Somatoforme Störungen

Ätiologie, Diagnose und Therapie

Jürgen Markgraf, Simon Neumer, Winfried Rief

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Beschreibung

Das gemeinsame Merkmal der Somatoformen Störungen sind körperliche Beschwerden ohne hinreichende organische Ursache. Die Patienten suchen häufig viele Ärzte auf, da sie einen hohen Leidensdruck empfinden und die Diagnose unklar bleibt. Die Organmedizin ist aufgrund fehlender pathologischer Befunde weitgehend hilflos. Nach mehreren ergebnislosen Behandlungsversuchen mündet die Patientenkarriere häufig in Erwerbsunfähigkeit, womit enorme Folgekosten verbunden sind. Trotz der unbestrittenen gesundheitspolitischen Bedeutung sind grundlegende Fragen der Störungskonzeption weitgehend ungeklärt. Zielsetzung des vorliegenden Buchs ist es, die verschiedenen Konzeptionen zusammenzuführen und deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten sowie Implikationen für psychotherapeutisches und ärztliches Handeln aufzuzeigen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 24.09.1998
Verlag Springer Berlin
Seitenzahl 218
Maße (L/B/H) 23.5/15.5/1.3 cm
Gewicht 373 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-540-64012-7

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  • 1 Somatoforme Störungen - ein Überblick.- 1.1 Die häufigsten Symptome.- 1.2 Klassifikation des Somatisierungssyndroms.- 1.3 Verhaltensaspekte somatoformer Störungen.- 1.4 Kognitive Aspekte somatoformer Störungen.- 1.5 Körperliche Aspekte somatoformer Störungen.- 1.6 Affektive Aspekte somatoformer Störungen.- 1.7 Behandlung somatoformer Störungen 9 Literatur.- 2 Diagnose und Instrumente.- 2.1 Namen und Traditionen: diagnostische Subgruppen.- 2.2 Die Basis der Diagnostik: körperliche Symptome.- 2.3 Symptome zählen: multiples Somatisierungssyndrom.- 2.4 Komorbidität: körperliche Symptome und Krankheitsängste unterscheiden.- 2.5 Gleich oder ähnlich: die Konkordanz der Systeme.- 2.6 Die Praxis: Instrumente zur Diagnostik somatoformer Störungen.- 2.6.1 Fremdbeurteilungsskalen.- 2.6.2 Fragebogenverfahren.- 2.7 Fazit 32 Literatur.- 3 Epidemiologie.- 3.1 Auftretenshäufigkeit der Somatisierungsstörung.- 3.2 Eine konzeptuelle Erweiterung: der Somatisierungsindex SSI 4,6.- 3.3 Geschlechterverteilung und familiäre Häufung.- 3.4 Soziokulturelle Aspekte und Komorbidität.- 3.5 Gesundheitspolitische Bedeutung.- 3.6 Epidemiologie der übrigen somatoformen Störungen.- 3.7 Kritik und Ausblick 48 Literatur.- 4 Komorbidität somatoformer Störungen.- 4.1 Empirische Komorbidität bei somatoformen Störungen.- 4.1.1 Achse-I-Komorbidität.- 4.1.2 Komorbidität mit Persönlichkeitsstörungen.- 4.2 Komorbidität mit einzelnen Störungsgruppen.- 4.2.1 Somatoforme Störungen und Depression.- 4.2.2 Somatoforme Störungen und Angststörungen.- 4.2.3 Somatoforme Störungen und Persönlichkeitsstörungen.- 4.3 Therapie und Verlauf somatoformer Störungen bei Komorbidität.- 4.4 Schlussfolgerungen 64 Literatur.- 5 Kosten-Nutzen-Aspekte somatoformer Störungen.- 5.1 Kosten-Nutzen-Denken und qualifizierte Gesundheitsversorgung: Ein unvereinbarer Widerspruch?.- 5.1.1 Chronisches Krankheitsverhalten.- 5.1.2 Objektiv ermittelbares Krankheitsverhalten und Krankheitskosten.- 5.2 Die Krise der Organmedizin in der Behandlung psychischer Erkrankungen: Ein kostenintensives Behandlungskarussell.- 5.3 Der mündige Patient als Experte im Umgang mit seiner eigenen Krankheit und Gesundheit.- 5.3.1 Veränderungen im Arbeitsunfahigkeitsgeschehen.- 5.3.2 Behandlungen im Akutkrankenhaus.- 5.3.3 Praxiskontakte.- 5.3.4 Medikamente.- 5.3.5 Einzelfallverlauf.- 5.4 Langzeitveränderungen nach stationärer Verhaltenstherapie unter Kosten-Nutzen-Aspekten: Verhaltensmedizinische Behandlungen rechnen sich.- 5.4.1 Veränderungen der Krankheitskosten je Fall.- 5.4.2 Kosten-Nutzen-Verhältnisse bei verhaltenstherapeutischen Behandlungen.