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Die Brüder Karamasow

Roman in vier Teilen und einem Epilog

Sigmund Freud nannte sie den "grossartigsten Roman, der je geschrieben wurde" - Dostojewskis monumentale Familienchronik "Die Brüder Karamasow", 1880 erstmals erschienen. In wenigen anderen grossen Romanen der Weltliteratur verbinden sich ungeheure Motivfülle und geradezu magische Erzählkunst ähnlich virtuos wie hier: Vor dem Hintergrund einer packenden Kriminalgeschichte, dem gewaltsamen Tod ihres despotischen Vaters, führt das Schicksal der ungleichen Brüder den Leser tief in die beklemmenden Abgründe der menschlichen Seele.
Portrait
Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821-1881) war das zweite von acht Kindern einer verarmten Adelsfamilie aus Moskau. Vier Jahre Zwangsarbeit wegen revolutionärer Umtriebe prägten sein Leben ebenso wie seine Spielleidenschaft und daraus resultierende Geldsorgen. Neben neun Romanen verfasste Dostojewski ab 1846 zahlreiche Erzählungen, Novellen und Essays.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1148
Erscheinungsdatum 28.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-86647-477-2
Verlag Anaconda Verlag
Maße (L/B/H) 20.8/13.1/6.3 cm
Gewicht 958 g
Originaltitel Bratja Karamasowa
Übersetzer Hermann Röhl
Verkaufsrang 18216
Buch (gebundene Ausgabe)
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Fr. 15.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
7 Bewertungen
Übersicht
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Und das Alles wegen dreitausend Rubel
von einer Kundin/einem Kunden aus Hürth am 20.09.2019

Für dreitausend Rubel so in die Bredouille zu geraten und dafür angeblich den eigenen Vater umzubringen und die damit verbundene Schuld auf sich zu nehmen, dafür zeichnet sich Fjodor Dostojewski in seinem religiösen, philosophischen Roman „Die Brüder Karamasow“ verantwortlich. Der Eine, Dimitri, der angeblich wegen dreitausend R... Für dreitausend Rubel so in die Bredouille zu geraten und dafür angeblich den eigenen Vater umzubringen und die damit verbundene Schuld auf sich zu nehmen, dafür zeichnet sich Fjodor Dostojewski in seinem religiösen, philosophischen Roman „Die Brüder Karamasow“ verantwortlich. Der Eine, Dimitri, der angeblich wegen dreitausend Rubel seinen Vater umbringt, kommt in ein Straflager und seine beiden Brüder Iwan und Aljoscha – der bei den Starzen seine Heimat findet und sich im Leben schwer zurechtfindet, als der Oberste der Starzen stirbt und er das Kloster verlassen muss – nehmen ein Teil der Schuld auf sich. Wie schon in „Schuld und Sühne“ empfindet Fjodor Dostojewski es so, dass wenn einer etwas getan hat, dafür auch bestraft werden soll. Warum aber die drei Brüder die Schuld am Tod des Vaters auf sich nehmen, obwohl dieser Sie grausam behandelt hat und Sie doch unschuldig sind, ist nicht nur das Spannende an diesem Roman, sondern geht auch ins Religiöse und Philosophische. Daneben – wie schon in dem Roman „Der Spieler“ – kommt Fjodor Dostojewski wieder auf das Thema „Spiel“ und welche Sucht damit verbunden ist. Dieser Roman beinhaltet Alles was ein großer Roman haben muss: Er ist religiös, er ist philosophisch, er ist ein Krimi, er ist voller Leidenschaft, er ist grausam, er ist humorvoll, er ist ganz einfach: DAS LEBEN!

Welcher Übersetzer & Einband?
von einer Kundin/einem Kunden aus Zürich am 04.09.2015
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Hey! Leider ist kein Übersetzer angegeben. Soweit ich es rausfinden konnte, anhand der Leseprobe und eine externen Leseprobe mit dem gleichen Cover, scheint das die Übersetzung von Hermann Röhl zu sein. Und bei der Leseprobe hier ist ein anderes Cover als beim Anzeigebild. MfG

Ausschweifend
von einer Kundin/einem Kunden aus Göppingen (BaWü) am 06.09.2014

Ich lese gerne Klassiker, deshalb konnte ich mich schon allein an der Sprache Dostojewskis erfreuen. Leider ist das schon der einzige erfreuliche Aspekt an dem Roman. Dostojewski braucht ewig (genau genommen 2/3 des Inhalts) bis er auf den Punkt kommt und man als Leser überhaupt weiß, um was es in dem Buch gehen soll. Davor hund... Ich lese gerne Klassiker, deshalb konnte ich mich schon allein an der Sprache Dostojewskis erfreuen. Leider ist das schon der einzige erfreuliche Aspekt an dem Roman. Dostojewski braucht ewig (genau genommen 2/3 des Inhalts) bis er auf den Punkt kommt und man als Leser überhaupt weiß, um was es in dem Buch gehen soll. Davor hunderte von Seiten ausschweifenden Geschwafels, das so gut wie nichts zur Haupthandlung beiträgt. Fazit: Hatte mir mehr davon versprochen. Man braucht viel Geduld und Durchhaltevermögen, um erst im letzten Drittel zum Kern der Geschichte vorzustoßen.