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Agnes

Roman

Peter Stamm

(20)
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Im überheizten Lesesaal der Public Library in Chicago wechseln sie die ersten Blicke, bei einem Kaffee die ersten Worte. Eines Tages fordert Agnes ihn auf, ein Porträt über sie zu schreiben, sie will wissen, was er von ihr hält. Schnell zeigt sich, dass Bilder und Wirklichkeit sich nicht entsprechen – und dass die Phantasie immer mehr Macht über ihre Liebesbeziehung erhält.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 153
Erscheinungsdatum 01.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17912-1
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18.8/13.2/1.5 cm
Gewicht 144 g
Auflage 27. Auflage
Verkaufsrang 8850

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Mehr als nur eine einfache Geschichte
von einer Kundin/einem Kunden am 07.11.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das Buch behandelt die Beziehung zwischen Agnes und dem wesentlich älteren, unbenannten Ich-Erzähler. Die beiden treffen sich in einer Bücherei und der Ich-Erzähler ist sofort von der jungen Frau, welche an ihrer Doktorarbeit im Bereich Physik arbeitet, angetan. Schnell lernen sich die beiden kennen und Agnes schafft es den Ich-... Das Buch behandelt die Beziehung zwischen Agnes und dem wesentlich älteren, unbenannten Ich-Erzähler. Die beiden treffen sich in einer Bücherei und der Ich-Erzähler ist sofort von der jungen Frau, welche an ihrer Doktorarbeit im Bereich Physik arbeitet, angetan. Schnell lernen sich die beiden kennen und Agnes schafft es den Ich-Erzähler, welcher eigentlich keine Spuren in der Welt hinterlassen möchte, davon zu überzeugen eine Geschichte über die beiden zu schreiben. Was am Anfang noch eine schöne Liebesgeschichte ist, überholt schnell die Gegenwart und Agnes und der Ich-Erzähler lassen ihr Leben komplett von der Geschichte bestimmen. Agnes wird somit schnell vom Ich-Erzähler abhängig. Als Agnes wegen einer Krankheit länger nicht mehr beim Ich-Erzähler ist, entfremden sich die beiden etwas und der der Ich-Erzähler lernt eine neue Frau kennen, die sich zwischen die beiden zu drängen droht. Finden die beiden wieder zusammen oder droht das Aus für diese sonderbare Beziehung? Eine spannende Geschichte über Liebe, Leben und Tod, die zum Nachdenken anregt.

"Agnes -Peter Stamm | Rezension"
von einer Kundin/einem Kunden am 08.08.2020
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Ich fühlte eine fast körperliche Abhängigkeit, hatte das demütigende Gefühl, nur ein halber Mensch zu sein, wenn sie nicht da war." (S. 61) Das Buch "Agnes" geschrieben von Peter Stamm, war mein erstes Buch von diesem Autor - und ich glaube, auch nicht mein letztes! Die Geschichte an sich hat mir im Großen und Ganzen ganz... "Ich fühlte eine fast körperliche Abhängigkeit, hatte das demütigende Gefühl, nur ein halber Mensch zu sein, wenn sie nicht da war." (S. 61) Das Buch "Agnes" geschrieben von Peter Stamm, war mein erstes Buch von diesem Autor - und ich glaube, auch nicht mein letztes! Die Geschichte an sich hat mir im Großen und Ganzen ganz gut gefallen. Es ist zwar ein bisschen was passiert, richtig aufregend, spannend und mitreißend war es allerdings nicht. Trotzdem war die Geschichte, für mich, auch mal etwas anderes. So ein Buch habe ich bisher noch nicht so oft gelesen. Das Setting hat mir gut gefallen. "Agnes" spielt in Chicago was ich schon ziemlich cool fand. Dass sich der Protagonist auch noch oft in der Bücherei und in einem kleinen Café aufgehalten hat, hat (eigentlich) für eine schöne Stimmung gesorgt. Warum das "eigentlich"? Nun ja, leider ist dieser Protagonist auch einmal fremdgegangen, was mich irgendwie gestört hat, da das für mich die Geschichte nicht voran getrieben hat oder sowas in der Art; es hat der Geschichte einfach nichts genutzt, wie ich finde. Ansonsten fand ich die Charaktere im Großen und Ganzen okay. Allerdings, hat man nicht so richtig das Gefühl gehabt, die Protagonisten zu kennen. Ich bevorzuge eigentlich Bücher, in denen die Protagonisten wie Freunde für jemanden werden. Das Ende hat mir leider leider das Buch ein wenig kaputtgemacht - ich mochte es absolut nicht. Das könnte daran liegen, dass ich kein Fan von offenen Enden bin. Durch den Anfang wusste man zwar mehr oder weniger, was jetzt mit einem der Protagonisten passiert ist, aber man wusste nicht, weshalb. Ob der erste Satz des Buches nur eine Art Metapher war, weiß ich jetzt irgendwie auch nicht so genau... Außerdem kam mir das Ende auch viel zu plötzlich. Aber warum gebe ich dem Buch trotzdem 3/5 Sternen? Das liegt ganz einfach an Peter Stamms wunderbaren Schreibstil! Ich fand die Art, wie er schrieb sehr besonders und irgendwie poetisch, auch, wenn fast kein Gefühl drin lag. Ich bin der Meinung, man muss zwischen den Zeilen lesen, was mir sehr sehr gut gefallen hat.

von einer Kundin/einem Kunden am 22.07.2020
Bewertet: anderes Format

Eine ganz besondere Geschichte voller Schwere und Neuanfängen. Es geht um gescheiterte Persönlichkeiten, die ihren Weg nicht finden. Sich immer wieder verlieren oder einfach nie ankommen. Große Empfehlung!


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