Der Limes

Kontaktzone zwischen den Kulturen

Reclams Universal-Bibliothek Band 18648

Gerhard Waldherr

Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
Fr. 8.90
Fr. 8.90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
zzgl. Versandkosten
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen,  Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i
Versandfertig innert 1 - 2 Werktagen
Kostenlose Lieferung ab Fr.  30 i

Weitere Formate

Beschreibung

Der Limes – jener befestigte Wall, der die römischen Provinzen Obergermanien und Raetien vom freien Germanien trennte – ist Sinnbild für die Grenze zwischen Völkern und Kulturen. Die Anlage, die sich über rund 550 Kilometer erstreckte und an vielen Orten noch heute sichtbar ist, wurde 2005 zum UNESCO-Welterbe erklärt und zieht zahlreiche Besucher an.
Das Buch behandelt in erster Linie die Geschichte und historische Bedeutung des Bauwerks, das trotz seiner Funktion im Altertum auch als kulturelle und wirtschaftliche Kontaktzone interpretiert werden muss.

Gerhard Waldherr ist Professor für Alte Geschichte an der Universität Regensburg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt u.a. das Wirken der Römer in der Provinz Raetien.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 215
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018648-0
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14.9/9.8/1.2 cm
Gewicht 111 g
Abbildungen mit 17 Abbildungen 15 cm

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

Kundenbewertungen

Es wurden noch keine Bewertungen geschrieben.

  • Artikelbild-0
  • Vorwort
    Limes – eine Begriffsklärung

    Geschichte des obergermanisch-raetischen Limes

    Der Raum nördlich der Alpen in der Zeit des Augustus
    Das Voralpenland im 1. Jahrhundert n. Chr.
    Die Einbeziehung der Gebiete rechts des Rheins
    Aus dem Grenzsaum wird der obergermanisch-raetische Limes
    Das Limeshinterland – aus Feindesland wird römische Provinz
    Hadrian, der eigentliche Erfinder des Limes?
    Der Limes nach Hadrian
    Der Limes – eine Zone des Austauschs
    Die Zeiten ändern sich
    Der Niedergang des obergermanisch-raetischen Limes
    Der spätantike Rhein-Iller-Donau-Limes

    Der Limes – ein Grenzsystem

    Der Rheinlimes Niedergermaniens (limes ad Germaniam inferiorem)
    Der obergermanisch-raetische Limes
    Vom Postenweg zur Holzpalisade
    Wall und Graben
    Die raetische Mauer
    Holzknappheit
    Achtung Kontrolle!
    Der Limes – Steuerinstrument der Wirtschaftsförderung
    Nach beiden Seiten dynamischer Grenzraum
    Das Limes-System
    Die militärische Besatzung am Limes
    Vorfeldverteidigung
    Zivilsiedlungen in Limesnähe
    Götterkulte am Limes
    Zivilsiedlungen als Kontaktpunkte
    Das Hinterland – die villae rusticae
    Vici im Hinterland
    Siedlungen auf der germanischen Seite des Limes
    Germanen in der römischen Provinz

    Die Grenzen Roms

    Grenzenlos
    Das Römische Reich gerät in die Defensive
    Der Limes als Kulturscheide

    Limites et ripae – Eine Reichsgrenze wird sichtbar

    Im Norden Britanniens
    Grenzmarkierung an der Donau und der limes Dacicus
    Die römische Ostgrenze
    Am Rande der Sahara – Reichsgrenze in Nordafrika

    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Abbildungsnachweis
    Ortsregister
    Karte des Römischen Reiches