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Der superdicke Ratekrimi-Band für alle Wimmelbildspezialisten

Philipp, Flo, Caro, Leo und Kommissar Lars teilen eine Leidenschaft: ungelöste Detektivfälle! Mit kriminalistischem Durchblick und adlerscharfen Augen gilt es, die Hinweise in den über 120 Wimmelbildern zu finden, bevor die aufregende Gaunerjagd auf der nächsten Seite weitergeht. Ein grosszügiges Layout im DIN A4-Format, kurze Texte und wunderbare Wimmelbilder machen das Mitraten auch für weniger geübte Leser zum spannenden Rätselspass!

• Erstklassige Kinderbeschäftigung für unzählige Stunden

• 12 spannende Fälle – über 120 grandiose Wimmelbilder!

• Im grossen DIN A4-Format

Ausstattung: Mit s/w Illustrationen

Portrait
Julian Press, Jahrgang 1960, studierte in Hamburg an der Fachhochschule Grafik und Illustration, hat in einem Jugendbuchverlag volontiert und war dann für Jugendzeitschriften und in einer Werbeagentur tätig. Schon bald begann er selbst für Kinder zu schreiben und zu zeichnen. Er trat früh in die Fussstapfen seines Vaters, Autor der berühmten »Schwarzen Hand«, und begann eigene Ratekrimis und Wimmelbilder zu entwerfen. Nach längerem Aufenthalt in Brüssel lebt er heute mit seiner Frau als freier Grafiker und Autor in Hamburg. Seine sehr lebendigen, interaktiven Lesungen sind bei kleinen und grossen Spürnasen sehr beliebt.

Julian Press, Jahrgang 1960, studierte in Hamburg an der Fachhochschule Grafik und Illustration, hat in einem Jugendbuchverlag volontiert und war dann für Jugendzeitschriften und in einer Werbeagentur tätig. Schon bald begann er selbst für Kinder zu schreiben und zu zeichnen. Er trat früh in die Fussstapfen seines Vaters, Autor der berühmten »Schwarzen Hand«, und begann eigene Ratekrimis und Wimmelbilder zu entwerfen. Nach längerem Aufenthalt in Brüssel lebt er heute mit seiner Frau als freier Grafiker und Autor in Hamburg. Seine sehr lebendigen, interaktiven Lesungen sind bei kleinen und grossen Spürnasen sehr beliebt.

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  • Ferien auf Lilienstein

    1. Fahrt zur alten Burg
    Noch ein letzter Blick, Carolins Augen schweiften vor der Abreise aufmerksam durch das Taubenatelier, das die Lakritzbande sich als Detektivbüro im Lagerraum über Leos Konfektladen eingerichtet hatte. Wenige Minuten später polterte die ganze Bande die knarrende Holztreppe hinunter. Die Ferien hatten begonnen, und Philipp, Flo und Carolin beschlossen, die Einladung von Onkel Paul anzunehmen und einige Tage bei ihm zu verbringen. Er lebte ausserhalb der Stadt in einer alten Burg. Philipp, Flo und Carolin verabschiedeten sich von Lars und Leo, die noch den Laden aufräumten. Die Kinder schwangen sich auf ihre Drahtesel, Philipps geflügelter Freund, der Kakadu Coco, flog laut kreischend voraus. Der Weg über die vielen Schlaglöcher war mühsam und zudem sehr sandig.
    "Uff", machte Flo, als die Detektive nach einiger Zeit an eine Weggabelung kamen. "Welchen Weg nehmen wir jetzt? Das morsche Hinweisschild zur Burg Lilienstein kann uns keinen Aufschluss mehr geben", fügte er hinzu. "Das ist doch klar, welcher Weg infrage kommt. Onkel Paul fährt hier immer mit seinem Einspänner", antwortete Philipp, "seht nur die Gräser an und ihr wisst Bescheid!"

    Leos
    2. Ankunft am Nachmittag
    Es war natürlich der rechte Weg, der von Onkel Paul mit seinem einspännigen Fuhrwagen benutzt wurde. Bereits eine halbe Stunde später erreichte die Lakritzbande den Innenhof der Burg Lilienstein.
    Ausgerechnet hier sollte sich der erste grosse Fall der Lakritzbande ereignen.
    "Hallo, ihr Schlingel", begrüsste Philipps Onkel Paul die Ankommenden, "wie war denn euer Zeugnis?"
    "Ach, ganz anständig", entgegnete Flo stolz. "Aber ein Glück, dass die Penne erst einmal vorbei ist, jetzt können wir uns hier richtig austoben", fuhr er fort. Noch am gleichen Tag kamen auch Lars und Leo an, allerdings mit etwas Verspätung. Schon von Weitem hörte Caro das knatternde Motorengeräusch ihres knallroten Motorrads, das sich auf dem sandigen Weg dem Burghof näherte. "Kommt erst einmal herein, das Gepäck können wir gleich nach oben bringen", kam Onkel Paul Lars und Leo entgegen. "Wo ist eigentlich Coco?", fragte Leo. "Er sitzt oben auf der schwarzen Laterne und schaut uns schon eine ganze Weile zu!", antwortete Philipp. "Aber er ist nicht der Einzige, der uns seit geraumer Zeit beobachtet!", bemerkte Carolin scharfsinnig.
    Auf wen wurde Carolin aufmerksam?

