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Judentum und Kommunismus

Deutsche Familiengeschichten in drei Generationen

Bettina Völter

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Beschreibung

"Im Alltag waren Juden kein Thema, weil das in der DDR keine Rolle mehr spielte. " - . Zu DDR-Zeiten kannte ich gar keine Leute, die Juden waren; ob Jude oder nicht, man ging ganz normal mit ihnen um. Heute werden aus Menschen wieder Juden gemacht. " - . Eine Forschung über jüdische Kom munisten? Gab es denn überhaupt Juden in der DDR?" - ,,Jüdischsein und Kommunist - wie passt das zusammen?" - Typische Fragen und Kommenta re, die mir in den letzten Jahren immer wieder begegneten, wenn ich er wähnte, dass ich dabei sei, Interviews mit Eltern, Kindern und Enkeln aus Familien von jüdischen Kommunist/innen zu führen. Zu meinem Erstaunen stellte ich immer wieder fest: Vielen meiner Gesprächspartner/innen war nicht bewusst, dass vor allem Juden zu den Rückkehrer/innen gehört hatten, die sich nach 1945 aus politischen Gründen für ein Leben in der DDR ent schieden. Die Fragen und Kommentare liessen sich über diese Gemeinsamkeit hinaus allerdings in Ost- und West-Reaktionen unterscheiden: So interes sierten sich ehemalige DDR-Bürger/innen in der Regel für das Thema, um mehr über die Gesellschaft zu erfahren, in der sie aufgewachsen waren. Die meisten hatten sich noch nie Gedanken darüber gemacht, ob oder wie Juden in der DDR gelebt hatten; einige waren skeptisch und fragten sich, ob sie Ju den überhaupt als Juden wahrnehmen wollten.

Dr. phil. Bettina Völter, Institut für Soziologie, Technische Universität Berlin.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 336
Erscheinungsdatum 31.01.2002
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8100-3370-3
Verlag VS Verlag für Sozialwissenschaften
Maße (L/B/H) 21/14.8/1.8 cm
Gewicht 483 g
Auflage 2002

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