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Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen

Schon im Kindesalter empfängt Hildegard Visionen und wird mit acht Jahren in ein Benediktinerkloster gebracht. Dort lernt sie ihre Mentorin Jutta von Sponheim kennen. Sie fördert nicht nur Hildegards musikalische Begabung, sondern bringt ihr christliche Werde, Lesen, Schreiben und viel Wissen über die Heilkraft der Kräuter bei. Acht Jahre später wird Hildegard Nonne und begegnet dem jungen Mönch Volmar. Eine schicksalhafte Begegnung, denn auf sein Drängen beginnt Hildegard, ihre Visionen aufzuschreiben. Sie entschliesst sich, ein Kloster nur für Frauen zu gründen und löst damit ungeahnten Widerstand in der Kirche aus...
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 06.05.2010
Regisseur Margarethe Trotta
Sprache Deutsch
EAN 4010324027467
Genre Drama
Studio Concorde
Originaltitel Vision
Spieldauer 106 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Deutsch: DTS 5.1
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
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das Leben der Hildegard von Bingen
von Ute Bunde aus Hürth am 18.09.2010

Der Film zeigt ein einfühlsames Portrait der außergewöhnlich begabten und mutigen Hildegard von Bingen. Als die Kirche ihr erlaubt, ihre Visionen aufzuschreiben und zu veröffentlichen, beginnt ihr Kampf um ihren eigenen Weg innerhalb der Glaubensgesellschaft der kath. Kirche. Schließlich gründet sie 1150 allen Widerständen zum Trotz ein eigenes Frauenkloster... Der Film zeigt ein einfühlsames Portrait der außergewöhnlich begabten und mutigen Hildegard von Bingen. Als die Kirche ihr erlaubt, ihre Visionen aufzuschreiben und zu veröffentlichen, beginnt ihr Kampf um ihren eigenen Weg innerhalb der Glaubensgesellschaft der kath. Kirche. Schließlich gründet sie 1150 allen Widerständen zum Trotz ein eigenes Frauenkloster auf dem Rupertsberg bei Bingen am Rhein. Barbara Sukowa erhielt 2009 den Bayerischen Filmpreis für ihre Darstellung der Hildegard. Auch Heino Ferch als Mönch Volmar, Hanna Herzsprung als Novizin Richardis von Stade und Lena Stolze als Jutta, füllen ihre Rollen hervorragend aus. Die Regisseurin Margarethe von Trotta ist für ihre Verfilmungen der Lebensgeschichten von starken und emanzipierten Frauen bekannt. Aber im Mittelalter wirkten ganz andere sittliche, moralische und religiöse Überzeugungen und Gepflogenheiten, die das Leben der Menschen beeinflussten und bestimmten. Der Film vermag leider nicht, die mystische Ergriffenheit und Stärke der Visionen Hildegards, zu transportieren.Dabei wäre diese innige Gotteserfahrung das, was die Menschen im 21.Jahrhundert interessieren und suchen könnten. Trotzdem ein sehr sehenswerter und empfehlenswerter Film.