Mein schwarzer Hund

Wie ich meine Depression an die Leine legte

Matthew Johnstone

(18)
Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Ein schwarzer Hund läuft durch dieses Buch, von Seite zu Seite wird er grösser, irgendwann ist er riesig, am Ende jedoch sitzt er brav und klein an der Leine: Der schwarze Hund, das ist die Depression, die Matthew Johnstone viele Jahre begleitete. In einer berührenden Bildergeschichte erzählt er davon, wie sie ihn fast umgebracht hätte und wie er es schliesslich schaffte, sich Schritt für Schritt wieder von ihr zu befreien.
Der schwarze Hund späht um die Ecke. Er legt sich einem auf die Brust und beherrscht die Gedanken. Er sitzt im Kopf und zerfetzt die Erinnerungen. Er lungert daneben, wenn man sich sinnlos betrinkt: Matthew Johnstone findet für den schwer fassbaren Zustand der Depression einfache, zwingende Bilder, die Betroffenen, deren Angehörigen und Freunden helfen können: Sich nicht alleine damit zu fühlen, sich mitteilen zu können, Verständnis zu entwickeln, miteinander darüber ins Gespräch zu kommen – und nie die Hoffnung zu verlieren.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 48
Erscheinungsdatum 03.09.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88897-537-0
Verlag Kunstmann, A
Maße (L/B/H) 21.6/15.3/1 cm
Gewicht 212 g
Originaltitel I Had A Black Dog
Abbildungen o. Pag. mit zahlreichen farbigen Illustrationen 15,5 x 22 cm
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Thomas Lindquist
Verkaufsrang 9115

Kundenbewertungen

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Jeder hat sein eigenes Bild
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 02.08.2020

Das Bild des angsteinflößenden schwarzen Hundes hat im englischsprachigen Raum Tradition. Ich kann mit diesem Bild allerdings so gar nichts anfangen. Dennoch finde ich Matthew Johnstones Buch ideal, um Anderen, Familienangehörigen und Freunden, zu vermitteln, wie der Alltag mit Depression aussehen kann. Es hat auch mir selbst ge... Das Bild des angsteinflößenden schwarzen Hundes hat im englischsprachigen Raum Tradition. Ich kann mit diesem Bild allerdings so gar nichts anfangen. Dennoch finde ich Matthew Johnstones Buch ideal, um Anderen, Familienangehörigen und Freunden, zu vermitteln, wie der Alltag mit Depression aussehen kann. Es hat auch mir selbst geholfen zu verstehen. Damit leben muss ich aber weiterhin. Man sollte eben nicht zu viel erwarten.

Ein Leben mit dem großen schwarzen Hund ist schwierig. Aber trotzdem lebenswert
von einer Kundin/einem Kunden am 12.06.2020

Menschen die unter einer Depression leiden, beschreiben ihre Krankheit oft als ein undefinierbares Etwas. Manche nehmen sie als böses Männchen wahr und für nicht wenige, ist sie einfach nur ein großer schwarzer Hund. So auch für den Illustrator Matthew Johnstone, der jahrelang selbst unter Depressionen litt – und noch immer leid... Menschen die unter einer Depression leiden, beschreiben ihre Krankheit oft als ein undefinierbares Etwas. Manche nehmen sie als böses Männchen wahr und für nicht wenige, ist sie einfach nur ein großer schwarzer Hund. So auch für den Illustrator Matthew Johnstone, der jahrelang selbst unter Depressionen litt – und noch immer leidet. Die Erfahrungen mit seiner Krankheit hat Johnstone in seinem Bilderbuchklassiker ‘Mein schwarzer Hund‘ verarbeitet. Auf knapp 50 Seiten ist ihm gelungen, was andere Bücher nicht auf 300 Seiten schaffen: er hat die Krankheit visualisiert, hat ihr eine Gestalt und ein Gesicht gegeben. Mit tollen Zeichnungen, einer Prise Humor und einfühlsam-empathischen Texten erklärt er die Depression. Verständlich und für jede/n begreifbar. Natürlich ist dieses Büchlein trotz seines wertvollen Inhalts kein Ersatz für eine professionelle Therapie. Jedoch hilft es zu verstehen, wie schnell und schleichend diese Krankheit das Leben von Betroffenen beeinflussen und im schlimmsten Fall sogar zerstören kann. Und das diejenigen die mit dem großen schwarzen Hund leben trotzdem ok und liebenswert sind. So wie sie eben sind.

Es ist okay und das zeigt dieses Bilderbuch
von einer Kundin/einem Kunden am 07.04.2020

Wer in irgendeiner Form schon einmal Kontakt mit Depressionen hatte kennt es: man kann nicht benennen, was mit einem los ist; man weiß nicht, wie man am nächsten Tag aufstehen soll; Hilfeversuche anderer sind schwierig und nicht immer fruchtbar; Motivation zu finden ist teilweise unmöglich. All diese Phänomene lassen sich tiefgr... Wer in irgendeiner Form schon einmal Kontakt mit Depressionen hatte kennt es: man kann nicht benennen, was mit einem los ist; man weiß nicht, wie man am nächsten Tag aufstehen soll; Hilfeversuche anderer sind schwierig und nicht immer fruchtbar; Motivation zu finden ist teilweise unmöglich. All diese Phänomene lassen sich tiefgreifend psychologisch und wissenschaftlich erklären, aber in der Psychologieabteilung findet man eben auch dieses dünne Bilderbuch. Mit aussagekräftigen Bildern und kurzen Sätzen bzw. Dialogen schafft es Matthew Johnstone, das Innenleben eines Depressiven auf den Punkt zu bringen. Der Untertitel "Wie ich meine Depression an die Leine legte" ist gut gewählt und zeigt auch, dass dieses Büchlein dem Leser Hoffnung geben will.

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