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Das Lied der Dunkelheit / Dämonenzyklus Bd. 1

Roman

Dämonenzyklus Band 1

Peter V. Brett

(139)
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Beschreibung


„Weit ist die Welt – und dunkel …“

… und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.

„Das Lied der Dunkelheit“ ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des grössten Kampfes der Menschheit – der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.

Episch und düster – die faszinierendste Weltenschöpfung der letzten Jahre.

"Das Lied der Dunkelheit ist phänomenal! Ein grossartiger Abenteuerroman, ein Lied über wahres Heldentum."

Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich ganz dem Schreiben von fantastischer Literatur widmete. Mit seinen Romanen und Erzählungen aus der Welt von »Das Lied der Dunkelheit« hat er die internationalen Bestsellerlisten gestürmt. Peter V. Brett lebt in Brooklyn, New York.

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 797
Erscheinungsdatum 04.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-52476-7
Reihe Demon Zyklus 1
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 20.8/13.7/6 cm
Gewicht 806 g
Originaltitel The Painted Man (Demon Cycle 1)
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Ingrid Herrmann-Nytko
Verkaufsrang 8143

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Buchhändler-Empfehlungen

Packend und unterhaltsam!

Denny Engel, Buchhandlung Bern

Nachdem ich meine "Schwert der Wahrheit" - Reihe beendet hatte und auf der Suche nach neuem Fantasy - Lesefutter war, wurde mir sehr häufig "Das Lied der Dunkelheit" empfohlen. Der Inhalt interessierte mich sofort und ich begann gleich zu lesen. Und wie ihr euch denken könnt: Es ist einfach genial! :) Der Plot selbst ist zwar gar nicht so komplex oder innovativ, jedoch die Grundidee und die entworfene Welt schon! Man wird wirklich unverzüglich in die Geschichte hineingezogen und fiebert mit den Charakteren mit. Obwohl sich die Grundidee einfach anhört ist die Umsetzung sehr gut und die einfache, jedoch nicht "dumme" Sprache, erlaubt einen schnellen Einstieg. Das ist eines der Bücher bei dem man nicht genau sagen kann, was es ist dass einen sofort in den Bann nimmt und fasziniert, aber das muss man ja auch nicht immer benennen können :) Auf jeden Fall ein echter Tipp für High - Fantasy Liebhaber, ihr werdet nicht enttäuscht sein! :)

Highlight gesucht?

Kathi Kromer, Buchhandlung Schaffhausen

Dann greifen Sie zu. Dieses Buch und seine Figuren werden Sie nicht mehr loslassen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
139 Bewertungen
Übersicht
107
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0

von einer Kundin/einem Kunden am 07.09.2020
Bewertet: anderes Format

Auftakt der Dämonenzyklus. Brett hat eine Welt erschaffen der nicht nur immens ist, sondern fasziniert und fesselt zugleich. Für alle Fans von Rothfuss, ist dieses Buch und dieser Reihe ein muss!

von einer Kundin/einem Kunden am 23.06.2020
Bewertet: anderes Format

Unfassbar grandioser Schreibstil! Die Art wie Peter Brett den Leser mit seiner Art um die Finger wickelt, ist absolut fantastisch! Ein absolutes Lesehighlight!

Neuer Liebling
von einer Kundin/einem Kunden aus Usingen am 03.06.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Suchtgefahr - die Handlung ist sehr spannend und man fiebert förmlich bei den Charakteren mit. Es ist ein sehr packendes Buch. Wer gerne Fantasy-Bücher liest, sollte unbedingt Arlen auf seinem Weg folgen.


