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Die Bücherdiebin

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009

Markus Zusak

(182)
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Beschreibung

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"Die Bücherdiebin" ist ein modernern Klassiker und Weltbestseller und wurde 2014 erfolgreich verfilmt.

Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf - für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an - in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Dann Äpfel, Kartoffeln und Zwiebeln. Das Herz von Rudi. Die Herzen von Hans und Rosa Hubermann. Das Herz von Max. Und das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz.

Eine unvergessliche Geschichte vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod. Tragisch und witzige, zugleich wütend und zutiefst lebensbejahend - ein Meisterwerk.

Die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges und den Holocaust kennt Markus Zusak, der 1975 in Sydney geboren wurde, nicht aus eigener Erfahrung. Aber seine Eltern und Grosseltern haben ihm erzählt, zum Beispiel von einer Brotrinde, die ein Mann einem sterbenden Juden reichte, oder vom Geräusch, das eine Bombe auf dem Weg zu ihrem Vernichtungsziel macht. Er hat diese Geschichten gesammelt und daraus einen Roman geschaffen, in dessen Mittelpunkt das Mädchen Liesel Meminger steht. Aber nicht sie selbst erzählt, sondern der Tod als Person, der fasziniert ist von dieser besonderen jungen Frau. Es gibt unzählige Vorstellungen vom Tod. Oft handeln sie von der Angst der Menschen vor dem Moment, in dem sie ihm gegenüberstehen. In diesem Buch jedoch treffen wir auf einen Tod, der die Menschen liebt. Er nimmt ihnen nicht das Leben, sondern er ist lediglich zur Stelle, um behutsam ihre Seelen in Empfang zu nehmen. Dieser Tod verspürt kein Mitleid mit den Sterbenden, aber die übrig Gebliebenen rühren ihn zutiefst. Liesel ist so eine Zurückbleibende, die die Trauer kaum ertragen kann. Aber sie findet einen entscheidenden Trost: die Bücher, die ihr in allen möglichen und unmöglichen Situationen buchstäblich in die Hände fallen. Obwohl sie zunächst gar nicht selber lesen kann, weckt jedes Buch einen Hunger, der nur durch geschriebene Wörter und Buchstaben gestillt werden kann. So wird sie zur Leserin und zur Bücherdiebin, weil das die einzige Möglichkeit für sie ist, an die begehrten Schätze zu kommen. Und so überlebt sie den Tod ihres kleinen Bruders, die Trennung von den Eltern, die Zeiten, in denen sie vom Hunger todkrank danieder liegt, und die Stunden in einem Keller, wo eine dicht gedrängte Menschenmenge sich von ihrer Stimme wegtragen lässt - von allen Bomben und Sirenen, wo sie mit ihrem Vorlesen ihre eigene Seele und die der anderen rettet. Der Tod erzählt diese Geschichten mit einer Liebe zum Detail, manchmal erläuternd, mal prägnant und oft fröhlich. Gerade diese Unbekümmertheit aber ist es, die den erwachsenen Lesern oft den Atem anhalten lässt. Jüngere Leser werden den schwarzen Humor des Autors sicher nicht ganz erfassen, aber sie werden mit ihrem oft untrüglichen Gespür für Wahrhaftigkeit den eigentlichen Gehalt dieses Romans begreifen. Sie werden mit Liesel Fussball spielen und sich auf dem Schulhof prügeln, das Lesen mühsam erlernen, die Angst vor den Bomben spüren, mit ihr Bücher stehlen gehen und ihre letzte Brotrinde auf der Strasse liegen lassen, damit sie von jüdischen Kindern gefunden werden kann. Sie werden mit Liesel entdecken, dass der Hunger manchmal kleiner wird, wenn man sein Brot mit anderen teilt, und dass sogar Schläge manchmal weniger schmerzlich sind als das Gefühl, einen anderen Menschen im Stich gelassen zu haben. "Hunger?", fragte Rudi. Liesel erwiderte: "Bärenhunger! Auf ein Buch!" Zum Beispiel auf dieses! (Rezension von Gabriele Hoffmann aus dem Libri-Fachkatalog Harry & Pooh 2008/2009)

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 592 (Printausgabe)
Altersempfehlung 12 - 12 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 04.12.2008
Sprache Deutsch
EAN 9783894804275
Verlag Random House ebook
Originaltitel The Book Thief
Dateigröße 6475 KB
Übersetzer Alexandra Ernst
Verkaufsrang 5838

Buchhändler-Empfehlungen

Genial!!

Désirée Hasler, Buchhandlung Schönbühl

Als Liesels Bruder stirbt, stiehlt sie ihr erstes Buch, sodass sie eine letztes Erinnerungsstück an ihn hat. Liesel wird in der Nazizeit in eine Pflegefamilie gegeben. Die Pflegemutter nennt sie dauernd "Saumensch" was Anfangs seltsam klingen mag. Mit der Zeit merkt man aber wie sehr Liesel geliebt wird. Später versteckt die Familie einen Juden im Keller. Es ist eine megaspannende Geschichte die Sie nicht aus der legen können! Es ist anrührend, komisch, spannend und traurig zugleich. Mein Tipp? Dieses Buch müssen Sie gelesen haben! Weiterer Clou: Das Buch wird vom Tod persönlich erzählt...

