheken, zwei Buchbindereien, vier Buchhandlungen, zwei Bordelle und eine wirklich unverhältnismäßig große Zahl von Schenken. Eine hatte am Eingang ein großes Holzschild mit der Aufschrift "KEINE SYMPATHIE!" Ich fragte mich, was nicht-arkane Gäste wohl von dieser Mahnung halten mochten.
    Als ich auf die Bibliothek zuschritt, erinnerte mich das Haus mit seiner grauen, fensterlosen Fassade an einen riesigen Graustein. Nach all den Jahren des Wartens konnte ich es kaum glauben, dass ich dort war. Ich ging um das Gebäude herum, bis ich den Eingang fand, ein massives Steintor, das weit offen stand. Darüber, tief in den Stein gemeißelt, standen die Worte Vorfelan Rhinata Morie . Die Sprache war mir unbekannt. Es war kein Siaru ... vielleicht Yllisch oder Temisch. Noch eine weitere Frage, die es zu beantworten galt.
    Hinter dem Steintor gelangte man in einen Vorraum mit einer Holztür. Ich zog sie auf, und ein kühler, trockener Lufthauch streifte mich. Die Wände waren aus nacktem, grauem Stein, und ein gleichmäßiges, rötliches Licht von Sympathie-Lampen breitete sich im Raum aus. Auf einem großen, hölzernen Schreibtisch lagen etliche große Registrierbücher, die aufgeschlagen waren.
    Hinter dem Schreibtisch saß ein junger Mann, der nach einem waschechten Kealden aussah. Er hatte die charakteristische rötliche Gesichtsfarbe, dunkles Haar und dunkle Augen.
    "Kann ich dir helfen?", fragte er mit schnarrendem Siaru-Akzent.
    "Ich möchte in die Bibliothek", sagte ich. Ich hatte ein Hochgefühl im Bauch, und meine Handflächen waren feucht.
    Er musterte mich, versuchte offenbar mein Alter einzuschätzen. "Bist du Student?"
    "Angehender", sagte ich. "Ich muss nur noch die Zulassungsprüfung absolvieren."
    "Das musst du zuerst erledigen", erwiderte er streng. "Ich kann hier niemanden hereinlassen, der nicht eingeschrieben ist." Er wies auf die Registrierbücher.
    Das Hochgefühl fiel in sich zusammen. Ich machte mir nicht die Mühe, meine Enttäuschung zu verhehlen. "Darf ich mich nicht wenigstens ein paar Minuten umsehen? Ich komme von sehr weit her ..." Ich sah zu den beiden Flügeltüren hinüber, die aus dem Raum hinausführten. Die eine war mit PRÄSENZ beschriftet, die andere mit MAGAZIN. Hinter dem Pult gab es noch eine kleinere Tür mit der Aufschrift NUR FÜR PERSONAL.
    Sein Miene milderte sich ein wenig. "Nein, das geht nicht. Das würde Ärger geben." Er musterte mich erneut. "Willst du wirklich die Zulassungsprüfung absolvieren?"
    Ich nickte. "Ich wollte bloß vorher noch hierher kommen", sagte ich und sah mich in dem ansonsten leeren Raum um; ich betrachtete die geschlossenen Türen und überlegte, wie ich ihn dazu bringen konnte, mir Zutritt zu gewähren.
    Bevor mir etwas einfiel, ergriff er wieder das Wort. "Wenn du das wirklich willst, solltest du dich sputen. Heute ist der letzte Tag. Und manchmal machen sie schon mittags Schluss."
    Mein Herz pochte. Ich war davon ausgegangen, dass die Prüfungen den ganzen Tag stattfanden. "Wo muss ich hin?"
    "Hollows." Er wies zum Ausgang. "Links entlang. Ein flaches Gebäude mit ... bunten Fenstern. Zwei große ... Bäume davor." Er hielt inne. "Ahorn? Heißen die so?"
    Ich nickte, eilte hinaus und lief die Straße hinab.
    Zwei Stunden später betrat ich aufgeregt die Bühne eines Theatersaals in Hollows. Der Raum war abgedunkelt, nur auf den Tisch der Meister fiel Licht. Ich trat an den Rand dieses Lichtkreises und wartete. Die Gespräche der neun Meister verstummten allmählich, und sie fassten mich in den Blick. (...)