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Wie lebten Prinzen und Prinzessinnen in Wirklichkeit? oder Erbsen ohne Ende!

Kinderalltag im bayerischen Königshaus

Christiane Böhm

Buch (Kunststoff-Einband)
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Beschreibung

Wünschst du dir auch manchmal, eine echte Prinzessin oder ein echter Prinz zu sein? In einem Schloss zu leben, das so gross ist, dass man sich darin verlaufen kann? Viele Diener zu haben, wunderschöne Kleider und eine goldene Krone? So stellt man sich das Leben von Prinzen und Prinzessinnen vor – aber war das auch in Wirklichkeit so?

Christiane Böhm gibt einen sehr privaten Einblick in das Leben echter Prinzen und Prinzessinnen, den Kindern des bayerischen Königshauses im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Dafür hat sie teilweise noch nie veröffentlichte Quellen zusammengetragen: lustige, traurige, erstaunliche und ganz alltägliche Geschichten aus der Kindheit der Wittelsbacher Sprösslinge. Sogar über historische Berühmtheiten wie Ludwig II. oder Sisi erfährt man viel Neues!
Ein historisches Kinder- und Jugendbuch, das auch Erwachsene in besonderem Masse durch seine zum grössten Teil unveröffentlichten Quellen und das reiche Bildmaterial anspricht.

Reich ausgestattet mit bislang unbekannten Originalfotos und Abbildungen lässt dieses Buch Geschichte lebendig werden.

Mit einem Grusswort des heutigen Oberhauptes der Wittelsbacher, Seiner Königlichen Hoheit Herzog Franz von Bayern.

Christiane Böhm wurde in München geboren. Nach dem Abitur unentschieden, ob sie eher eine künstlerische oder eine literarische Richtung einschlagen sollte, schrieb sie sich an der LMU für Kunstgeschichte, Neuere Geschichte und Kommunikationswissenschaften ein. Ihren Traumberuf fand sie aber bald beim Kinderfernsehen des Bayerischen Rundfunks, wo sie als Regieassistentin und Regisseurin arbeitete und schliesslich als Autorin und Redakteurin viele Jahre lang Spielshows entwickelte, Sach- und Phantasiegeschichten schrieb. Es folgten Drehbücher für Kunstprojekte und die Mitarbeit beim Aufbau des Museumsshops der Hypo-Kunsthalle. Inzwischen selbst Mutter zweier Kinder erfüllt sie sich nun einen lange gehegten Traum: Kinderbücher zu schreiben!

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 207
Altersempfehlung 6 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum Dezember 2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940061-36-2
Verlag August Dreesbach Verlag
Maße (L/B/H) 20.8/16.9/2 cm
Gewicht 470 g
Abbildungen mit zahlreichen zum Teil farbigen Abbildungen
Auflage 2. überarbeitete Auflage

Kundenbewertungen

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  • Wie sah ein königliches Kinderzimmer aus?
    Geschwister wohnten oft zusammen, vor allem wenn sie altersmässig nah beisammen waren. Sie hatten, gemeinsam mit ihrer Kinderfrau, eine Art kleine Wohnung mit Schlafzimmer und Salon (Wohnzimmer). So ein 'Kinderzimmer-Wohnzimmer' sah im Prinzip aus wie dein Kinderzimmer heute. Darin standen ein Schreibtisch, Stühle, vielleicht ein Käfig mit einem Haustier und diverse Spielsachen, wie zum Beispiel Bauklötze, Puppenstuben, Puppenwagen, Steckenpferde, Ritter, Tiere aus Pappmaché oder Bleisoldaten. Im Kinderschlafzimmer standen die Betten der Prinzen und Prinzessinnen und das der Kinderfrau, ausserdem getrennte Waschtische (Waschbecken mit fliessend Warm- und Kaltwasser gab es damals noch nicht) für Kinder und Kinderfrau.
    Wie waren die Prinzen und Prinzessinnen angezogen?
    Die kleinen Prinzen und Prinzessinnen trugen nur zu besonderen Anlässen die richtig wertvollen Festtagskleider. Aber auch an den ganz normalen Tagen waren sie immer gut gekleidet, entsprechend der Mode der Zeit. Die kleinen Kinder, Mädchen wie Jungen ( ! ), trugen bis zum sechsten Lebensjahr lose fallende Kleider. Mit ungefähr sechs Jahren wurden sie wie Erwachsene gekleidet, was, je nach Mode, mehr oder weniger unbequem und nicht sehr geeignet zum Spielen war. Diese Kleider kaufte die königliche Familie nicht im Geschäft. Alles wurde nach Mass angefertigt, und das Probieren der Kleider machte anscheinend keinen grossen Spass. Die Kinder von Ludwig III., allen voran die Prinzessinnen Helmtrud und Wiltrud, dichteten eines Tages beim Schaukeln folgenden Vers:
    "Probieren ist langweilig
    I' kans ja nit leiden
    Mögt doch der liebe Herrgott
    Uns mit Federn bekleiden
    Prinzess Mathilde setze bei!
    dies schaug'n und messen
    Obs z'eng oder z'weit
    dies ist mir so z'wieder
    Ich brauch kein Kleid." (aus dem Tagebuch der Kinderfrau, Nachlass Prinzessin Wiltrud)..."
  • Aus dem Inhalt:
    Geleitwort
    War das Leben im Schloss wirklich so prunkvoll?
    Gab es Schlossgespenster?
    Wer wohnte in den vielen Zimmern?
    Wie sah ein königliches Kinderzimmer aus?
    Wofür gab es die vielen anderen Gebäude bei einem Schloss?
    Durften die Kinder im Schlosspark spielen?
    Musste eine Königsfamilie auch mal umziehen?
    Wie viele Schlösser hatte eine Königsfamilie?
    Waren die Prinzessinnen wirklich so wunderschön?
    Wie waren die Prinzen und Prinzessinnen angezogen?
    Wie kam ein Königskind auf die Welt?
    Und wenn sie nicht gestorben sind . . . Auch Königskinder werden krank
    Die Familie
    Wie war es, einen König zum Papa und eine Königin zur Mama zu haben?
    Waren königliche Geschwister immer ein Herz und eine Seele?
    Mit wem haben Prinzen und Prinzessinnen gespielt?
    Was für Spielsachen hatten Prinzen und Prinzessinnen?
    Interessierten sich Königskinder auch für Dinosaurier und Ritter?
    Wie hat ein Königskind Geburtstag gefeiert?
    Kam zu einem Königskind auch der Osterhase . . . . . . und der Nikolaus?
    Wie feierte eine Königsfamilie Weihnachten?
    Als was verkleidete sich eine Prinzessin im Fasching?
    Wie sah ein ganz normaler Tag im Leben eines Prinzen und einer Prinzessin aus?
    Was gab es bei einem Königskind zu essen?
    Mussten Prinzen und Prinzessinnen in die Schule gehen?
    Hatte ein Königskind die Taschen voller Gold und Silber?
    Fuhr eine Königsfamilie in den Urlaub?
    Durfte eine Prinzessin ihren Traumprinzen heiraten?
    Durfte ein Prinz seine Märchenprinzessin heiraten?
    und, lebten sie glücklich und zufrieden?
    Hatte ein Prinz oder eine Prinzessin einen Beruf?
    Wie wurde man König?
    Falls ihr richtig forschen wollt
    Ein grosses Dankeschön