Einfach überwältigend!

Denny Engel, Buchhandlung Bern

Ich weiss ehrlich gesagt gar nicht was ich gross sagen soll :) Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, tief berührt, verstört und gleichzeitig unterhalten. Die Geschichte der jungen Liesel während des 2. Weltkrieges zeigt eindrücklich und berührend die Grauen des Krieges, aber gleichzeitig auch die Schönheit die das Leben bereithalten kann, in den ungewöhnlichsten Momenten. Und das alles noch sehr poetisch und auf neuartige Weise erzählt. Der Erzähler dieser Geschichte ist der Tod selbst, der als mitfühlendes, trauriges Wesen beschrieben wird und der immer mal wieder seine Gedanken oder Erfahrungen einstreut. Der Schreibstil und der Aufbau haben mir sehr gefallen, da ich es so wie hier wirklich noch nirgends gelesen habe. Ein sehr spezielles, berührendes Buch dass bis jetzte jedem den ich kenne gefallen hat und ich würde es jedem weiterempfehlen! :)

Kundenbewertungen

Durchschnitt
182 Bewertungen
Übersicht
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0

Ein Lebenshighlight!
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Buch, das ich erst einmal sacken lassen musste, denn hier erwartet uns alles andere als leichte Kost. Wir begleiten die “Bücherdiebin” Liesel Memmingen auf ihrem Lebensweg im nationalsozialistischen Deutschland. Zwischen typischen Kindheitserlebnissen wie Fußballspielen und Äpfel klauen aus Nachbars Garten ist Liesels Kindhe... Ein Buch, das ich erst einmal sacken lassen musste, denn hier erwartet uns alles andere als leichte Kost. Wir begleiten die “Bücherdiebin” Liesel Memmingen auf ihrem Lebensweg im nationalsozialistischen Deutschland. Zwischen typischen Kindheitserlebnissen wie Fußballspielen und Äpfel klauen aus Nachbars Garten ist Liesels Kindheit von Bombenangriffen, Bücherverbrennungen und dem Verstecken von Juden geprägt. Hoffnung und Zuflucht findet sie in der Welt der Bücher. Eine große Besonderheit: erzählt werden die Geschehnisse aus der Perspektive des Todes. Obwohl der Tod allwissend ist glänzt jede Seite mit unheimlich viel Emotionalität. Ein unheimlich intensives Leseerlebnis, das ich gerne jedem ans Herz legen möchte. Ein Meisterwerk der Weltliteratur!

Was ein Buch!
von einer Kundin/einem Kunden am 07.02.2021
Bewertet: Einband: Taschenbuch

"Die Bücherdiebin" war das allererste Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Ich habe es mit vierzehn Jahren in einer kleinen Buchhandlung gekauft und mochte es allein schon wegen seinem Gewicht, seinem Cover und dem druckfrischen Geruch. Es hat Reisen mit mir erlebt und Abende im zugeschneiten Auto, während ich auf die Rückk... "Die Bücherdiebin" war das allererste Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Ich habe es mit vierzehn Jahren in einer kleinen Buchhandlung gekauft und mochte es allein schon wegen seinem Gewicht, seinem Cover und dem druckfrischen Geruch. Es hat Reisen mit mir erlebt und Abende im zugeschneiten Auto, während ich auf die Rückkehr meines Vaters gewartet habe - demnach hänge ich irgendwie an dem Buch. Und es war das erste Buch, das mich zum Weinen gebracht hat. Und es sind nicht nur einige Tränchen geflossen, nein - ich habe geschluchzt und geheult, es hat mir das Herz zerrissen. Die Idee, aus der Sicht des Todes zu schreiben, fand ich anfangs in all meiner Naivität etwas merkwürdig, aber schnell wurde klar, dass genau das ein Meisterstreich des Autors war. Plötzlich schien mir der Tod sympathisch, ja gar warmherzig. Die Geschichte ist geschmückt mit schönen Worten, einem tollen Schreibstil und vielen kleinen auflockernden "Einschiebungen". Jede einzelne Figur ist mir fest ans Herz gewachsen, gespannt habe ich deren Abenteuer und Schreckensmomente miterlebt. Und weil eben jede Figur so einzigartig ist, so echt wirkt, konnte ich nach dem Buch nicht mehr aufhören zu weinen. Ein Kunstwerk.

von einer Kundin/einem Kunden am 07.12.2020
Bewertet: anderes Format

Die Bücherdiebin ist ein sehr berührender Roman, welcher mit zwischendruch auch zum weinen gebracht hat. Man braucht aber schon etwas starke Nerven beim Lesen, es ist nicht für jederman etwas. Jedoch wachsen die Charaktere einen schnell ans Herz und man fühlt mit ihnen.


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