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  • Das grosse Horn dröhnte. Arlen hielt in seiner Arbeit inne, hob den Kopf und blickte auf den zart lavendelfarbenen Morgenhimmel. Nebelschwaden hingen noch in der Luft und brachten einen feuchten, beissenden Geruch mit sich, der dem Jungen nur allzu vertraut war. Eine dumpfe Furcht breitete sich in seinen Eingeweiden aus, während er regungslos in der morgendlichen Stille stand und angespannt wartete, noch voller Hoffnung, er habe sich den Klang des Horns nur eingebildet. Arlen war elf Jahre alt.
    Nach einer Pause erscholl das Horn noch zweimal rasch hintereinander. Ein langer Ton gefolgt von zwei kurzen Stössen, das bedeutete Süden und Osten. Die Holzfällerhütten, der Weiler in der Nähe des Waldes. Sein Vater hatte Freunde dort. Hinter Arlen ging die Haustür auf, und er wusste, dass seine Mutter mit vor dem Mund zusammengeschlagenen Händen hinausspähte.
    Arlen kehrte an seine Arbeit zurück; man brauchte ihm nicht zu sagen, dass er sich sputen musste. Manche Aufgaben liessen sich ein, zwei Tage aufschieben, aber das Vieh musste gefüttert und die Kühe obendrein gemolken werden. Er liess die Tiere in den Ställen und stopfte die Raufen mit Heu voll. Hastig füllte er die Schweinetröge und hetzte dann los, um einen hölzernen Melkeimer zu holen. Seine Mutter hockte bereits unter der ersten Kuh und bearbeitete geschickt deren Euter. Arlen schnappte sich den zweiten Melkschemel und passte sich dem Rhythmus der Mutter an; das Geräusch der auf das Holz prasselnden Milch glich einem getrommelten Trauermarsch.
    Als sie sich anschickten, die beiden nächsten Kühe in der Reihe zu melken, sah Arlen seinen Vater, der dabei war, ihr kräftigstes Pferd, eine fünf Jahre alte Fuchsstute namens Missy, vor den Karren zu spannen. Mit grimmiger Miene ging er seinen Verrichtungen nach.
    Was würden sie dieses Mal vorfinden?
    Bald sassen sie in dem Fuhrwerk und rumpelten in Richtung der kleinen Ansammlung von Häusern, die sich dicht an den Waldessaum schmiegte. Es war gefährlich dort - wenn man das nächste geschützte Gebäude erreichen wollte, musste man über eine Stunde lang rennen -, doch das Holz wurde dringend gebraucht. Arlens Mutter, die sich in ihr abgewetztes Umhängetuch gehüllt hatte, drückte ihren Sohn während der ganzen Fahrt fest an sich.
    "Ich bin schon gross, Mam", beschwerte sich Arlen. "Du musst mich nicht im Arm halten wie ein Baby. Ich habe keine Angst." Das entsprach zwar nicht völlig der Wahrheit, aber er wollte nicht, dass die anderen Kinder ihn sähen, wie er sich an seine Mutter klammerte, wenn sie ankamen. Sie machten sich ohnehin schon genug über ihn lustig.
    "Aber ich fürchte mich", entgegnete seine Mutter. "Was ist, wenn ich diejenige bin, die Halt und Trost sucht?"
    Arlen spürte eine Aufwallung von Stolz und kuschelte sich wieder eng an seine Mutter heran, während sie die Strasse entlangholperten. Sie konnte ihn niemals täuschen, trotzdem fand sie in jeder Situation genau die richtigen Worte.
    Lange bevor sie ihr Ziel erreichten, verriet ihnen eine Säule aus fettigem Qualm mehr, als sie wissen wollten. Man verbrannte die Toten. Und wenn man die Scheiterhaufen so früh anzündete, ohne auf die Ankunft der anderen zu warten, um gemeinsam zu beten, hiess das, dass es sehr viele Opfer gegeben hatte. Sie waren zu zahlreich, um für jeden einzelnen Toten ein Gebet zu sprechen, wenn man mit der Bestattung vor Anbruch der Dunkelheit fertig sein wollte.
    Von dem Hof, der Arlens Vater gehörte, bis zu den Holzfällerhütten waren es über fünf Meilen. Als sie endlich eintrafen, waren die Löscharbeiten an den letzten brennenden Gebäuden beendet, obwohl es im Grunde gar nichts mehr zu retten gab. Von fünfzehn Häusern war nur noch Schutt und Asche übrig.
    "Die Holzstapel sind auch verbrannt", erklärte Arlens Vater und spuckte über die Seitenwand des Karrens. Mit dem Kinn deutete er auf die geschwärzten Trümmer, die von der Ausbeute einer ganzen Saison zurückgeblieben waren. Arlen zog eine Grimasse bei der Vorstellung, dass der morsche Zaun, der den Viehpferch eingrenzte, noch ein ganzes Jahr lang halten musste, und sofort plagten ihn Gewissensbisse. Schliesslich war es nur Holz, das zu Schaden gekommen war.
    Die Dorfsprecherin näherte sich ihrem Karren, als sie zum Stehen kamen. Selia, die Arlens Mutter manchmal Selia die Unfruchtbare nannte, war eine hartgesottene Frau, hochgewachsen und hager, mit einer Haut wie gegerbtes Leder. Das lange graue Haar war zu einem straffen Knoten gezwirbelt, und ihr Umschlagtuch trug sie wie ein Statussymbol, das ihr Amt kennzeichnete. Mit ihr war nicht gut Kirschen essen, wie Arlen mehr als einmal erfahren hatte, wenn sie mit dem Stock auf ihn eindrosch, doch heute empfand er ihre Anwesenheit als tröstlich. Mit Selia ging es ihm wie mit seinem Vater - bei beiden fühlte er sich sicher und geborgen.
    Obwohl Selia keine eigenen Kinder hatte, verhielt sie sich jedem Einwohner von Tibbets Bach gegenüber wie eine Mutter. Nur wenige reichten an ihre Weisheit heran, und ihre Sturheit war nahezu unübertroffen. Wenn Selia einem wohlgesonnen war, dann konnte einem nicht mehr viel passieren.
    "Gut, dass du gekommen bist, Jeph", wandte sich Selia an Arlens Vater. "Und es ist schön, dass du Silvy und den jungen Arlen mitgebracht hast", fuhr sie fort, mit dem Kinn auf Arlen und seine Mutter deutend. "Wir können jede Unterstützung gebrauchen. Sogar der Junge kann helfen."
    Arlens Vater gab einen Grunzlaut von sich und kletterte von dem Fuhrwerk herunter. "Ich habe mein Werkzeug dabei", erklärte er. "Sag mir nur, wo wir mit anpacken können."
    Arlen klaubte das kostbare Werkzeug von der hinteren Ladefläche des Karrens. Gegenstände aus Metall gab es in Tibbets Bach kaum, und sein Vater war stolz auf seine beiden Schaufeln, die Spitzhacke und die Säge. Heute würde jedes einzelne Stück stark beansprucht werden.
    "Wie viele Tote gab es?", erkundigte sich Jeph, obwohl es schien, als wolle er es lieber nicht wissen.
    "Siebenundzwanzig", antwortete Selia. Silvy stiess einen erstickten Schrei aus und schlug die Hände vor den Mund; in ihren Augen standen Tränen. Jeph spuckte abermals aus.
    "Hat jemand überlebt?", fragte er.