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Diskussionslust

Eine Kulturgeschichte des »besseren Arguments« in Westdeutschland

Kritische Studien zur Geschichtswissenschaft Band 193

Nina Verheyen

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Beschreibung


In Deutschland wird viel diskutiert – im Fernsehen und auf öffentlichen Podien, in Schulen und Universitäten, in Familien und Partnerschaften. Warum aber nehmen Menschen an solchen Gesprächen teil, welche kommunikativen Regeln bilden sich dabei heraus und wie hat sich die Bereitschaft zu diskutieren im Zeitverlauf verändert?

Nina Verheyen zeigt die »Diskursivierung« der westdeutschen Nachkriegsgesellschaft, die zunehmende Verbreitung und Aufwertung von mündlich geführten, argumentativen Gesprächen bis in die frühen siebziger Jahre. Sie nimmt Diskussionen vor allem als Machttechnik, als Instrument der Profilierung und der Distinktion in den Blick und verbindet Versuche der Westalliierten, die »Kunst der Diskussion« als demokratische Kulturtechnik zu vermitteln, mit dem Bemühen von 68erinnen und 68ern, alles zwanglos »auszudiskutieren«.

Dr. Nina Verheyen ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Institut der Universität zu Köln.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 371
Erscheinungsdatum 06.10.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-525-37014-8
Verlag Vandenhoeck + Ruprecht
Maße (L/B/H) 23.9/16.7/3 cm
Gewicht 740 g
Abbildungen 2010. mit 8 Abbildungen 232 mm

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  • The book scrutinizes the growing »passion for discussion« in everyday life in Western Germany - from the attempt of the Western Allies to teach forum discussions as a tool of democrcay up to the hope of »68ers« to solve sexual problems through night long group discussions.>