Auswandern nach Peru - ein Kaffeehaus, alltägliches Chaos und viel Liebenswertes

Ein neues Leben zwischen Ignoranz, Stempelwahn, Generalstreiks und anderen Erdbeben

Reisetops Band 3

Denis Freybote

Europäische Auswanderer mit Ziel Südamerika findet man vor allem in Paraguay und Argentinien, während in Peru nur circa 40.000 Menschen als Einwanderer leben. Umso interessanter ist es, die Geschichte einer Auswanderung nach Peru zu erfahren. Der Autor schildert seine Erlebnisse, die er bei seiner Existenzgründung in dem andinen Land in einer lebhaften und offenen Lebenskultur erlebt. Die nicht immer besten Rahmenbedingungen für seine Ansiedelung lassen interessante bis komische Episoden entstehen, auch weil das Leben in 3.400 Meter in einer atemberaubenden Berglandschaft und einer für mitteleuropäische verschiedenartigen Kultur eine grosse Portion Geduld und die Veränderung einer Lebensgrundhaltung mit sich bringt.
Die Erzählungen ziehen sich über einen Zeitraum eines Jahres, in welchen die Eingewöhnungszeit und die Aufbauarbeit eines Kaffeehauses in der alten Inkahauptstadt Cusco geschildert werden. Dabei kommt die Darstellung der Eigenheiten in der peruanischen Kultur nicht zu kurz, wobei alle noch so kompliziert erscheinenden Begebenheiten mit viel Ironie und Witz erzählt werden.
Das Buch gibt eine lebhafte Vorstellung für Auswanderungswillige, was sie ebenso erwarten könnte, aber auch Interessierte, welche in andere Kulturen eintauchen wollen, ist dieses unterhaltsam und amüsant erzählte Abenteuer das Richtige.
Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Das Buch erzählt die Geschichte einer Auswanderung aus Deutschland nach Peru. Dabei wird der zeitliche Bogen von einer Vorbereitungsreise bis ungefähr einem Jahr nach erfolgtem Umzug beschrieben.
Der erste Teil schildert die Vorbereitungsreise, Einholung von Auskünften zu den Visumsregelungen sowie die Vorbereitung zur Geschäftsgründung mit dem Ziel, in Cusco ein Cafe zu eröffnen. In diesem Teil werden auch schon Geschichten zu den ersten kulturell-geprägten Erlebnissen geschildert.

In der Einlebungsphase, dem zweiten Teil, steht dann die Firmengründung und die Visumsbeantragung im Vordergrund. Hier wird der Aufwand deutlich, der leider zu betreiben ist, um alle bürokratischen Hürden nehmen zu können. Dieser Abschnitt beginnt mit dem Umzug von Deutschland nach Peru und zeigt dann die spannende erste Zeit auf, wo das neue Leben in Peru in einer komplett anderen Umgebung als in Europa seinen Anfang nimmt. Die Erzählung konzentriert sich auch auf die Einrichtung des privaten Lebens in Peru. Ausserdem wird von den ersten intensiven Erfahrungen mit der peruanischen Kultur berichtet. Eine Reise nach Bolivien zur Verlängerung des Touristenvisums runden die berichteten Erlebnisse ab.

Im dritten Teil geht es vor allem um den Geschäftsaufbau mit der Suche nach einem Lokal und dessen Ausbau und Renovierung. Wer in Europa über Handwerker schimpft, hat die in Peru sicher noch nicht erlebt … Letzte bürokratische Erlebnisse und zwei Reisen jeweils nach La Paz und nach Lima im Zusammenhang mit dem Visumsverfahren nehmen ebenso einen bedeutenden Platz in diesem Teil ein. Zum Abschluss dieses Kapitels steht die Eröffnung des Cafes.

Im letzten und vierten Teil wird von der ersten Zeit des Geschäftsbetriebes des Cafes erzählt. In diesem Kapitel werden aber auch vor allem durch einige typische Erlebnisse das Leben und die Eigenheiten der Peruaner dargestellt. Dazu zählt eine etwas andere Beschreibung des Festes Inti Raymi und eine Fahrt nach Machu Picchu. Ausserdem wird auf den Einfluss der Kirche und die Streikkultur eingegangen. Den Schluss bildet eine Beschreibung verschiedenartigen Cafegäste und ein kleines abschliessendes Fazit.

Denis Freybote wurde 1972 im thüringischen Kölleda geboren. Mit dem Beginn des Studiums zog er aus Thüringen weg und studierte Betriebswirtschaftslehre in Saarbrücken. Danach wohnte und arbeitete er bei verschiedenen Firmen als Personalentwickler, Geschäftsführungsassistent, Prozessmanager und Projektmanager in Moers bei Duisburg, Frankfurt/Main, Berlin und München. In dieser Zeit reiste er privat durch verschiedene Länder der Erde, wie Chile, Costa Rica, Thailand, Uganda, Brasilien, Neuseeland, Ecuador, Indien, Peru und Madagaskar. Er war mit zwei Südamerikanerinnen verheiratet und sammelte somit nicht nur bei seinen Reisen Erfahrungen mit der südamerikanischen Kultur. Ende 2006/Anfang 2007 kam der Entschluss zur Auswanderung aus Deutschland nach Peru. Seit Ende August 2007 lebt der Autor in Cusco, Peru, wo er ein Cafe in der Altstadt eröffnet hat.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Altersempfehlung 15 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 15.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86040-140-8
Verlag Interconnections medien & reise e.K.
Maße (L/B/H) 20.5/14.5/1.3 cm
Gewicht 254 g
Abbildungen mit schwarzweissen Fotos im Text, Farbfotoss auf 15 Taf. 20,5 cm
Auflage Auflage 2009/10.

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