- 5.4.3 Hochrechnung der Reduktion von Krankheitskosten.- Literatur.- 6 Der Kranke mit somatoformer Störung - Indexpatient eines dysfunktionalen Gesundheitssystems?.- 6.1 Der Fall.- 6.1.1 Zur Vorgeschichte.- 6.1.2 Erstgespräch.- 6.1.3 Therapeutisches Vorgehen.- 6.2 Fallbesprechung.- 6.3 Welchen Grundannahmen begegnen diese Patienten bei ihren Behandlern?.- 6.4 Was geschieht in der Regel konkret mit dem Patienten mit somatoformer Störung innerhalb der Strukturen unseres Gesundheitssystems?.- 6.5 Was ist dysfunktional am System der Behandlung?.- 6.5.1 Ebene der wissenschaftstheoretischen Grundlagen der Heilkunde.- 6.5.2 Ebene der heilkundigen Praxeologie.- 6.6 Und die Lösung? 104 Literatur.- 7 Psychopharmakologische Therapiemöglichkeiten der somatoformen Störungen.- 7.1 Psychopharmakologische Behandlungsmöglichkeit - die kontrollierten klinischen Prüfungen seit 1980.- 7.2 Fazit.- Literatur.- 8 Somatoforme Störungen aus der Sicht der Allgemeinmedizin.- 8.1 Das Erscheinungsbild der somatoformen Störungen in der Medizin.- 8.2 Die Suche nach einer angemessenen Klassifikation als Handlungsbasis.- 8.3 Probleme bei der Behandlung somatoformer Störungen.- 8.4 MCS - ein neues Krankheitsbild? 125 Literatur.- 9 Ätiologie, prädiktive Faktoren und Prävention der somatoformen Störungen.- 9.1 Auswirkungen und Nutzen der neueren Klassifikationssysteme.- 9.2 Phänomenologische Betrachtung somatoformer Beschwerden.- 9.3 Die Ergebnisse der systematischen Diagnostik.- 9.4 Implikationen der Untersuchungsergebnisse.- 9.5 Überlegungen zur Prävention somatoformer Störungen 135 Literatur.- 10 Psychobiologische Aspekte somatoformer Störungen.- 10.1 Theoretische Überlegungen.- 10.2 Das psychophysiologische Modell von Sharpe und Bass.- 10.3 Methodisches Vorgehen: Ergebnisse einer empirischen Studie.- 10.3.1 Psychophysiologische und endokrine Parameter.- 10.3.2 Stressor.- 10.3.3 Ergebnisse.- 10.4 Diskussion und Ausblick 143 Literatur.- 11 Kognitive und behaviorale Aspekte des Somatisierungssyndroms: Ergebnisse einer empirischen Untersuchung.- 11.1 Methode.- 11.1.1 Untersuchungsmaterial.- 11.1.2 Ergebnisse.- 11.1.2.1 Kognitive Verzerrung.- 11.1.2.2 Somatisierungstypisches Verhalten.- 11.1.3 Diskussion 162 Literatur.- 12 Die Interozeption körperlicher Empfindungen bei somatoform gestörten Patienten.- 12.1 Methoden zur Untersuchung interozeptiver Phänomene.- 12.2 Interozeption und psychische Störungen: Panikstörung und somatoforme Störungen.- 12.3 Die Wahrnehmungsgenauigkeit körperlicher Symptome bei Patienten mit multiplem somatoformem Syndrom: eine experimentelle Untersuchung.- 12.3.1 Einleitung und Hypothesen.- 12.3.2 Methodik.- 12.3.3 Ergebnisse.- 12.3.4 Diskussion.- Literatur.- 13 Somatoforme Störungen und Dissoziation.- 13.1 Erhebungsinstrumente.- 13.2 Hysterie, somatoforme Störungen und Dissoziation 186 Literatur.- 14 Somatoforme Störungen: Konzeptuelle und methodologische Kritik und ein Plädoyer für die funktionale Analyse des Krankheitsverhaltens.- 14.1 Konzeptuelle Kritik.- 14.1.1 Innere Medizin, Psychosomatische Medizin.- 14.1.2 Differentielle Psychologie.- 14.1.3 Psychophysiologische Grundlagenforschung.- 14.1.4 Psychologie der Selbstauskünfte über körperliche Beschwerden.- 14.2 Methodologische Kritik.- 14.2.1 Unzureichende Operationalisierung.- 14.2.2 Fehlen einer rationalen Assessmentstrategie.- 14.3 Krankheitsverhalten.- 14.3.1 Definition von Krankheitsverhalten.- 14.3.2 Bedingungen des Krankheitsverhaltens.- 14.3.3 Persönlichkeitsdimensionen.- 14.3.4 Psychosozialer Stress.- 14.3.5 Kausale Attributionen.- 14.3.6 Soziales Lernen und Krankheitsgewinn.- 14.3.7 Chronizität.- 14.3.8 Sozioökonomische Faktoren.- 14.3.9 Gesundheitssystem.- 14.3.10 Zur Diskrepanz zwischen Befund und Befinden.- 14.4 Schlussfolgerungen - auch im Hinblick auf die Modifikation des Krankheitsverhaltens.- Literatur.