Platons Begriff der Wahrheit

Diss.

Symposion Band 104

Jan Szaif

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Beschreibung

Dieses Buch gibt eine systematische Beschreibung der normalsprachlichen Verwendung von wahr und Wahrheit bei Platon, analysiert dessen ontologisch-epistemischen Wahrheitsbegriff und führt ihn auf die Platonische Konzeption der ontologischen Voraussetzungen von Wissen zurück. Die Untersuchung thematisiert Urteilsfalschheit und, daraus folgernd, Urteilswahrheit in Platons Spätwerk und diskutiert deren Beziehung zum ontologisch-epistemischen Wahrheitsverständnis.

Dr. phil. Jan Szaif, geb. 1960, ist Privatdozent für Philosophie an der Universität Bonn. Nach einem Studium in Philosophie und Griechisch (M.A. 1988) wurde er 1993 an der FU Berlin promoviert. Die Habilitation erwarb er 2001 in Bonn. Längere Studien- und Forschungsaufenthalte verbrachte er an den Universitäten Göttingen (1989/90), Cambridge (1990/91), Oxford (1997/98) und Harvard (2002). Seine Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich der Ontologie und Wahrheitstheorie sowie in der praktischen Anthropologie und Ethik. Historisch hat er sich vor allem mit dem Werk Platons und mit der aristotelischen Tradition der praktischen Philosophie und Anthropologie in Antike und Mittelalter befasst. Vom Autor ist bei Alber auch erschienen: Platons Begriff der Wahrheit, 3. Auflage, Freiburg / München 1998.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 12.02.1998
Verlag Alber, K
Seitenzahl 561
Maße (L/B/H) 21.4/13.9/4 cm
Gewicht 764 g
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-495-47881-3

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  • Aus dem Inhalt:

    Erster Teil: Wahrheit und Wissen:

    I. Die normalsprachliche Verwendung von "alethes" und aletheia" bei Platon
    II. Die philosophische Rede von Wahrheit und dem Wahren im mittleren Werk Platons
    A. Ontologische Wahrheit und Erkennbarkeit
    B. Wahrheit im Sonnengleichnis
    C. Zu existentiellen und affektiven Bezügen des Wahrheitsbegriffs
    D. Gründet die Erkenntnis der Wahrheit in einem besonderen Anschauungsvermögen des Intellekts?
    III. Die theoretische Fundierung des ontologisch-epistemischen Wahrheitsbegriffs in Platons Konzeption von episteme und doxa

    Zweiter Teil: Das falsche und das wahre Urteil

    A. Die Untersuchung der Möglichkeit falschen Urteils im Theaitetos 187-200
    B. Sophistes 236-241: die Aporien des Falschen und des Nichtseienden
    C. Die Verknüpfung von Nichtsein mit Sein (Sophistes 254-259)
    D. Die Verkünpfung von logos und Nichtsein (Sophistes 260-264)
    E. Urteilswahrheit und ontologische Wahrheit - das Problem der Einheit des Platonischen Wahrheitsbegriffs.