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1979

Ein Roman

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Iran am Vorabend der islamischen Revolution. Ein junger Innenarchitekt und sein kranker Freund Christopher reisen als Angehörige einer internationalen Partyszene durch das Land. In Teheran werden die Panzer des Schahs aufgefahren. Zwischen Drogenexzessen, Schönheit und Gewalt erfasst den Ich-Erzähler der Taumel von etwas Neuem. Eine Welt ohne Zentrum, in der auf einmal alles möglich erscheint. Doch bald wird klar, dass man in einer durch Schönheit und Leid zweigeteilten Welt nicht ewig als Tourist herumreisen kann. Im besetzten Tibet, wohin es den Ich-Erzähler nach dem Tod seines Gefährten verschlägt, wird er von chinesischen Soldaten verhaftet.
Portrait
Kracht, Christian
In Saanen in der Schweiz wurde Christian Kracht am 29. Dezember 1966 geboren. Nach der Schule nahm er in den USA das Studium der Filmwissenschaften auf, arbeitete bei verschiedenen Presseerzeugnissen und begann dann zu reisen - durch Asien ebenso wie nach Schwarzafrika oder durch den Südpazifik. Er zählt zu den modernen deutschsprachigen Schriftstellern. Seine Werke sind in 30 Sprachen übersetzt. 2012 erhielt Christian Kracht den Wilhelm-Raabe-Preis, für den Roman 'Die Toten' 2016 den Schweizer Buchpreis sowie den Hermann-Hesse-Literaturpreis.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 192
Erscheinungsdatum 01.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18530-6
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12.5/1.3 cm
Gewicht 149 g
Auflage 5
Verkaufsrang 15307
Buch (Taschenbuch)
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stark, bedinungslos und traurig
von Conny Hannesschläger aus Pasching am 27.09.2010

1979...ein Jahr der Aufstände, gesellschaftlichen Unruhen und politischen Entscheidungen...der Iran zerbricht und entdeckt sich neu. Ausgerechnet in diesen Zeiten macht sich ein schwules Paar auf nach Teheran um die lokale Architektur in Augenschein zu nehmen und sich markanten Drogenexzessen hingzugeben. Doch bald trennen sic... 1979...ein Jahr der Aufstände, gesellschaftlichen Unruhen und politischen Entscheidungen...der Iran zerbricht und entdeckt sich neu. Ausgerechnet in diesen Zeiten macht sich ein schwules Paar auf nach Teheran um die lokale Architektur in Augenschein zu nehmen und sich markanten Drogenexzessen hingzugeben. Doch bald trennen sich die Wege der beiden und der Weg des einen ist die Geschichte dieses Buches: nüchtern, konsequent und ein wenig naiv, aber vorallem traurig. Wir begleiten den ICH-Erzähler auf seinen Weg von Teheran bis nach Tibet, wo sein Weg ein Ende nimmt! Ob ein gutes oder böses Ende liegt im Auge des Betrachters, was die Geschichte noch ein bisschen trauriger macht! Aber umso lesenswerter.

Kracht, 1979
von Odilie Pressberger aus Regensburg (Donau EKZ) am 12.08.2010

Teheran 1979. Kurz vor der islamischen Revolution feiern sich ein Innenarchitekt und sein Freund Christopher, der schwer krank wird, durch heftige Parties.Nachdem Christopher gestorben ist, begibt sich der Erzähler auf eine sehr merkwürdige Reise, die ihn nach Tibet und China führt. Kracht in Perfektion! Glatte Oberfläche, darun... Teheran 1979. Kurz vor der islamischen Revolution feiern sich ein Innenarchitekt und sein Freund Christopher, der schwer krank wird, durch heftige Parties.Nachdem Christopher gestorben ist, begibt sich der Erzähler auf eine sehr merkwürdige Reise, die ihn nach Tibet und China führt. Kracht in Perfektion! Glatte Oberfläche, darunter brodelt es. Ein Buch, das mich immer wieder fesselt, verstört, zum Nachdenken bringt.