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Expeditionen ins Landesinnere

KIWI Band 1069

Günter Wallraff

(13)
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Beschreibung

Günter Wallraff ist wieder da – Reportagen aus einem reichen, armen Land Ganz unten, Günter Wallraffs Reportage über den menschenverachtenden Handel mit Leiharbeitern, war mit über fünf Millionen verkauften Exemplaren einer der grössten Erfolge in der deutschen Buchhandelsgeschichte. Jetzt ist Wallraff wieder undercover unterwegs…Niemand hat mehr Missstände aufgedeckt als er. Millionen haben seine Bücher gelesen, junge Journalisten nehmen sich an ihm ein Vorbild, wenn sie in Rollen schlüpfen, um die dunklen Seiten der gesellschaftlichen Realität aufzudecken – eine Vorgehensweise, die im Schwedischen »wallraffa« genannt wird. Doch Günter Wallraff hat sich nicht zur Ruhe gesetzt. Seit einiger Zeit ist er wieder undercover unterwegs. Als »Michael G.« recherchierte er den Alltag in deutschen Callcentern – das Echo auf die in der Zeit veröffentlichte Reportage war gewaltig: Wallraff war Gast in Fernseh- und Hörfunksendungen; zahlreiche Callcenter-Mitarbeiter meldeten sich, die ihm von eigenen Erlebnissen berichteten. Der zweite Coup: Als Niedriglöhner arbeitete Wallraff in einer Fabrik, die für Lidl Brötchen backt, bis zur Erschöpfung, erlitt mehrfach – wie auch seine Kollegen – Brandverletzungen. Dem Lidl-Aufsichtsratschef Klaus Gehrig schlug Wallraff in der Sendung »Kerner« vor, gemeinsam mit ihm zwei Tage lang unter diesen »Straflager-Bedingungen« zu arbeiten – was dieser ablehnte. Und im Winter 2008/2009 hat Günter Wallraff am eigenen Leibe erfahren, wie Obdachlose in Deutschland leben. Er quartierte sich in Obdachlosenheimen ein und verbrachte die kältesten Tage des Winters auf der Strasse, bei Temperaturen bis zu minus 20 Grad.Neben einer vierten Rolle, die bis zum Erscheinen geheim bleiben muss, und weiteren Fällen dokumentiert Wallraff in diesem Buch erstmals umfassend die Ergebnisse seiner neuen Recherchen, die auch nach den Presseveröffentlichungen weitergehen. Sein Fazit: In einem reichen Land leben heute immer mehr Menschen »ganz unten«, und das droht die Gesellschaft zu zerreissen. Gesamtauflage von Ganz unten: über 5 Mio. Exemplare

Günter Wallraff, Jahrgang 1942. Veröffentlichungen u.a.: »Wir brauchen dich. Als Arbeiter in deutschen Industriebetrieben« (1966; 1970 unter dem Titel »Industriereportagen«). In der Sammlung »13 unerwünschte Reportagen« (1969) berichtete Wallraff über seine Erfahrungen in der Rolle eines Alkoholikers oder eines Obdachlosen. 1973 erschien die Reportagensammlung »Ihr da oben – wir da unten« (mit Bernt Engelmann), 1975 die Dokumentation einer in Athen durchgeführten Protestaktion Wallraffs gegen das griechische Obristenregime (»Unser Faschismus nebenan«). Besonderes Aufsehen erregte Wallraff 1977 mit seinen verdeckten Recherchen innerhalb der Redaktion der Bild-Zeitung (»Der Aufmacher. Der Mann, der bei ›Bild‹ Hans Esser war« und weitere Bücher zum Thema). Als politisch besonders wirksam erwies sich die Reportage (in der Rolle des türkischen Arbeiters Ali) über den menschenverachtenden Handel mit Leiharbeitern (»Ganz unten«, 1985).

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 325
Erscheinungsdatum 09.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04049-4
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 21.9/13.5/2.5 cm
Gewicht 403 g
Abbildungen mit Fotos. 21,5 cm

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Kundenbewertungen

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13 Bewertungen
Übersicht
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Einfach nur super !!!
von einer Kundin/einem Kunden am 10.12.2011

Dieses Buch des renommierten Autoren Günther Walraff, deckt auf eine spannende Art und Weise, die Probleme der heutigen Gesellschaft auf. Investigativer Journalismus pur.

Lesen Sie dieses Buch. Jetzt.
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz am 12.08.2011

Günter Wallraff ist der wohl bekannteste investigative Journalist im deutschsprachigen Raum. Mit falschen Identitäten agiert er in jenen Bereichen, aus denen er berichten will und erfährt so aus erster Hand, wie es tatsächlich um unsere hochzivilisierte Gesellschaft bestellt ist. Rassismus, Schikane, Ausbeutung, Verachtung - ... Günter Wallraff ist der wohl bekannteste investigative Journalist im deutschsprachigen Raum. Mit falschen Identitäten agiert er in jenen Bereichen, aus denen er berichten will und erfährt so aus erster Hand, wie es tatsächlich um unsere hochzivilisierte Gesellschaft bestellt ist. Rassismus, Schikane, Ausbeutung, Verachtung - wer nicht das Glück hat, im Mittelstand oder darüber zu Leben, der erfährt dies jeden Tag. Wallraff schlüpft unter Anderem in die Rolle eines kleinen Arbeiters, der für einen Zulieferer des Lidl-Konzerns Brötchen herstellt. Die Menschen dort müssen für schlechte Bezahlung bis zur Erschöpfung arbeiten, schwere Brandwunden stehen fast an der Tagesordnung. Wer daran Schuld hat? Wir alle natürlich. Es kann uns ja gar nicht billig genug sein, Geiz ist noch immer am Geilsten und wen interessieren schon die armen Schweine, auf deren Rücken wir unseren Wohlstand vermehren? Erst dann, wenn Städte wie Paris und London brennen, weil die Unzufriedenheit überhand nimmt, wird das wohlgenährte Bürgertum kurz darauf aufmerksam. Aber nicht, um die Ursachen zu bekämpfen, nein, die Symptome müssen verschwinden. Schöne, neue Welt. Gottseidank gibt es Menschen wie Wallraff, die tatsächlich den Weg ganz nach unten gehen und nicht nur darüber reden. Tun sie sich und der Gesellschaft einen Gefallen: Lesen sie dieses Buch.

Reiches, armes Land
von einer Kundin/einem Kunden am 03.05.2011

Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Zunächst bin ich durch eine Fernsehreportage auf Günther Wallraffs Dokumentarfilm Schwarz auf Weiß aufmerksam geworden. In diesem ist er als Afrikaner mit Perücke und brauner Theaterschminke verkleidet und muss sich in einem Bus gegen Fußballfans behaupten. Auch die weiteren Themen, die Wal... Dieses Buch hat mich sehr beeindruckt. Zunächst bin ich durch eine Fernsehreportage auf Günther Wallraffs Dokumentarfilm Schwarz auf Weiß aufmerksam geworden. In diesem ist er als Afrikaner mit Perücke und brauner Theaterschminke verkleidet und muss sich in einem Bus gegen Fußballfans behaupten. Auch die weiteren Themen, die Wallraff in seinem dazu herausgebrachten Buch anspricht, haben mich sowohl schockiert wie auch interessiert, weil sie aus den eigenen Erfahrungen des Autors entstanden sind. Günther Wallraff trägt diese ganz ungeschminkt an die Öffentlichkeit, regt jeden Leser zum Nachdenken an.

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