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Mercier und Camier

Roman


Die beiden Hauptpersonen Mercier und Camier wollen gemeinsam eine Reise unternehmen, ausgerüstet nur mit einem Fahrrad, einem Regenschirm, einem Wettermantel und einem Sack. Aber sie kommen nicht weit und kehren immer wieder in die Stadt zurück, die ihnen vertraut ist und wo sie notfalls bei einer Helene unterschlüpfen können.

Portrait

Samuel Beckett wurde am 13. April 1906 in Dublin geboren und starb am 22. Dezember 1989 in Paris. Er zählt zu den bedeutendsten Schriftstellern des 20. Jahrhunderts und erhielt 1969 den Literaturnobelpreis. Beckett ist dem breiten Publikum hauptsächlich durch seine Dramen, insbesondere Warten auf Godot, bekannt, verfasste aber auch Prosa und Lyrik.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Klaus Birkenhauer, Elmar Tophoven
Seitenzahl 141
Erscheinungsdatum 27.02.1995
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-518-38905-8
Verlag Suhrkamp Verlag AG
Maße (L/B/H) 17.6/10.5/0.6 cm
Gewicht 94 g
Originaltitel Mercier and Camier
Auflage 1
Übersetzer Elmar Tophoven
Verkaufsrang 50350
Buch (Taschenbuch)
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Überschrift
von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2011

"Mercier und Camier" war Becketts erster Roman nach seinem Wechsel in die französische Sprache. Ich wage nicht zu beurteilen, ob das für den Eindruck, es mit einem wenn nicht verrutschten, so doch suchenden und gleichsamartig verschwommenen Roman zu tun zu haben, mit zu verantworten ist. Schwach würde ich ihn deshalb aber nicht ... "Mercier und Camier" war Becketts erster Roman nach seinem Wechsel in die französische Sprache. Ich wage nicht zu beurteilen, ob das für den Eindruck, es mit einem wenn nicht verrutschten, so doch suchenden und gleichsamartig verschwommenen Roman zu tun zu haben, mit zu verantworten ist. Schwach würde ich ihn deshalb aber nicht nennen. Gelungen oder gescheitert: solch simple ästhetische Dichotomie muß man verweigern. Bei Ausnahme-Schriftstellern wie Beckett, ohnedem Meister des Scheiterns und des besseren Scheiterns, sind selbst die Irrwege und Versuche stets distinguiert. Einfallsreich ist dieser Roman, ja. Komisch. Auch in der Einführung des Selbstzitats eine Schreibweise radikalisierend. Aber - und das ist die einzig mögliche Schlußfolgerung - keinesfalls anzukritteln. Ich habe gesprochen. (Und hätte schweigen sollen?)

Beckett halt
von Zitronenblau am 02.11.2010

Inhaltlich ist das Buch überschaubar. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten treffen sich die beiden Protagonisten, die stark an die beiden von "Warten auf Godot" (Vladimir und Estragon) erinnern. Motivisch wird das Gehen und Nieankommen - wie so oft in Becketts Gesamtwerk - thematisiert, die abstrusen Dialoge sind von Alogik, a... Inhaltlich ist das Buch überschaubar. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten treffen sich die beiden Protagonisten, die stark an die beiden von "Warten auf Godot" (Vladimir und Estragon) erinnern. Motivisch wird das Gehen und Nieankommen - wie so oft in Becketts Gesamtwerk - thematisiert, die abstrusen Dialoge sind von Alogik, aber auch von Humor und krassen Kontrasten, pendelnd zwischen Intellektualität und Obszönität, geprägt. Schlussendlich setzt Beckett dem Ganzen eine - wie ich es nennen würde - Metafiktion 2. Ordnung auf, d. h. er führt Personen aus anderen seiner Werke ein: Watt und auch im Gespräch Murphy. Nur leider kommt das ganze Buch nicht an die genialen Romane heran wie Molloy oder eben Watt. Das absurde Aufdiespitzetreiben seiner mathematischen und syntaktischen Spiele kommt viel zu kurz, der Beckettsche Witz ist nicht so verströmt wie in anderen Werken. Eine literarische Köstlichkeit würde ich dieses Buch leider nicht nennen. Ein Beckett halt, aber nicht sein bester...