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Victoria Ocampo - Mein Leben ist mein Werk

Eine Biographie in Selbstzeugnissen

Victoria Ocampo, Renate Kroll

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Beschreibung

Die ungewöhnlichste Frau Lateinamerikas

Victoria Ocampo war eine Frau vom Format Simone de Beauvoirs, eine der bedeutendsten intellektuellen Anstifterinnen des 20. Jahrhunderts, dazu viel besungene Muse und Vorkämpferin für die Emanzipation.

Als Victoria Ocampo 1979 im Alter von 89 Jahren starb, hinterliess sie ein Lebenswerk, das die Welt der Literatur und der Künste verändert hat. Sie gründete mit SUR eine fast fünfzig Jahre tonangebende Literaturzeitschrift, wurde selbst zur bedeutenden Essayistin, war Muse oder Freundin von Autoren wie Malraux und Thomas Mann, Tagore, Camus, Virginia Woolf, Stefan Zweig, von Gabriela Mistral oder Graf Keyserling. Und sie kämpfte mutig gegen den Peronismus, den Faschismus und für die Emanzipation. Höchste Zeit, dieser einzigartigen Frau in eigenen und biographischen Texten nachzuspüren, die ihre Faszination begreiflich machen.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Renate Kroll
Seitenzahl 339
Erscheinungsdatum 13.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-351-02724-7
Verlag Aufbau
Maße (L/B/H) 22.3/13.6/3.2 cm
Gewicht 499 g
Abbildungen mit 27 Abbildungen
Auflage 1
Übersetzer Renate Kroll

Kundenbewertungen

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Eine faszinierende Frau aus Argentinien
von einer Kundin/einem Kunden am 18.10.2010

Victoria Ocampo, geboren 1890 in Buenos Aires ist eine der bedeutensten, intellektuellen Frauen Argentiniens des 20.Jahrhunderts, eine argentinische Simone de Beauvoir! Ich kannte den Namen Victoria Ocampo bis dato nicht, aber dank Buchmesse-Ehrengast Argentinien bin ich auf diese außergewöhnliche Frau aufmerksam geworden. Oca... Victoria Ocampo, geboren 1890 in Buenos Aires ist eine der bedeutensten, intellektuellen Frauen Argentiniens des 20.Jahrhunderts, eine argentinische Simone de Beauvoir! Ich kannte den Namen Victoria Ocampo bis dato nicht, aber dank Buchmesse-Ehrengast Argentinien bin ich auf diese außergewöhnliche Frau aufmerksam geworden. Ocampo entstammt einer einflußreichen Großfamilie Argentiniens und genoß eine priviligierte Privatausbildung, die sie auch nach Frankreich und England führte.Früh zeigte sich, daß sie dem Schreiben, beziehungsweise der Literatur nahe stand. 1912 heiratete sie, die Ehe hielt nur wenige Monate, aber erst nach zehn Jahren gab sie den Schein der Ehe auf und lebte offiziell als `freie und unabhängige Frau´, mit zahlreichen Liebschaften. 1931 gründete sie dann die Kulturzeitschrift `SUR´, in der unter anderem die Werke von Virginia Woolf erschienen. Ocampo war aber nicht nur als Verlegerin tätig, in ihrer Villa gingen Schriftsteller aus aller Welt ein und aus, zum Beispiel Camus, Malraux, Keyserling, Zweig..., sondern sie engagierte sich auch politisch für die Rechte der Frauen, gegen Faschismus und gegen Staatschef Peron. Ihre letzte große Freundschaft galt der amerikanischen Kritikerin Susan Sontag. Victoria Ocampo starb 1979 in ihrer Villa an Krebs. Die Autobiographie setzt sich wie eine Collage aus vielen Briefen und Zitaten zusammen, und zeigt ein außergewöhnliches, schillerndes Frauenporträt der Literaturszene der zwanziger Jahre


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