Briefe an Eva Haldimann

Imre Kertész

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Beschreibung

In einem Budapester Schwimmbad erfuhr Imre Kertész 1977 zufällig, dass in der Neuen Zürcher Zeitung eine Rezension seines in Ungarn kaum beachteten Erstlings «Roman eines Schicksallosen» erschienen war. Die Verfasserin war Eva Haldimann, die, selbst ungarischer Abstammung, das Literaturgeschehen in ihrer ehemaligen Heimat mit ihren hoch geschätzten Buchbesprechungen in der NZZ über Jahrzehnte zuverlässig begleitete, um den Autoren «ein kleines Fenster nach dem Westen zu öffnen». Zwischen der Rezensentin und dem Autor entwickelte sich ein Briefwechsel, der seine höchste Intensität erst nach der anderen grossen Öffnung, der europäischen Wende, erreichte und damit zu einem sehr persönlichen und einem Zeitdokument über das Jahrzehnt zwischen Kertész’ erstem literarischem Erfolg in Deutschland und dem Nobelpreis 2002 geworden ist – seinen einzigartigen Aufstieg vom verkannten ungarischen Schriftsteller zum Weltautor.

Imre Kertész, 1929 in Budapest geboren, wurde 1944 als 14-Jähriger nach Auschwitz und Buchenwald deportiert. In seinem "Roman eines Schicksallosen" hat er diese Erfahrung auf aussergewöhnliche Weise verarbeitet. Das Buch erschien zuerst 1975 in Ungarn, wo er während der sozialistischen Ära jedoch Aussenseiter blieb und vor allem von Übersetzungen lebte (u.a. Nietzsche, Hofmannsthal, Schnitzler, Freud, Joseph Roth, Wittgenstein, Canetti). Erst nach der europäischen Wende gelangte er zu weltweitem Ruhm, 2002 erhielt er den Literaturnobelpreis. Seitdem lebte Imre Kertész überwiegend in Berlin und kehrte erst 2012, schwer erkrankt, nach Budapest zurück. Er starb am 31. März 2016..
Kristin Schwamm, geboren 1953 in Altenburg, 1984-1989 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Göttingen, seit 1989 freiberufliche Übersetzerin aus dem Ungarischen (Imre Kertész).

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 140
Erscheinungsdatum 18.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-498-03545-7
Verlag Rowohlt
Maße (L/B/H) 20.9/13.4/1.8 cm
Gewicht 247 g
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Kristin Schwamm

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