    3. Ein seltsamer Fund
    Wenn ich nur wüsste, weshalb uns jemand da oben von der Dachluke des Turmes die ganze Zeit beobachtet hat", grübelte Carolin am nächsten Morgen, als sie sich vor dem Frühstück mit Philipp und Flo im Burghof traf.
    "Was hat Coco denn im Schnabel", entfuhr es Philipp plötzlich, "schaut, was er gefunden hat!"
    "Donnerwetter, eine alte Münze", fuhr Philipp fort, "die müssen wir sofort Onkel Paul zeigen, er sammelt doch so alte Geldstücke." Kurz darauf erschienen sie am Frühstückstisch, um stolz ihren Fund zu zeigen.
    "Das ist ja sonderbar", stiess Onkel Paul hervor. Er hielt die Münze in der Hand, betrachtete sie eingehend, dann fuhr er fort: "Ein alter Luisentaler, das muss meiner sein!" Hastig stand er auf, um sich an seiner Vitrine zu vergewissern. Leo witterte den ersten grossen Fall und sagte zu den Kindern: "Das werden sicher spannende Ferien."
    "Unglaublich", Onkel Paul war fassungslos, "meine Münze ist da. Merkwürdig, wo es doch von diesem Taler nur noch zwölf Exemplare gibt!" Er legte beide Münzen nebeneinander auf den Tisch.
    "Kein Unterschied", meinte Lars nach genauem Hinschauen. "Das stimmt nicht, die gefundene Münze ist auf jeden Fall gefälscht", entgegnete Caro überzeugt. "Stimmt", pflichtete Flo bei, "Caro hat recht!"

    4. Beobachtung im Dunkeln
    Es war der Ohrring, der die Münzen unterschied. Zusammen sassen Philipp, Flo und Carolin abends auf dem Bett und stöberten in einem grossen Buch über alte Münzen. "Schaut her", sagte Philipp, "mein Onkel hat ganz recht, hier steht es schwarz auf weiss, von den Luisentalern gibt es nur noch zwölf Exemplare auf der Welt!"
    "Die müssen dann wohl sehr wertvoll sein", unterbrach Caro, und Philipp fuhr fort: "Erstmals wurden sie 1793 geprägt, bereits einige Jahre später ..."
    Kurze Zeit danach klappte Philipp das Buch zu. "Die Chronik hilft uns nicht weiter!"
    "Wir müssen unbedingt herausfinden, woher die gefälschte Münze kommt", ergänzte Caro, "lange konnte sie jedenfalls noch nicht im Burghof gelegen haben, sonst wäre sie schon längst vom Regen angelaufen!"
    "Du hast recht", entgegnete Philipp, "das bedeutet, dass wir dem Fälscher vielleicht schon auf der Spur sind." In der Nacht schlichen sich die drei leise in die Bibliothek, um das Buch zurückzubringen. "Keine Menschenseele ist mehr auf", flüsterte Caro. "Stimmt nicht. Kurz vor uns muss noch jemand hier gewesen sein!", entgegnete Flo. "Ich rieche es bis hierher", machte er den Freunden mit einem Fingerzeig klar, "und dort ist der Beweis."

    5. Der Morgen danach
    Es war die noch qualmende Kerze, deren Rauch Flo in die Nase gestiegen war.
    "Jemand muss noch kurz vor uns in der Bibliothek gewesen sein", grübelte Philipp am frühen Morgen. "Was war das eben für ein Schrei?", entfuhr es Carolin, sie sass kerzengerade in ihrem Bett.
    "Es kam von unten", antwortete Philipp. Rasch weckten sie Flo, der zwar eine feine Spürnase besass, aber an diesem Morgen noch Bohnen in den Ohren hatte. Coco dehnte laut krächzend seine Flügel und folgte den Kindern im Sturzflug, die sich eilig in ihre Klamotten schwangen und die Treppe hinabstürmten. In der Bibliothek sahen sie die Bescherung. Die Vitrine war aufgebrochen und der echte Luisentaler entwendet worden. Glassplitter lagen verstreut am Boden. "Autsch, was ist denn das?", stiess Caro hervor, als sie plötzlich auf etwas getreten war. Aber es war kein Glassplitter, sondern ein Knopf.
    Im Salon herrschte grosse Aufregung. Hedwig, die Köchin, hatte als Erste den Diebstahl bemerkt. Onkel Paul war am Boden zerstört, während Lars und Leo das Personal verhörten. Philipp hielt immer noch den Knopf in der Hand, leise stiess er seine Freunde an. "Ich weiss zwar nicht, was Leo und Lars bereits festgestellt haben, aber fest steht zumindest, wem der Knopf fehlt!"

    6. Blick durch das Schlüsselloch
    Es war der Mann unter der zweiarmigen Wandlampe, dem der Knopf fehlte. Von Onkel Paul erfuhr Philipp, dass es sich um Adalbert Teinert handelte, der seit drei Monaten Chauffeur auf Lilienstein war.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 246
Altersempfehlung 10 - 12
Erscheinungsdatum 20.07.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-13755-0
Verlag Cbj
Maße (L/B/H) 30/21.2/2.7 cm
Gewicht 745 g
Abbildungen Sonderausg. mit zahlreichen Illustrationen 30 cm
Illustrator Julian Press
Verkaufsrang 98642
Buch (gebundene Ausgabe)
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von einer Kundin/einem Kunden aus Karlsruhe am 16.03.2016
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